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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe

Bar/Kneipe

Bohnengold
(126 Bewertungen)
Was f√ľr eine sch√∂ne Bar! - Das musste gleich zu Beginn gesagt werden. Trotz der verbreiteten Mode, Bars mit abgelaufenem, oder besser abgesessenem Interieur aus den 50ern auszustatten und ihrer Lage in der vielleicht unattraktivsten Stra√üe Kreuzbergs - die Bar Bohnengold gl√§nzt. Viele werden hier einfach achtlos vor√ľbergehen. Kein Wunder, von Au√üen deutet wenig auf das Bohnengold hin - trotz der breiten Schaufenster. Nicht mal ein Namenszug.
 
Fuchsbau
(163 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumh√∂hle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Caf√© und Bier trinken - weniger aber zum "abh√§ngen". Daf√ľr ist das Licht zu hell und die St√ľhle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge W√§nde, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

 
Feldman
(143 Bewertungen)
Von Au√üen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der sch√∂nsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals¬†Bellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare St√ľhle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
Ohne Ende (24 Stunden geöffnet)
(37 Bewertungen)

Der Name ist Programm: Ohne Ende hei√üt, dass der Laden nie geschlossen ist. Wer nachmittags oder um vier Uhr morgens Lust auf ein "Herrengedeck" hat, hier wird ihm der Wunsch erf√ľllt. Die Kneipe ist auf Dauerg√§ste eingestellt.

 
Anno 64
(50 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und d√ľrfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem √ľblichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
The Establishment
(65 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hie√ü sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Stra√üe f√ľr diesen Namenswechsel entschieden haben, l√§sst nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun √ľberwunden hat und jetzt eine etablierte Gr√∂√üe sein m√∂chte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Trinkteufel
(37 Bewertungen)
Was soll man zu einem Laden sagen, der sich Trinkteufel nennt und dazu passend √ľber die Eingangst√ľr schreibt: "Das Tor zur H√∂lle". Ob die Besitzer ihren Neukunden Angst einjagen wollen, oder die Stammkunden vor Neukunden bewahren wollen? Schwer zu sagen. Denn von innen ist der Trinkteufel h√∂chstens von solchen bev√∂lkert.
 
Bierhimmel
(33 Bewertungen)
Unter einer Bar, die sich Bierhimmel nennt, w√ľrde man nicht unbedingt das erwarten, was der Bierhimmel in der Oranienstra√üe ist. Der Name h√∂rt sich n√§mlich an wie der einer typischen Absturzkneipe mit entsprechender Klientel. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit dem Kreuzberger Bierhimmel zu tun.
 
Rote Rose (24 Stunden geöffnet)
(86 Bewertungen)
Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt √ľbrigens - je sp√§ter der Abend, desto merkw√ľrdiger werden die G√§ste. Wer zum Beispiel in den fr√ľhen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden ge√∂ffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon l√§ngst "geh√∂rt" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld f√ľttern. Und wer sich nicht schon an der T√ľr von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken l√§sst, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
 
Schlawinchen (24 Stunden geöffnet)
(114 Bewertungen)
Vielen stellt sich nach 4 Uhr die Frage, wohin? Wohin mit meinem noch nicht ganz ausentwickelten Rausch, wohin mit meinem Liebeskummer, wohin mit meiner gerade eben geschlossenen Club-Bekanntschaft? F√ľr diese Fragen gibt es in Kreuzberg neben der Roten Rose nur eine passende Antwort: das Schlawinchen. Es hat immer ge√∂ffnet. Und nach 4 Uhr in einer Samstagnacht sowieso.
 
Ankerklause
(108 Bewertungen)

Mythisch? Nein ‚Äď mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt f√ľr Freaks, Fashion victims genauso wie den Gem√ľseonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile l√§ngst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer wei√ü gepunktete Plastik-Tischdecken und Bl√ľmchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen drau√üen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie ge√§ndert und wird sich auch nie √§ndern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand gr√ľ√üt ewig, Hans Albers.

 
Luzia
(91 Bewertungen)

Wer's richtig stylisch haben m√∂chte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-M√∂belmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unz√§hligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Au√üenwirkung bedacht. Schon f√ľr 1,80 ‚ā¨, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte f√ľr das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender G√§ste - drinnen und auch drau√üen auf der immer belebten Oranienstra√üe, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.

 
Madame Claude
(94 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch f√ľr all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schr√§gen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Transit
(56 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. K√ľchenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
Jodelkeller
(33 Bewertungen)
Jodelkeller - das klingt zun√§chst mal lustig. So √† la: "wohin geht der Deutsche, wenn er singen m√∂chte? - In den Jodelkeller". Aber der Jodelkeller in der Adalbertstra√üe ist, ehrlich¬† gesagt, viel eher merkw√ľrdig, als lustig.
 
Soulcat
(61 Bewertungen)
UPDATE: Das Soulcat hat mittlerweile leider geschlossen.

Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. V√∂llig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gef√ľhle besser ausdr√ľckt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf l√§ssigere Art tut. Ein Gl√ľcksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Stra√üe. Kurz nach Silvester 2008/2009 er√∂ffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgro√üen Bar kaum mehr einen Sitzplatz.
 
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