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Kreuzberg Essen Café Café Jenseits

Café Jenseits

(56 Bewertungen)

UPDATE: Das Café Jenseits hat nach seiner Schließung mittlerweile wieder aufgemacht. An alter Stelle, aber mit neuen Wirten. An das Vorgängercafé erinnert nichts mehr.

Gefühlt gibt es das Café Jenseits seit 100 Jahren. Gefühlt, wie gesagt. Hier ist die Zeit stehengeblieben. Die Einrichtung ist spartanisch, die Stühle hart, an der Wand hängt noch immer ein Spiegel in Form einer Palme. Dem Hörensagen nach stammt der noch aus der Zeit, als hier GI's Eis essen gingen. Das Beste am Jenseits aber ist mit Sicherheit sein Besitzer - übrigens alles andere als ein Unbekannter.
Clement de Wroblewsky, Musiker und Schauspieler französischer Herkunft, hatte seine größte Zeit in den 70er Jahren. Als Clown Clemil trat er damals in der überaus erfolgreichen DDR-Kindersendung "Clown Circus" auf. Es folgten weitere Stationen, unter anderem die Gründung einer Pantomimenschule, bis er schließlich in Kreuzberg landete und das Jenseits übernahm. Ob das Café Gewinn abwirft? - Man darf es bezweifeln. Aber das spielt auch überhaupt keine Rolle. Auf eine Tasse Kaffee sollte man hier unbedingt vorbeischauen. Allein schon der Palme wegen. Und mit einigem Glück hat Wroblewsky einen guten Tag und unterhält seine Gäste mit diversen Späßen.

Oranienstr. 15 (Heinrichplatz)
10999 Berlin

Kommentare
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Anonym 28.02.2010

ein Cafe, es war mal dort
es ist nun fort
Das Cafe musste weichen,
Vermieter geht über Leichen
erhöhte Miete zahlen auch keine Reichen
Lafayette
re:
lafayette 28.02.2010

Anonym schrieb:
ein Cafe, es war mal dort
es ist nun fort
Das Cafe musste weichen,
Vermieter geht über Leichen
erhöhte Miete zahlen auch keine Reichen
Lafayette

Karl T. Höfflin 16.04.2010

Auf http://de.indymedia.org/2010/04/278169.shtml gibt es ein Video von dem Café und dessen Besetzung durch Anwohner am 10. April 2010.
Sarah Galata 29.04.2010

Der Markt regelt es von alleine
nicht den Hals vollkriegende Geier
finden Miet-Interessenten keine
von Weihnachten bis Ostern saß er auf seinen Eier.

Was will er machen?
Puff, Döner, Spätkauf und solche Sachen
bei einen 3000 Euro Preis
Fragen sich die Mieter, was soll der Scheiss.
Wo bleibt da ihr Gewinn
ob sich lohnt für 16 Arbeits Stunden
das macht doch keinen Sinn.
Wer Mieten eine zu hohe Miete diktiert
ist am Ende selber angeschmiert.
Einen Cafe für 2,30 können sich die
Bewohner des Kitz nicht leisten

Um die Kosten Miete zu decken
ist bei 1304 Tassen Kaffee kein Zuckerschlecken.
Sogar die Kaffemaschine wird verrecken.
wo bleiben Kosten für Bedienung Wasser Personal und Strom?
Cafe Jenseits liegt nicht am
Petersdom in Rom.
Sonder am Heinrichplätzle
Es fehlen doch die Gästle.

Wer nichts Wirt wird Wirt
und wer diese Chance verpasst
bleibt Gast.

Der andere kauft ein Haus.
Da ist ein Cafe drin oh graus.
Da muss doch was zu machen sein.
Da drück ich eine Mieterhöhung rein.
Die Rechnung ging aber nicht auf
Die Gerechtigkeit nimmt ihren Lauf
Sarah Galata
zur Person
studierte Betriebswirtschaft an der TU Berlin.
war seit 1987 bis 2009 Stammgast im Cafe Jenseits.( ohne Migrationshintergrund) Herausgeber von diversen Aufsätzen wie Kosten-und Erfolgskontrolle unter Berücksichtigung von Brauereien und einiger Gedichte:
wie zum Beispiel Bayram am kottbusser Tor im Jahre 2005
Gala Salatbar 02.05.2010

Polyphem an Galatea

Gedichte schreiben darf heut jeder,
Einfach frei weg von der Leber;
Warum auch klare Sätze bilden,
Wenn man kann auf Bildung setzen,
und fein zählen alle Silben,
schnell durch sinn'ge Strophen hetzen.

Dabei ist das wichtigste Gebot -
Denn Regeln tun auch großen Geistern not:
Dass auf jeden Fall der Reim,
muss bei Gott erhalten blei'm!
So dichtet man seit ew'gen Zeiten
Zwar nur in der Provinz, der weiten,
Doch wer reimen kann, der zeigt Gemüt
Und mit Politik gewürzt auch gerne Muskeln;
Hätte gern gesagt: Geblüt,
Doch das wär' eine von den Floskeln,
Die ich liebend gern tu schenken,
Der Dichterin Galata zum Gedenken.

Gala Salatbar
Hat von 1987 bis 2009 44 Semester Wirtschaft in der Wirtschaft studiert (extrem teilnehmende Beobachtung). Die Ergebnisse meisten nur herausgegeben, selterner auch geschrieben, manches auch an Brauerein - unter erheblicher Erfolgskontrolle (siehe Gedicht!). Eines z.B. mit Edding ans Kottbusser Tor, hinterer Aufgang, oberster Treppenabsatz "Ode an Ayran"(Fragment)im Jahr 2005 v. Chr.
Werner Günther 03.05.2010

Hallo Gala, Hallo Sarah, ich bin Werner Günther (Werner ist der Nachname). Ich bin Verleger und über Ihr Gedicht hier "gestolpert". Gerne würde ich mich darüber mal mit Ihnen unterhalten. Haben Sie noch mehr davon? Wenn ja, wie teuer ist das Zeug? Wir planen aktuell eine Kooperation mit einem belgisch-deutschen Hersteller für Kartonagen und Küchenpapiere und suchen dafür noch Texte. Bei Interesse einfach im Verlag nach mir fragen, ich komme dann runter.
Brad Burrayy 03.05.2010

Im Ernst. Das ist doch unerträglicher Kram. Für sowas beiten wir PRINT AND BURN ON DEMAND an. D.h. Texte die Du nicht magst, werden nach Deinen Vorgaben in einer Mindestauflage von 500 Stück gedruckt (Hardcover, Broschur) und dann feierlich verbrannt (z.B. in Deinem Garten, im Schulhof oder auf einem Spreedampfer). Schon ab 300 Euro! Einfach mal anrufen 0180/BURN-TO-LIVE (287 686 54 83) - 5,99Eur/min
Delete 03.05.2010

Das "Jenseits" hat auf jeden Fall ein würdigeres Requiem verdient als diese verquere Esodichtung.
dr. jur. utr. 03.05.2010

Schwanengesänge sind eben immer etwas unmelodisch. Aber noch ne Frage:
Wenn das Café im Diesseits "Jenseits" hieß - wie heißt es jetzt, wo es ins Jenseits eingegangen ist?
"Jenseits II", "Ex-Jenseits", "Jenseits aus dem Diesseits"?
Delete 04.05.2010

@dr. jur. utr.: Starbucks
sarah galata 10.05.2010

an Polphem
das Reim scheint dir zu liegen
ich muss die Verse biegen,
ich bin nicht Galeatea sondern Sarah
Galata und nicht die Geliebte des
Zyklops und hasse "Schwarz Tee"
nicht den Tee selbst aber den Ausdruck
meine Reime machen wieder einen Ruck
Vergiss den Reim
und trink den Wein daheim
und lese die alten Gedichte von
Polychem
sarah galata 26.05.2010

Wieso lästert ihr über Sarahs Reime
Cafe Jenseits ade, passé
Die Polizei mal wieder bei Räumung brutal
das ist am Heinrichplatz normal
Sarah dichtet ohne Versmaß
kommt der Reim zu kurz
so ist das schnurz.
Polichem ist der Dichter
Mir gehen auf die Lichter
Ha ha said the Clown
cafe jenseits went down
patty 20.06.2010

Zitat:
Das "Jenseits" hat auf jeden Fall ein würdigeres Requiem verdient als diese verquere Esodichtung.


Dem kann wohl abgeholfen werden:

http://de.wordpress.com/tag/heinrichplatz/

amez36 25.03.2011

das cafe ist seit nov.2010 wieder offen..... und lasst euch keinen scheiss wegen der miete nd so erzählen !!! erst denken dann reden !! der laden ist so schönnnnnnnnn!!!
zorro 04.04.2011

Das "Orginal" Jenseits hat von heute auf morgen eine extreme Mieterhöhung bekommen. Das ist Tatsache!!.

Wie könnt ihr diese Miete bezahlen? Da kommen logisch verschiedene Gerüchte auf. Wäre ja nicht der erste Laden, der mit illegalen Geschäften fananziert und wäscht.

An das orginal Jenseits erinnert allerhöchstens noch das Toilettenpapier auf dem WC. Ansonsten ist der Laden so schönnnn "tuntig" eingerichtet. Fehlen nur noch die Wittwen von der Linie 1 bei Käsekuchen und Cafe sich da breit machen. Ich finde den Laden einfach nur noch Käse!!
Mary 17.03.2013

Dieser Laden ist einfach alles andere als zu empfehlen!

Frühstück Paris
2 Croissants, einen Obstsalat und marmelad und honig - der Obstsalat besteht aus einer halben scheibe orange, einem mini ananas stück und einer halben erdbeere - das wars! Das geht einfach gar nicht! Bei anderen Bars ist die Deko! Marmelade gibts die abgepackte für 10 cent im einkauf.

Desweiteren steht in der Speisekarte das es zu jedem Frühstück einen Brotkorb gibt ohne irgendwelche Sternchen oder Ausnahmen.... wir haben keinen bekommen und hätten ihn extra bezahlen müssen! Das geht einfach nicht das anzubieten und dann nicht einzuhalten!

Man kann das einfach absolut nicht weiter empfehlen!
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