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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe

Bar/Kneipe

Bohnengold
(87 Bewertungen)
Was für eine schöne Bar! - Das musste gleich zu Beginn gesagt werden. Trotz der verbreiteten Mode, Bars mit abgelaufenem, oder besser abgesessenem Interieur aus den 50ern auszustatten und ihrer Lage in der vielleicht unattraktivsten Straße Kreuzbergs - die Bar Bohnengold glänzt. Viele werden hier einfach achtlos vorübergehen. Kein Wunder, von Außen deutet wenig auf das Bohnengold hin - trotz der breiten Schaufenster. Nicht mal ein Namenszug.
 
Schlawinchen (24 Stunden geöffnet)
(83 Bewertungen)
Vielen stellt sich nach 4 Uhr die Frage, wohin? Wohin mit meinem noch nicht ganz ausentwickelten Rausch, wohin mit meinem Liebeskummer, wohin mit meiner gerade eben geschlossenen Club-Bekanntschaft? Für diese Fragen gibt es in Kreuzberg neben der Roten Rose nur eine passende Antwort: das Schlawinchen. Es hat immer geöffnet. Und nach 4 Uhr in einer Samstagnacht sowieso.
 
Feldman
(94 Bewertungen)
Von Außen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der schönsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals Bellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare Stühle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
The Establishment
(58 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hieß sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Straße für diesen Namenswechsel entschieden haben, lässt nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun überwunden hat und jetzt eine etablierte Größe sein möchte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Ohne Ende (24 Stunden geöffnet)
(24 Bewertungen)

Der Name ist Programm: Ohne Ende heißt, dass der Laden nie geschlossen ist. Wer nachmittags oder um vier Uhr morgens Lust auf ein "Herrengedeck" hat, hier wird ihm der Wunsch erfüllt. Die Kneipe ist auf Dauergäste eingestellt.

 
Soulcat
(52 Bewertungen)
UPDATE: Das Soulcat hat mittlerweile leider geschlossen.

Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. Völlig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gefühle besser ausdrückt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf lässigere Art tut. Ein Glücksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Straße. Kurz nach Silvester 2008/2009 eröffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgroßen Bar kaum mehr einen Sitzplatz.
 
Anno 64
(23 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und dürfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem üblichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
Jodelkeller
(18 Bewertungen)
Jodelkeller - das klingt zunächst mal lustig. So à la: "wohin geht der Deutsche, wenn er singen möchte? - In den Jodelkeller". Aber der Jodelkeller in der Adalbertstraße ist, ehrlich  gesagt, viel eher merkwürdig, als lustig.
 
Fuchsbau
(133 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumhöhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Café und Bier trinken - weniger aber zum "abhängen". Dafür ist das Licht zu hell und die Stühle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge Wände, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

 
Rote Rose (24 Stunden geöffnet)
(56 Bewertungen)
Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt übrigens - je später der Abend, desto merkwürdiger werden die Gäste. Wer zum Beispiel in den frühen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden geöffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon längst "gehört" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld füttern. Und wer sich nicht schon an der Tür von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken lässt, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
 
Ankerklause
(78 Bewertungen)

Mythisch? Nein – mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt für Freaks, Fashion victims genauso wie den Gemüseonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile längst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer weiß gepunktete Plastik-Tischdecken und Blümchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen draußen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie geändert und wird sich auch nie ändern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand grüßt ewig, Hans Albers.

 
Luzia
(64 Bewertungen)

Wer's richtig stylisch haben möchte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-Möbelmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unzähligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Außenwirkung bedacht. Schon für 1,80 €, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte für das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender Gäste - drinnen und auch draußen auf der immer belebten Oranienstraße, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.

 
Madame Claude
(49 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch für all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schrägen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Transit
(34 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. Küchenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
Bierhimmel
(26 Bewertungen)
Unter einer Bar, die sich Bierhimmel nennt, würde man nicht unbedingt das erwarten, was der Bierhimmel in der Oranienstraße ist. Der Name hört sich nämlich an wie der einer typischen Absturzkneipe mit entsprechender Klientel. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit dem Kreuzberger Bierhimmel zu tun.
 
Bar in der Mariannenstraße
(53 Bewertungen)
Die Bar heißt Bar. So wie Zahnpasta Zahnpasta. Die Betreiber der gerade erst eröffneten Bar müssen sich, als es darum ging, einen Namen für ihre Bar zu finden, fürchterlich gestritten haben. "Mariannen-Lounge!" schrie der Eine, "Niemals!" gab der Andere schreiend zur Antwort. Und nach ein paar Tagen der Funkstille riefen sich die Beiden doch wieder an und vertrugen sich. Und am Ende ihres Telefonats sprach dann der Eine zum Anderen: "Du, lass sie uns doch einfach Bar nennen". Der Andere überlegte kurz, ob er vom Anderen nun auf den Arm genommen wird und das ganze Projekt damit endgültig gestorben sei, sagte dann aber doch einfach: "Ach, die einfachsten Sachen sind doch immer noch die besten".
 
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