 Im alten und nicht gerade ansehnlichen Bechstein-Haus am Moritzplatz ist nun der Grafiker-, Architekten- und Kreativen-Bedarf Modulor beheimatet, der Materialien wie Kunststoff, Gummi, Pappe, Papier, Holz, Kork, Metall und Textilien vertreibt. Aber das ist noch lange nicht alles. Im Modulor-Haus, das auch " Kaufhaus für Kreative" genannt wird, findet immer am ersten Samstag des Monats ein großer Design-Basar statt, organisiert von der Berliner Künstler-Community " Trendmafia".  Dort bieten junge und meist noch recht unbekannte Designer, Grafiker und Modeschöpfer ihre Kreationen an - direkt vom (Künstler-)Erzeuger sozusagen. Im Angebot finden sich Mode, Fotografie, Design-Accessoires, Schmuck und Kunst. Und auch für die Kleinen ist an den Basartagen ausreichend gesorgt - neben Basteln können Kinder ihren Sinnen im sogenannten "Sinneszelt" freien Lauf lassen, während Mama und Papa Kunst shoppen. Ein gelungenes Konzept für den verwaisten Moritzplatz.  Prinzenstr. 85 (Moritzplatz)  Designermarkt im Modulor-Haus immer am ersten Samstag des Monats 13 bis 20 Uhr  |
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 Wieder dicker geworden, platzt die Hose beim Anziehen, spannt das Sakko, reißt der Rock? Hier führt kein Weg an einer Änderungsschneiderei vorbei. In der Graefestraße zum Beispiel findet sich eine. Alternativ dazu, könnte man natürlich auch eine Diät beginnen. Doch erstens dauert das und zweitens klappt das ja sowieso nie. Weiß ja jeder. |
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 Knopf ab, Loch in der Hose, zu dick geworden? Hier hilft nur der Änderungsschneider. Zum Beispiel die Schneiderei Fistan. Recht unscheinbares Lädchen, dafür sind hier aber begabte Hände am Werk. Auch größeren Problemen nimmt man sich gerne an, wenn etwa ein ganzer Mantel umgearbeitet oder ein neuer Reißverschluss eingenäht werden muss. Tolle Sache eigentlich, kann man seine Lieblingsklamotten doch so noch ein Weilchen vor der letzten Ruhestätte Altkleidersammlung bewahren. |
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 Grüne Papeterie - das klingt so... nach einer Mischung aus grünem Tee und einem sehr besonderen Ort, einem kleinen Parkschlößchen zum Beispiel. Doch grünen Tee trinkt hier höchstens der Besitzer. In dem Laden werden alle möglichen Artikel und Utensilien rund ums Schreiben verkauft. Ihr wisst schon, das ist das gleiche, wie mit Tastatur, nur ohne. Ein Schreibwarenladen also. Aber kein seelenloser. Hier kann man wirklich schöne Notizbücher, Zeichen- und Schreibblöcke, Stifte, Füller, Umschläge, Briefpapier und Mappen kaufen. Warum also nicht mal wieder einen langen Brief verfassen? Darüber freut sich doch jeder.  Oranienstr. 196 (Heinrichplatz) 10999 Berlin  Montag-Freitag 10 bis 19 Uhr Samstag 10 bis 16 Uhr  |
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Kunstmalbedarf und Künstlerbedarf Dieffenbachstr. 1610967 Berlin030-6916406 |
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 Eine der schönen Sachen an Kreuzberg sind die kleinen Läden, wie Loupiotte Lampen, bei denen man sich im Vorbeigehen fragt: können die davon leben? Scheinbar ja. Denn schon 1996 wurde Loupiotte von der freien Künstlerin Catherine Grigull gegründet. |
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Es sind die großen Ladenketten, die das Einkaufen so anonym haben werden lassen. Weil sie ihre Waren en gros ordern und damit ihre Preise drücken können, haben sie die Konkurrenz der einfachen Ladenbestizer nahezu verdrängt. Wie willkommen ist da ein Geschäft, das sich dem widersetzen konnte! Die Bastler-Zentrale am Mehringdamm ist so ein Fall. "Korbwaren" steht auch draußen an und das trifft's besser, denn Körbe gibt's hier überall, während der Bastelbedarf nur noch einen kleinen Teil des Angebots ausmacht. Grund dafür ist, dass die großen Baumärkte die Nachfrage an Farbe, Werkzeug, Schrauben, Nägel, Klebstoff etc. nahezu gänzlich absorbiert haben und sich das sympathische Betreiberehepaar eine neue Nische suchen musste. Und das sind die Körbe.  Mehringdamm 8410965 Berlin030-78992976030-7853962
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www.bastlerzentrale-berlin.deMontag-Freitag 9 bis 18 Uhr Samstag 10 bis 14 Uhr |
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 Uhrmacher, Uhr-Reparaturen, Juwelier
 OK, OK. An dieser Stelle wird nicht der naheliegende Namenswitz gemacht. Obwohl... Nein! Uhrmachermeister und Juwelier Göring in der Graefestraße kann man ohne Umschweife als Traditionsunternehmen bezeichnen. Schon seit 75 Jahren existiert der Handwerksbetrieb, der alle Arten von Uhren wieder zum Laufen bringt und auch die Goldschmiedekunst beherrscht. Aus Altgold macht Göring neuen individuellen Schmuck. Repariert werden in dem Laden mit dem wunderbar altertümlichen Schriftzug Taschen-, Wand-, Stand- und Buffetuhren aller Fabrikate. Auch Ersatzteile werden angefertigt. Schön, dass solche Läden die Zeit überdauert haben.  |
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In der Änderungsschneiderei Nazli wird - wie bei so vielen gleichartigen Geschäften - eine ganze Palette an Dienstleistungen angeboten. Die reicht von der Kürzung und dem Umnähen von Kleidung bis zu einem Schnellreinigungsservice und einem Bügeldienst. Der perfekte Kunde also sieht so aus: er kommt mit zu langen Hosen, die dringend mal wieder gewaschen werden müssten, und einem völlig verknitterten Hemd zur Tür herein. Die Besitzerin ist übrigens sehr freundlich und näht auch mal eben nur einen abgerissenen Knopf wieder an. Reichenberger Str. 14310999 Berlin030-69515737zehn Hemden handgebügelt 20 €, drei Hosen 7 € |
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 Kreuzbergauf und kreuzbergab erschallt die immer gleiche Frage: "Wer braucht eigentlich eine Glaserei?" Die Antwort lautet: Leute mit Kühlschränken. Warum ausgerechnet die? Weil nur wer solcher Art ausgestattet ist, auf die Idee kommt, einen heißen Topf auf die kalte gläserne Abstelltrennplatte zwischen Gemüsefach und Restkühlschrank zu stellen, die dann unter den konträren temperaturabhängigen Dehnimpulsen erst zu stöhnen, dann zu ächzen und schließlich zu bersten beginnt. Putt ist sie. Also auf in die Glaserei Landeshaupt und eine neue besorgt. Schon für 10 Euro bekommt man was Solides, wenngleich man auch da in kaltem Zustand nichts Heißes draufstellen sollte. Wem dann noch einfällt, er könnte ja mal einen neuen Spiegel gebrauchen, erhält nicht gerade für kleines, aber doch auch nicht so großes Geld ein Produkt besten Handwerks, natürlich individuell zugeschnitten.  Mehringdamm 4910961 Berlin 030-9938420030-9935640 (Fax)
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www.landeshaupt.deMontag-Donnerstag 8 bis 18 Uhr Freitag 8 bis 16 Uhr |
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 Über dem Haus mit der Nummer 26 steht noch der alte Schriftzug "Blindenanstalt", der auf die ehemalige Nutzung hinweist. Heute hat Die Imaginäre Manufaktur, kurz DIM, hier ihren Sitz. Behinderte Menschen fertigen kunstvolle Design- und Alltagsgegenstände, die in dem angeschlossenen und sehr schönen Laden verkauft werden. Daneben werden auch weiterhin die Klassiker des Hauses - Bürsten, Besen und Körbe - hergestellt. Seit 1928 schon existiert die "Bürsteneinzieherei"; das neue Konzept, die Verbreiterung der bestehenden Produktpalette unter Zuhilfenahme internationaler Designer, seit 1998. Wer einfach nur einen schön geflochtenen Korb sucht, oder aber etwas Ausgefallenes, wie das Brandenburger Tor mit Borsten, der sollte unbedingt hierher kommen. |
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Wer bei skandinavischen Abholmöbeln automatisch an den blau-gelben Möbelgiganten denkt, liegt sicher nicht falsch. Doch es gibt auch Alternativen, wie S.A.M. - Skandinavische Abholmöbel in Kreuzberg. Das kleine Möbelhaus bietet ausschließlich Massivholzmöbel vornehmlich aus Kiefer an. Nicht jedermanns Geschmack, dafür robust. Namen haben die Möbelstücke übrigens auch - ganz wie beim großen Konkurrenten. Blücherstr. 27 (Ecke Baerwaldstr.)10961 Berlin 030-69505025030-69505026 (Fax)www.sam-berlin.deMontag-Freitag 10 bis 18.30 Uhr Samstag 10 bis 16 Uhr |
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Die Zeiten, da Tchibo nur Kaffee verkaufte, sind längst vorbei. Heute bekommt man in den Filialen der Rösterei so ziemlich alles, vom Taschenrechner bis zur Winterjacke, von der Bratpfanne bis zum Radiowecker. Und alles wird von der Allround-Marke TCM hergestellt. Das braune Heißgetränk gibt es aber nach wie vor noch, auch wenn sich der Hauptumsatz nicht daraus speisen dürfte. Und das erfüllt entgegen allen gängigen Vorstellungen durchaus die höheren Qualitätsansprüche.  Marheinekeplatz 15 (Markthalle) |
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 Wer schreibt heutzutage eigentlich noch mit der Hand? - Eine fast vergessene Kulturtechnik. Dabei gibt es doch kaum etwas schöneres, als einen echten Brief zu bekommen. Wer dies also vorhat, aber weder Papier noch Stifte oder Umschläge sein eigen nennt, kann sich damit in der Papierwelt am Südstern eindecken. Neben Papieren aller Art, bietet der Laden auch noch: Stempelanfertigungen, Schreibgeräte, Bürobedarf, Printerzubehör, Bewerbungs - und Konferenzmaterial, Zeichen-, Mal- und Bastelbedarf und diverse Karten. Nur das Schreiben nehmen einem die Besitzer der Papierwelt leider nicht ab.  Körtestr. 28 10967 Berlin 030-69599951  Montag-Freitag 9.30 bis 19 Uhr Samstag 10 bis 14 Uhr  |
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Der Hausschlüssel ist ja vielleicht das Heiligste, was wir überhaupt in unseren Taschen mit uns rumtragen. Ist er weg, ist das Problem groß. Abhilfe kann Schlüsseldienst Neumann schaffen. Neben Türöffnungen, macht der Laden auch Schlüssel nach, außerdem Stempel und Schilder. Also rechtzeitig hingehen, Schlüssel reproduzieren lassen und bei einem guten Freund deponieren. Dann verliert auch der abhanden gekommene Schlüssel seinen Schrecken. Vorausgesetzt natürlich, der Freund ist auch zuhause und hat seinen Schlüssel nicht verloren.
 030-6924870 (Fax) Schlüsseldienst, Schilder und Stempel  |
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Druck Manie wirbt mit dem Spruch: "Wir bedrucken jeden Arsch". Ob das witzig ist oder einfach nur blöde, muss jeder selbst entscheiden. Die Aussage, die dahinter steckt, ist, dass hier alle möglichen Textilien bedruckt werden - eben auch Unterhosen. Verwendet wird dazu die US-amerikanische, Subkultur vortäuschende Edelmarke American Apparel. Wer also andere damit beeindrucken will, muss seinen Arsch nur noch ins Geschäft schwingen. Oranienstr. 18110999 Berlin030-32299034
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Tooraj Pashai Fakhri
Nein, das ist nicht normal. Im Osten geht es auch be...
Spätkauf Lausitzer Platz 11
richtig guter laden mit freundliche bewirtschaftung....
Dr. Jean Joseph Lévy
ambitionslos, desinteressiert, unhöflich und zudem ...
Dr. Jean Joseph Lévy
Auch bei mir war er unhöflich und desinteressiert, ...
Hotel-Bar
sehr nette bar...ich fands immer wunderbar..und wer ...