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Kreuzberg Kultur

Kultur

Ballhaus Naunynstraße
(12 Bewertungen)
Nach seinem Umbau und einem Leitungswechsel ist das kleine, große Ballhaus Naunynstraße nun wieder ein Ort für experimentelles, avantgardistisches Theater. Und das mitten in einer Straße, die nicht viel an Avantgarde oder Schönheit zu bieten hat.
 
Martin-Gropius-Bau
(6 Bewertungen)
Der Martin-Gropius-Bau gehört ganz unzweifelhaft zu den wichtigsten Berliner Museen. Er liegt an der Grenze zu Potsdamer Platz und Mitte - noch immer etwas monolithisch-einsam. 1881 wurde das von Martin Gropius und Heino Schmieden entworfene Museum eröffnet. 1945 schwer beschädigt, harrte der Bau bis 1978 seiner Wiederauferstehung.
 
Nogallery
(3 Bewertungen)
Nogallery ist trotz der impliziten Verneinung eine Galerie. Betrieben wird der Kunstraum je zur Hälfte von zwei Künstlerinnen im ersten Stock des Wohnkomplexes Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor. Laut Selbstbeschreibung tritt Nogallery "in einen Diskurs mit dem Umraum", denjenigen also, die hier leben und arbeiten. Trotz oder gerade wegen der fast schon unmenschlichen Hässlichkeit des Gebäudekolosses ist der gewählte Ort wohl einer der spannendsten in Kreuzberg - dicht besiedelt und mitten drin. Wechselnde Ausstellungen sollen dabei gezielt die soziale Umgebung reflektieren und "Sehgewohnheiten verschieben".
 
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
(13 Bewertungen)
Der Kunstraum Kreuzberg ist eine im legendären Bethanien-Haus angesiedelte Galerie, die vom Bezirk finanziert wird und sich hauptsächlich der Förderung und Präsentation von Gruppenausstellungen bildender Kunst zu sozialen und politischen Themen verschrieben hat. Etwa sechs Ausstellungen im Jahr werden im Kunstraum Kreuzberg realisiert, der mit einer Grundfläche von 450 Quadratmetern irgendwo zwischen Galerie und Museum anzusiedeln ist.
 
Hebbel am Ufer - HAU
(6 Bewertungen)
Die ganz Großen der deutschen Theaterszene waren hier, haben hier teilweise angefangen. Die Regisseure Peter Stein und Claus Peymann - die zwei bekanntesten unter ihnen. Das einstige Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer wurden verschmolzen zum heutigen Hebbel am Ufer, oder kurz nach den drei Häusern HAU 1, HAU 2, HAU 3 genannt.
 
Künstlerhaus Bethanien
(6 Bewertungen)
UPDATE: Das Künstlerhaus Bethanien ist aus dem historischen Bethanienhaus in neue Räumlichkeiten umgezogen. Die Ausstellungsräume befinden sich jetzt in der Kottbusser Straße, die Ateliers in der Kohlfurter Straße (genaue Adresse unten). Aufgrund seiner großen Bedeutung für die Geschichte Kreuzbergs, haben wir uns entschlossen, den alten Artikel zum Bethanien-Haus weiter online stehen zu lassen. Auch das  neue Künstlerhaus Bethanien versteht sich als Begegnungsstätte von Kunst und Realität.

Das ehemalige Künstlerhaus Bethanien, oder einfach kurz Bethanien-Haus, ist einer der ganz wichtigen und geschichtsträchtigen Orte in Kreuzberg. Der riesige Backstein-Komplex beherbergte bis 2010 neben 20 Künstlerateliers auch Veranstaltungsräume, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfanden.
 
Moviemento
(13 Bewertungen)

Etwas abgerocktes Kino auf der Kreuzberger Seite des Kottbusser Damms kurz vor dem Hermannplatz. Gutes Programm. Spezialität: im Moviemento werden erfreulicherweise auch schon etwas ältere Film-Klassiker gezeigt. Wer also einen Film verpasst hat, kann ihn sich hier mit ein paar Monaten oder Jahren Verspätung anschauen. Daneben eine breite Auswahl an Independent-, Dokumentar-, Kinder- und Festivalfilmen.

 
Archiv der Jugendkulturen e. V.
(1 Bewertung)
Interessiert an alten Bravo-Ausgaben? Mal Ulrike Meinhof in einer originalen konkret-Ausgabe lesen? Auf nicht mehr erhältliche Fanzines erpicht? Das alles bekommt man im Archiv der Jugendkulturen. In einem Hinterhof gelegen beherbergt es alle möglichen Publikationen mit Bezug zu den unterschiedlichsten Strömungen innerhalb der Jugendkultur.
 
Bona-Peiser-Bibliothek
(8 Bewertungen)
Im Gedenken an Deutschlands erste Bibliothekarin nennt sich diese kleine Stadtbibliothek Bona-Peiser-Bibliothek. Sie liegt im schon etwas toten Teil der Oranienstraße, etwas versteckt zudem. Wirkt sich natürlich nicht auf das Angebot an Büchern aus, das bei 250 qm und über 23000 Medien vom Buch bis zum Konsolenspiel vor allem für Kinder und Jugendliche groß ist. Jeder wünscht sich eine lesende und neugierige Jugend. Hier ist der richtige Platz.
 
Sputnik
(6 Bewertungen)
Das Sputnik ist auch dann ein tolles Kino, wenn man den Film verpasst hat. Wegen der großartigen Aussicht. Das Kino befindet sich im fünften Stock eines alten Gewerbehofs am Südstern und verfügt neben einer schönen kleinen Bar auch über eine Terrasse. Von dort reicht der Blick über ganz Berlin. Das Sputnik zeigt eine Mischung aus bekannteren und völlig unbekannten Filmen. Ab und zu finden hier auch Veranstaltungen, wie Lesungen oder Konzerte statt. Die Kinobar kann dafür auch gemietet werden.
 
Else-Ury-Bibliothek
(16 Bewertungen)
Wer jetzt nicht auf Anhieb weiß, wer Else Ury war, muss sich deswegen nicht grämen. Else Ury war die Autorin der bekannten Kinderbuchreihe "Nesthäkchen", die auch verfilmt wurde. Eine öffentliche Bibliothek, die ihren Namen trägt, liegt in einem sehr schönen Haus in der Glogauer Straße. "Familienbibliothek" nennt sie sich ganz offiziell und gehört zum Bibliotheksverbund Berliner öffentlicher Bibliotheken. Der Bestand richtet sich in allererster Linie an Kinder und Jugendliche. 17.000 Medien (Bücher, DVDs, Videos, CDs, auch türkische Musik-CDs, Kassetten, CD-ROMs und Spiele) stehen zur Ausleihe zur Verfügung.
 
Museum der Dinge (Werkbundarchiv)
(32 Bewertungen)

Von Dingen sind wir umgeben. Alles ist "Ding". Da liegt es nur nahe, dass es auch ein Museum der Dinge gibt. Und dieses Museum der Dinge, das sich zu Aufgabe gemacht hat, die Erzeugnisse der industriellen Massen- und Warenproduktion des 20. und 21. Jahrhunderts zu sammeln und darzustellen, liegt mitten in Kreuzberg. Ein Besuch lohnt sich, denn es gibt viel zu entdecken. Dinge, die wir alle täglich benutzen und doch nie wirklich bemerken.

 
Yorck und New York
(2 Bewertungen)

Yorck und New Yorck sind die Stammkinos der Yorck-Kinogruppe. Mit 228 bzw. 95 Plätzen, Vollklimatisierung und extrem angenehmen Sitzen bieten sie ausreichend Komfort für den Kinogänger. Man kann nicht gerade sagen, dass es sich bei ihnen um Programmkinos handelt, aber man ist hier bemüht, eine Mischung aus Kunst und Kommerz zu finden, mit der sich auch der Kulturpessimist anfreunden kann.

 
Theaterforum Kreuzberg
(2 Bewertungen)

Das Theaterforum Kreuzberg gibt es schon seit dem Mauerjahr 1985. Abseits der großen Berliner Häuser hat die kleine Bühne ihre Nische in wenig gespielten Stücken gefunden. Experimentiertheater nennt man das auch. Ein guter Ort für Neuentdeckungen.

 
Deutsches Technikmuseum Berlin
(3 Bewertungen)
Neben dem weltbekannten Deutschen Museum in München, ist das Deutsche Technikmuseum Berlin die zweite große Kapazität auf dem Gebiet der musealen Darstellung von Technikgeschichte. Allein mit dem am Gebäude frei schwebenden Rosinenbomber ist dem DTMB ein echter Blickfang gelungen, der viele ins Haus locken dürfte. Dort erwartet den Besucher ein wirklich erstaunlich großer Einblick in die Geschichte der Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
 
AGB Amerika-Gedenkbibliothek
(1 Bewertung)
Die Amerika-Gedenkbibliothek, oder kurz AGB, befindet sich in historischem Gemäuer. 1954 eingeweiht aus Anlass der überstandenen Blockade West-Berlins in den Jahren 1948/49. Hier findet man so gut wie alles. Das Ausleihsystem ist komfortabel, die Bücher einsehbar und was nicht im Präsenzbestand steht, kann binnen eines Tages aus dem Magazin bestellt werden. Einige kommen nur hierher, um Zeitungen zu lesen, von denen die AGB reichlich vorhält. Außerdem stehen eine Reihe guter Spielfilme auf DVD und einige Musik-CDs in den Regalen. Die AGB gehört zum Verbundsystem der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
 
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