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In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumhöhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Café und Bier trinken - weniger aber zum "abhängen". Dafür ist das Licht zu hell und die Stühle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge Wände, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.
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Weiterlesen... [Fuchsbau]
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Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hieß sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Straße für diesen Namenswechsel entschieden haben, lässt nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun überwunden hat und jetzt eine etablierte Größe sein möchte im Kreuzberger Nachtleben.
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Weiterlesen... [The Establishment]
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 Vielen stellt sich nach 4 Uhr die Frage, wohin? Wohin mit meinem noch nicht ganz ausentwickelten Rausch, wohin mit meinem Liebeskummer, wohin mit meiner gerade eben geschlossenen Club-Bekanntschaft? Für diese Fragen gibt es in Kreuzberg neben der Roten Rose nur eine passende Antwort: das Schlawinchen. Es hat immer geöffnet. Und nach 4 Uhr in einer Samstagnacht sowieso. |
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Weiterlesen... [Schlawinchen (24 Stunden geöffnet)]
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 Die Bar heißt Bar. So wie Zahnpasta Zahnpasta. Die Betreiber der gerade erst eröffneten Bar müssen sich, als es darum ging, einen Namen für ihre Bar zu finden, fürchterlich gestritten haben. "Mariannen-Lounge!" schrie der Eine, "Niemals!" gab der Andere schreiend zur Antwort. Und nach ein paar Tagen der Funkstille riefen sich die Beiden doch wieder an und vertrugen sich. Und am Ende ihres Telefonats sprach dann der Eine zum Anderen: "Du, lass sie uns doch einfach Bar nennen". Der Andere überlegte kurz, ob er vom Anderen nun auf den Arm genommen wird und das ganze Projekt damit endgültig gestorben sei, sagte dann aber doch einfach: "Ach, die einfachsten Sachen sind doch immer noch die besten". |
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Weiterlesen... [Bar in der Mariannenstraße]
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 Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. Völlig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gefühle besser ausdrückt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf lässigere Art tut. Ein Glücksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Straße. Kurz nach Silvester 2008/2009 eröffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgroßen Bar kaum mehr einen Sitzplatz. |
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Weiterlesen... [Soulcat]
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Mythisch? Nein – mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt für Freaks, Fashion victims genauso wie den Gemüseonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile längst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer weiß gepunktete Plastik-Tischdecken und Blümchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen draußen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie geändert und wird sich auch nie ändern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand grüßt ewig, Hans Albers.
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Weiterlesen... [Ankerklause]
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 Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch für all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schrägen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat. |
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Weiterlesen... [Madame Claude]
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Mittwochmorgen, fünf Uhr: Der Pegel noch nicht erreicht, aber schon alle Lokale geschlossen. Was tun? Ab in die Minibar in der Graefestraße! Man kennt das ja: Job weg, Freundin mit dem besten Freund weg und sämtliche Kneipen bereits geschlossen, obwohl noch erheblicher Durst besteht. Man zieht durch die Straßen und findet nur verschlossene Türen. Doch eine ist noch offen. Wen stört es da schon, wenn die von außen etwas schmuddelig aussieht? Als würde dahinter Liebe gegen Geld angeboten? Eigentlich niemand. Drinnen bietet sich dann ja auch ein anderes Bild, wenn auch kein ganz anderes: Bei schummriger Beleuchtung trifft sich hier, wer noch nicht ins Bett finden mag.
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Weiterlesen... [Minibar]
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 Was für eine schöne Bar! - Das musste gleich zu Beginn gesagt werden. Trotz der verbreiteten Mode, Bars mit abgelaufenem, oder besser abgesessenem Interieur aus den 50ern auszustatten und ihrer Lage in der vielleicht unattraktivsten Straße Kreuzbergs - die Bar Bohnengold glänzt. Viele werden hier einfach achtlos vorübergehen. Kein Wunder, von Außen deutet wenig auf das Bohnengold hin - trotz der breiten Schaufenster. Nicht mal ein Namenszug. |
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Weiterlesen... [Bohnengold]
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Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt übrigens - je später der Abend, desto merkwürdiger werden die Gäste. Wer zum Beispiel in den frühen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden geöffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon längst "gehört" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld füttern. Und wer sich nicht schon an der Tür von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken lässt, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen. |
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Weiterlesen... [Rote Rose (24 Stunden geöffnet)]
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Wer's richtig stylisch haben möchte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-Möbelmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unzähligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Außenwirkung bedacht. Schon für 1,80 €, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte für das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender Gäste - drinnen und auch draußen auf der immer belebten Oranienstraße, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.
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Weiterlesen... [Luzia]
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 Unter einer Bar, die sich Bierhimmel nennt, würde man nicht unbedingt das erwarten, was der Bierhimmel in der Oranienstraße ist. Der Name hört sich nämlich an wie der einer typischen Absturzkneipe mit entsprechender Klientel. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit dem Kreuzberger Bierhimmel zu tun. |
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Weiterlesen... [Bierhimmel]
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 Von Außen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der schönsten Bars in Kreuzberg hin. Das Bellman ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare Stühle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Bellman so besonders? |
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Weiterlesen... [Bellman]
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Der Name ist Programm: Ohne Ende heißt, dass der Laden nie geschlossen ist. Wer nachmittags oder um vier Uhr morgens Lust auf ein "Herrengedeck" hat, hier wird ihm der Wunsch erfüllt. Die Kneipe ist auf Dauergäste eingestellt.
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Weiterlesen... [Ohne Ende (24 Stunden geöffnet)]
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 Schatzi steht groß auf der Kreidetafel neben dem Eingang. Wer fühlte sich bei einer derart schmeichelnden Begrüßung nicht sofort willkommen? Und dieses Gefühl setzt sich dann auch beim Betreten der Bar Schatzi fort. Eine Discokugel wirft rotierende orangefarbene Lichtpunkte an die Wände, es stehen breite Sessel in kleinen Gruppen zusammen, hinter der Bar klebt orange-braune Tapete an der Wand. |
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Was erinnert im Wiener Blut an Wiener Blut? - Nichts, außer der roten Farbe an der Wand. Die Kneipe ist so Kreuzberg, wie Kreuzberg überhaupt nur sein kann. Kein "Wiener Schmäh", nur die Wiener Straße vor der Tür, durch die die letzten Gäste irgendwann koordinationslos in den frühen Morgen stolpern. Den schwankenden U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof vor den rot unterlaufenen Augen. Das Wiener Blut ist laut, schmutzig und rauh. Und damit ein interessanter Kontrast zu den Kneipen und Bars des "anderen", "neuen" Kreuzbergs, wie dem Luzia oder dem Fuchsbau. |
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Tooraj Pashai Fakhri
Nein, das ist nicht normal. Im Osten geht es auch be...
Spätkauf Lausitzer Platz 11
richtig guter laden mit freundliche bewirtschaftung....
Dr. Jean Joseph Lévy
ambitionslos, desinteressiert, unhöflich und zudem ...
Dr. Jean Joseph Lévy
Auch bei mir war er unhöflich und desinteressiert, ...
Hotel-Bar
sehr nette bar...ich fands immer wunderbar..und wer ...