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Nachtleben Desc

Nachtleben

Ausgehen in Kreuzberg ist gar nicht so leicht. Wohin nur bei diesem ├ťberangebot an Bars, Kneipen, Clubs? F├╝r jeden Typ, jede Vorliebe findet sich etwas. Ob gediegen oder trashig, leise oder laut, abgefahren oder romantisch - alles ist m├Âglich. Nat├╝rlich auch in Kombinationen. Und so lautet die einfache Antwort auf das "Wohin": suchen, ausprobieren! Wer zum Beispiel in der Wiener Stra├če mit seiner n├Ąchtlichen Tour beginnt, sich ├╝ber Oranienstra├če und Kottbusser Tor bis in den Gr├Ąfekiez vorarbeitet, wird auf seinem Weg genau die Bars, Kneipen und Clubs finden, die Kreuzberg so einzigartig, echt und vielseitig machen. Wer allerdings bis ans Ende der Nacht kommen will, sollte ├╝ber eine robuste Kondition verf├╝gen. Denn, wie es hei├čt es so altbekannt: "Kreuzberger N├Ąchte sind lang". Sehr lang sogar. Auch f├╝r die, die am fr├╝hen Morgen noch nicht genug haben, finden sich noch ausreichend M├Âglichkeiten auf einen aller-allerletzten Absacker. Wenn es dann wieder hell wird ├╝ber Kreuzberg, hat der Stadtteil nichts von seiner Vielseitigkeit verloren. Die gro├če Ern├╝chterung bleibt aus. Neue Reize warten, nicht weniger vielf├Ąltig, als die der Nacht.

Kreuzberg Nachtleben

Nachtleben

Farbfernseher
(83 Bewertungen)

Die Betreiber des Farbfernsehers haben sich nicht lange mit der Suche nach einem Namen f├╝r ihren Club aufgehalten. "Farbfernseher" stand bei ├ťbernahme bereits ├╝ber der Eingangst├╝r des ehemaligen Secondhand-Handels f├╝r in die Jahre gekommene TV-Ger├Ąte und damit gut. Vor allem Freunde der gehobenen elektronischen Musik kommen im Farbfernseher auf ihre Kosten. Aber Vorsicht: Noch ehe man sein erstes Bier an der Bar bestellt hat, hat sich das Miniaturtanzlokal hinter einem bis auf den letzten Stehplatz gef├╝llt.

 
Transit
(56 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. K├╝chenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
My Name is Barbarella
(39 Bewertungen)

Ein Striptease-Club in Kreuzberg? K├Ânnte man bei dem Namen "My Name is Barbarella" zumindest vermuten. Wer Roger Vadims kitschig-bizarren Weltraumtrashfilm "Barbarella" einmal sehen musste, wei├č, wovon die Rede ist. Hier kommt zusammen, was nicht zusammengeh├Ârt: n├Ąmlich Raumfahrt und Sex. Ber├╝hmt wurde der Film ja unter anderem f├╝r die in jeder Beziehung schwerelose Striptease-Szene am Anfang. Doch, was hat das alles mit dem Club "My Name is Barbarella" in der Skalitzer Stra├če zu tun?

 
The Establishment
(65 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hie├č sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Stra├če f├╝r diesen Namenswechsel entschieden haben, l├Ąsst nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun ├╝berwunden hat und jetzt eine etablierte Gr├Â├če sein m├Âchte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Madame Claude
(94 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch f├╝r all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schr├Ągen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Junction Bar
(40 Bewertungen)
In die Junction Bar in Kreuzberg geht man wegen zwei Dingen: neben dem Trinken von Alkoholika, sind dies Live-Konzerte. Aber auch DJs legen hier regelm├Ą├čig auf. Die etwas verwinkelte Clubkneipe, denn irgendwas zwischen Kneipe und Club ist die Junction Bar, verf├╝gt dabei ├╝ber eine recht kleine B├╝hne.
 
Tempodrom
(5 Bewertungen)
Das Tempodrom hat eine ziemlich wechselvolle Geschichte hinter sich. Aber hier soll keine Rede sein von den vergrabenen Millionen. Interessant ist vor allem die Architektur des Baus. Denn als Zirkuszelt hat das Tempodrom einst begonnen und Architekt von Gerkan hat wieder ein Zirkuszelt aus Beton gebaut.
 
Edelweiss
(30 Bewertungen)
Das Edelweiss - es nennt sich ganz selbstbewusst extra mit Artikel - liegt mitten im G├Ârlitzer Park. An sich nicht spektakul├Ąr, verf├╝gt es neben dem normalen Bar- und Restaurantbetrieb noch ├╝ber einen zus├Ątzlichen Raum im ersten Stock. Der wird gern und h├Ąufig f├╝r Partys angemietet und ist meist ├╝ber Wochen hinaus ausgebucht.
 
S├╝dblock
(38 Bewertungen)

"Hoffentlich ist es Beton" - kann sich noch jemand an diese ganz und gar r├Ątselhafte Werbebotschaft der deutschen Betonindustrie aus den 1990er-Jahren erinnern? Nein? Macht auch nichts, ist egal. Ganz aus Beton jedenfalls ist die in Kreuzberg l├Ąngst fest etablierte Bar S├╝dblock direkt am Kottbusser Tor. "Beton? Wie unsch├Ân!", mag der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Und er h├Ątte mit diesem Gedanken nicht ganz unrecht - der S├╝dblock ist, wie der Name schon erahnen l├Ąsst, Teil jener wirklich unansehnlichen Hochhausarchitektur entlang der U-Bahn-Linie 1. Genau wie bei Paloma Bar und Monarch aber, die in Sichtweite ebenfalls in betonierten Westberliner Altlasten untergekommen sind, haben auch die Betreiber des S├╝dblocks das beste aus der schwierigen Lage gemacht. Sie haben eine Bar hinbekommen, in der man sich sofort wohl f├╝hlt.

 
Magnet Club
(44 Bewertungen)

Mitten im 24-Stunden-Erlebniskiez rund um die Schlesische Stra├če liegt mit dem Magnet einer der wichtigsten Clubs in Kreuzberg. Einst im Prenzlauer Berg zuhause, ist der Magnet Club mittlerweile gut angelaufen und fest etabliert. Dabei bietet die Location eigentllich nichts Bahnbrechendes. Weder innen und schon gar nicht au├čen.

 
Horst Krzbrg
(221 Bewertungen)
Was, 'n Club, hier? - Aber ja! Dort, wo tags├╝ber Billigm├Âbel und Wiener Schnitzel geshoppt werden (M├Âbelhaus Dom├Ąne, gleich nebenan), wird am Wochenende gefeiert. Das Horst Krzbrg tr├Ągt zwar zu wenige Vokale im Namen (Sparsamkeit?), sonst aber wurde hier an nichts gespart. Einst ein Punk-Schuppen und eine Postfiliale, ist das Horst Krzbrg nun Heimat f├╝r alle partyhungrigen Horsts.
 
Ritter Butzke
(406 Bewertungen)
Das Ritter Butzke ist vielleicht der bekannteste unbekannte Club in Kreuzberg. Er kommt ohne Werbung aus und ist an Wochenenden trotzdem gesteckt voll. Das d├╝rfte haupts├Ąchlich an seiner wild bewegten Vergangenheit liegen, die dem Ritter Butzke einen fast schon legend├Ąren Ruf beschert hat.
 
Anno 64
(50 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und d├╝rfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem ├╝blichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
Feldman
(143 Bewertungen)
Von Au├čen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der sch├Ânsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals┬áBellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare St├╝hle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
Club der Vision├Ąre
(57 Bewertungen)
Von Helmut Schmidt stammt der ber├╝hmte Satz, wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Oder vielleicht einfach hierher, in den Club der Vision├Ąre? - einem Hybrid zwischen Caf├ę, Chill-out-Zone und Club.
 
Soulcat
(61 Bewertungen)
UPDATE: Das Soulcat hat mittlerweile leider geschlossen.

Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. V├Âllig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gef├╝hle besser ausdr├╝ckt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf l├Ąssigere Art tut. Ein Gl├╝cksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Stra├če. Kurz nach Silvester 2008/2009 er├Âffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgro├čen Bar kaum mehr einen Sitzplatz.
 
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