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Nachtleben Desc

Nachtleben

Ausgehen in Kreuzberg ist gar nicht so leicht. Wohin nur bei diesem Überangebot an Bars, Kneipen, Clubs? Für jeden Typ, jede Vorliebe findet sich etwas. Ob gediegen oder trashig, leise oder laut, abgefahren oder romantisch - alles ist möglich. Natürlich auch in Kombinationen. Und so lautet die einfache Antwort auf das "Wohin": suchen, ausprobieren! Wer zum Beispiel in der Wiener Straße mit seiner nächtlichen Tour beginnt, sich über Oranienstraße und Kottbusser Tor bis in den Gräfekiez vorarbeitet, wird auf seinem Weg genau die Bars, Kneipen und Clubs finden, die Kreuzberg so einzigartig, echt und vielseitig machen. Wer allerdings bis ans Ende der Nacht kommen will, sollte über eine robuste Kondition verfügen. Denn, wie es heißt es so altbekannt: "Kreuzberger Nächte sind lang". Sehr lang sogar. Auch für die, die am frühen Morgen noch nicht genug haben, finden sich noch ausreichend Möglichkeiten auf einen aller-allerletzten Absacker. Wenn es dann wieder hell wird über Kreuzberg, hat der Stadtteil nichts von seiner Vielseitigkeit verloren. Die große Ernüchterung bleibt aus. Neue Reize warten, nicht weniger vielfältig, als die der Nacht.

Kreuzberg Nachtleben

Nachtleben

Farbfernseher
(32 Bewertungen)

Die Betreiber des Farbfernsehers haben sich nicht lange mit der Suche nach einem Namen für ihren Club aufgehalten. "Farbfernseher" stand bei Übernahme bereits über der Eingangstür des ehemaligen Secondhand-Handels für in die Jahre gekommene TV-Geräte und damit gut. Vor allem Freunde der gehobenen elektronischen Musik kommen im Farbfernseher auf ihre Kosten. Aber Vorsicht: Noch ehe man sein erstes Bier an der Bar bestellt hat, hat sich das Miniaturtanzlokal hinter einem bis auf den letzten Stehplatz gefüllt.

 
Transit
(35 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. Küchenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
Schatzi
(48 Bewertungen)
Schatzi steht groß auf der Kreidetafel neben dem Eingang. Wer fühlte sich bei einer derart schmeichelnden Begrüßung nicht sofort willkommen? Und dieses Gefühl setzt sich dann auch beim Betreten der Bar Schatzi fort. Eine Discokugel wirft rotierende orangefarbene Lichtpunkte an die Wände, es stehen breite Sessel in kleinen Gruppen zusammen, hinter der Bar klebt orange-braune Tapete an der Wand.
 
Horst Krzbrg
(192 Bewertungen)
Was, 'n Club, hier? - Aber ja! Dort, wo tagsüber Billigmöbel und Wiener Schnitzel geshoppt werden (Möbelhaus Domäne, gleich nebenan), wird am Wochenende gefeiert. Das Horst Krzbrg trägt zwar zu wenige Vokale im Namen (Sparsamkeit?), sonst aber wurde hier an nichts gespart. Einst ein Punk-Schuppen und eine Postfiliale, ist das Horst Krzbrg nun Heimat für alle partyhungrigen Horsts.
 
Ritter Butzke
(344 Bewertungen)
Das Ritter Butzke ist vielleicht der bekannteste unbekannte Club in Kreuzberg. Er kommt ohne Werbung aus und ist an Wochenenden trotzdem gesteckt voll. Das dürfte hauptsächlich an seiner wild bewegten Vergangenheit liegen, die dem Ritter Butzke einen fast schon legendären Ruf beschert hat.
 
Anno 64
(24 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und dürfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem üblichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
Feldman
(98 Bewertungen)
Von Außen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der schönsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals Bellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare Stühle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
Club der Visionäre
(42 Bewertungen)
Von Helmut Schmidt stammt der berühmte Satz, wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Oder vielleicht einfach hierher, in den Club der Visionäre? - einem Hybrid zwischen Café, Chill-out-Zone und Club.
 
Südblock
(13 Bewertungen)

"Hoffentlich ist es Beton" - kann sich noch jemand an diese ganz und gar rätselhafte Werbebotschaft der deutschen Betonindustrie aus den 1990er-Jahren erinnern? Nein? Macht auch nichts, ist egal. Ganz aus Beton jedenfalls ist die in Kreuzberg längst fest etablierte Bar Südblock direkt am Kottbusser Tor. "Beton? Wie unschön!", mag der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Und er hätte mit diesem Gedanken nicht ganz unrecht - der Südblock ist, wie der Name schon erahnen lässt, Teil jener wirklich unansehnlichen Hochhausarchitektur entlang der U-Bahn-Linie 1. Genau wie bei Paloma Bar und Monarch aber, die in Sichtweite ebenfalls in betonierten Westberliner Altlasten untergekommen sind, haben auch die Betreiber des Südblocks das beste aus der schwierigen Lage gemacht. Sie haben eine Bar hinbekommen, in der man sich sofort wohl fühlt.

 
Magnet Club
(30 Bewertungen)

Mitten im 24-Stunden-Erlebniskiez rund um die Schlesische Straße liegt mit dem Magnet einer der wichtigsten Clubs in Kreuzberg. Einst im Prenzlauer Berg zuhause, ist der Magnet Club mittlerweile gut angelaufen und fest etabliert. Dabei bietet die Location eigentllich nichts Bahnbrechendes. Weder innen und schon gar nicht außen.

 
My Name is Barbarella
(28 Bewertungen)

Ein Striptease-Club in Kreuzberg? Könnte man bei dem Namen "My Name is Barbarella" zumindest vermuten. Wer Roger Vadims kitschig-bizarren Weltraumtrashfilm "Barbarella" einmal sehen musste, weiß, wovon die Rede ist. Hier kommt zusammen, was nicht zusammengehört: nämlich Raumfahrt und Sex. Berühmt wurde der Film ja unter anderem für die in jeder Beziehung schwerelose Striptease-Szene am Anfang. Doch, was hat das alles mit dem Club "My Name is Barbarella" in der Skalitzer Straße zu tun?

 
The Establishment
(58 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hieß sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Straße für diesen Namenswechsel entschieden haben, lässt nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun überwunden hat und jetzt eine etablierte Größe sein möchte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Madame Claude
(49 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch für all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schrägen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Junction Bar
(27 Bewertungen)
In die Junction Bar in Kreuzberg geht man wegen zwei Dingen: neben dem Trinken von Alkoholika, sind dies Live-Konzerte. Aber auch DJs legen hier regelmäßig auf. Die etwas verwinkelte Clubkneipe, denn irgendwas zwischen Kneipe und Club ist die Junction Bar, verfügt dabei über eine recht kleine Bühne.
 
Tempodrom
(4 Bewertungen)
Das Tempodrom hat eine ziemlich wechselvolle Geschichte hinter sich. Aber hier soll keine Rede sein von den vergrabenen Millionen. Interessant ist vor allem die Architektur des Baus. Denn als Zirkuszelt hat das Tempodrom einst begonnen und Architekt von Gerkan hat wieder ein Zirkuszelt aus Beton gebaut.
 
Edelweiss
(17 Bewertungen)
Das Edelweiss - es nennt sich ganz selbstbewusst extra mit Artikel - liegt mitten im Görlitzer Park. An sich nicht spektakulär, verfügt es neben dem normalen Bar- und Restaurantbetrieb noch über einen zusätzlichen Raum im ersten Stock. Der wird gern und häufig für Partys angemietet und ist meist über Wochen hinaus ausgebucht.
 
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