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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe

Bar/Kneipe

Rote Rose (24 Stunden ge├Âffnet)
(102 Bewertungen)
Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt ├╝brigens - je sp├Ąter der Abend, desto merkw├╝rdiger werden die G├Ąste. Wer zum Beispiel in den fr├╝hen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden ge├Âffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon l├Ąngst "geh├Ârt" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld f├╝ttern. Und wer sich nicht schon an der T├╝r von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken l├Ąsst, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
 
Fuchsbau
(167 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumh├Âhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Caf├ę und Bier trinken - weniger aber zum "abh├Ąngen". Daf├╝r ist das Licht zu hell und die St├╝hle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge W├Ąnde, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

 
Feldman
(144 Bewertungen)
Von Au├čen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der sch├Ânsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals┬áBellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare St├╝hle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
Ohne Ende (24 Stunden ge├Âffnet)
(38 Bewertungen)

Der Name ist Programm: Ohne Ende hei├čt, dass der Laden nie geschlossen ist. Wer nachmittags oder um vier Uhr morgens Lust auf ein "Herrengedeck" hat, hier wird ihm der Wunsch erf├╝llt. Die Kneipe ist auf Dauerg├Ąste eingestellt.

 
Anno 64
(50 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und d├╝rfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem ├╝blichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
The Establishment
(65 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hie├č sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Stra├če f├╝r diesen Namenswechsel entschieden haben, l├Ąsst nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun ├╝berwunden hat und jetzt eine etablierte Gr├Â├če sein m├Âchte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Jodelkeller
(36 Bewertungen)
Jodelkeller - das klingt zun├Ąchst mal lustig. So ├á la: "wohin geht der Deutsche, wenn er singen m├Âchte? - In den Jodelkeller". Aber der Jodelkeller in der Adalbertstra├če ist, ehrlich┬á gesagt, viel eher merkw├╝rdig, als lustig.
 
Bierhimmel
(33 Bewertungen)
Unter einer Bar, die sich Bierhimmel nennt, w├╝rde man nicht unbedingt das erwarten, was der Bierhimmel in der Oranienstra├če ist. Der Name h├Ârt sich n├Ąmlich an wie der einer typischen Absturzkneipe mit entsprechender Klientel. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit dem Kreuzberger Bierhimmel zu tun.
 
Bohnengold
(126 Bewertungen)
Was f├╝r eine sch├Âne Bar! - Das musste gleich zu Beginn gesagt werden. Trotz der verbreiteten Mode, Bars mit abgelaufenem, oder besser abgesessenem Interieur aus den 50ern auszustatten und ihrer Lage in der vielleicht unattraktivsten Stra├če Kreuzbergs - die Bar Bohnengold gl├Ąnzt. Viele werden hier einfach achtlos vor├╝bergehen. Kein Wunder, von Au├čen deutet wenig auf das Bohnengold hin - trotz der breiten Schaufenster. Nicht mal ein Namenszug.
 
Schlawinchen (24 Stunden ge├Âffnet)
(116 Bewertungen)
Vielen stellt sich nach 4 Uhr die Frage, wohin? Wohin mit meinem noch nicht ganz ausentwickelten Rausch, wohin mit meinem Liebeskummer, wohin mit meiner gerade eben geschlossenen Club-Bekanntschaft? F├╝r diese Fragen gibt es in Kreuzberg neben der Roten Rose nur eine passende Antwort: das Schlawinchen. Es hat immer ge├Âffnet. Und nach 4 Uhr in einer Samstagnacht sowieso.
 
Ankerklause
(129 Bewertungen)

Mythisch? Nein ÔÇô mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt f├╝r Freaks, Fashion victims genauso wie den Gem├╝seonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile l├Ąngst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer wei├č gepunktete Plastik-Tischdecken und Bl├╝mchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen drau├čen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie ge├Ąndert und wird sich auch nie ├Ąndern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand gr├╝├čt ewig, Hans Albers.

 
Luzia
(91 Bewertungen)

Wer's richtig stylisch haben m├Âchte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-M├Âbelmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unz├Ąhligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Au├čenwirkung bedacht. Schon f├╝r 1,80 ÔéČ, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte f├╝r das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender G├Ąste - drinnen und auch drau├čen auf der immer belebten Oranienstra├če, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.

 
Madame Claude
(94 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch f├╝r all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schr├Ągen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Transit
(58 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. K├╝chenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
Trinkteufel
(37 Bewertungen)
Was soll man zu einem Laden sagen, der sich Trinkteufel nennt und dazu passend ├╝ber die Eingangst├╝r schreibt: "Das Tor zur H├Âlle". Ob die Besitzer ihren Neukunden Angst einjagen wollen, oder die Stammkunden vor Neukunden bewahren wollen? Schwer zu sagen. Denn von innen ist der Trinkteufel h├Âchstens von solchen bev├Âlkert.
 
Soulcat
(62 Bewertungen)
UPDATE: Das Soulcat hat mittlerweile leider geschlossen.

Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. V├Âllig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gef├╝hle besser ausdr├╝ckt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf l├Ąssigere Art tut. Ein Gl├╝cksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Stra├če. Kurz nach Silvester 2008/2009 er├Âffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgro├čen Bar kaum mehr einen Sitzplatz.
 
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