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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe

Bar/Kneipe

Rote Rose (24 Stunden ge├Âffnet)
(90 Bewertungen)
Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt ├╝brigens - je sp├Ąter der Abend, desto merkw├╝rdiger werden die G├Ąste. Wer zum Beispiel in den fr├╝hen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden ge├Âffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon l├Ąngst "geh├Ârt" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld f├╝ttern. Und wer sich nicht schon an der T├╝r von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken l├Ąsst, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
 
Fuchsbau
(166 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumh├Âhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Caf├ę und Bier trinken - weniger aber zum "abh├Ąngen". Daf├╝r ist das Licht zu hell und die St├╝hle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge W├Ąnde, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

 
Feldman
(144 Bewertungen)
Von Au├čen deutet nichts, aber auch gar nichts auf eine der sch├Ânsten Bars in Kreuzberg hin. Das Feldman (vormals┬áBellman) ist pures Understatement. Kein Schild, keine Werbung, im Sommer zeigen allein die paare St├╝hle vor der Bar, dass hier eine Bar ist. Und was macht das Feldman so besonders?
 
Ohne Ende (24 Stunden ge├Âffnet)
(37 Bewertungen)

Der Name ist Programm: Ohne Ende hei├čt, dass der Laden nie geschlossen ist. Wer nachmittags oder um vier Uhr morgens Lust auf ein "Herrengedeck" hat, hier wird ihm der Wunsch erf├╝llt. Die Kneipe ist auf Dauerg├Ąste eingestellt.

 
Anno 64
(50 Bewertungen)
Das Anno 64 nennt sich selbst "die Kiezkneipe" und d├╝rfte mit diesem Namenszusatz in Kreuzberg nicht gerade allein dastehen. Neben dem ├╝blichen Ausschank aller Arten von Alkoholika setzt man auch auf ein recht buntes Rahmenprogramm - "Erlebnisgastronomie" im Kleinen sozusagen.
 
The Establishment
(65 Bewertungen)

Der Laden war schon viel. Teestube und Bio-Eisdiele unter anderem. Jetzt ist hier die Bar The Establishment eingezogen. "Spit and sawdust" hie├č sie zuerst, was im britischen Englisch so etwas wie eine unmoderne und recht runtergekommene Bar bezeichnet. Dass sich die Macher der Bar in der Reichenberger Stra├če f├╝r diesen Namenswechsel entschieden haben, l├Ąsst nun viele Interpretationen zu: eine ist, dass man das Anfangs-, also Larvenstadium der Musikbar nun ├╝berwunden hat und jetzt eine etablierte Gr├Â├če sein m├Âchte im Kreuzberger Nachtleben.

 
Trinkteufel
(37 Bewertungen)
Was soll man zu einem Laden sagen, der sich Trinkteufel nennt und dazu passend ├╝ber die Eingangst├╝r schreibt: "Das Tor zur H├Âlle". Ob die Besitzer ihren Neukunden Angst einjagen wollen, oder die Stammkunden vor Neukunden bewahren wollen? Schwer zu sagen. Denn von innen ist der Trinkteufel h├Âchstens von solchen bev├Âlkert.
 
Bierhimmel
(33 Bewertungen)
Unter einer Bar, die sich Bierhimmel nennt, w├╝rde man nicht unbedingt das erwarten, was der Bierhimmel in der Oranienstra├če ist. Der Name h├Ârt sich n├Ąmlich an wie der einer typischen Absturzkneipe mit entsprechender Klientel. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit dem Kreuzberger Bierhimmel zu tun.
 
Bohnengold
(126 Bewertungen)
Was f├╝r eine sch├Âne Bar! - Das musste gleich zu Beginn gesagt werden. Trotz der verbreiteten Mode, Bars mit abgelaufenem, oder besser abgesessenem Interieur aus den 50ern auszustatten und ihrer Lage in der vielleicht unattraktivsten Stra├če Kreuzbergs - die Bar Bohnengold gl├Ąnzt. Viele werden hier einfach achtlos vor├╝bergehen. Kein Wunder, von Au├čen deutet wenig auf das Bohnengold hin - trotz der breiten Schaufenster. Nicht mal ein Namenszug.
 
Schlawinchen (24 Stunden ge├Âffnet)
(116 Bewertungen)
Vielen stellt sich nach 4 Uhr die Frage, wohin? Wohin mit meinem noch nicht ganz ausentwickelten Rausch, wohin mit meinem Liebeskummer, wohin mit meiner gerade eben geschlossenen Club-Bekanntschaft? F├╝r diese Fragen gibt es in Kreuzberg neben der Roten Rose nur eine passende Antwort: das Schlawinchen. Es hat immer ge├Âffnet. Und nach 4 Uhr in einer Samstagnacht sowieso.
 
Ankerklause
(114 Bewertungen)

Mythisch? Nein ÔÇô mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt f├╝r Freaks, Fashion victims genauso wie den Gem├╝seonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile l├Ąngst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer wei├č gepunktete Plastik-Tischdecken und Bl├╝mchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen drau├čen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie ge├Ąndert und wird sich auch nie ├Ąndern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand gr├╝├čt ewig, Hans Albers.

 
Luzia
(91 Bewertungen)

Wer's richtig stylisch haben m├Âchte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-M├Âbelmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unz├Ąhligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Au├čenwirkung bedacht. Schon f├╝r 1,80 ÔéČ, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte f├╝r das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender G├Ąste - drinnen und auch drau├čen auf der immer belebten Oranienstra├če, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.

 
Madame Claude
(94 Bewertungen)
Man mag das nun witzig finden, oder doof: im Madame Claude gibt es zweimal Interieur. Einmal normal, einmal an der Decke klebend. Praktisch f├╝r all jene, die ihre Bodenhaftung verloren haben oder gerade "im siebten Himmel" schweben. Nein, im Ernst. Das Madame Claude ist eine coole Bar, die neben der gewollt schr├Ągen Einrichtung auch noch einiges Anderes zu bieten hat.
 
Transit
(58 Bewertungen)
Das Transit ist irgendwas zwischen Restaurant und Musik-Bar, von daher passt der Name gut. Hier kann man zum Essen ebenso herkommen, wie zum letzten Bier. Einrichtung: zwischen minimalistisch und Gelsenkirchner Barock. K├╝chenrichtung: zwischen mediterran und deutsch.
 
Jodelkeller
(33 Bewertungen)
Jodelkeller - das klingt zun├Ąchst mal lustig. So ├á la: "wohin geht der Deutsche, wenn er singen m├Âchte? - In den Jodelkeller". Aber der Jodelkeller in der Adalbertstra├če ist, ehrlich┬á gesagt, viel eher merkw├╝rdig, als lustig.
 
Soulcat
(61 Bewertungen)
UPDATE: Das Soulcat hat mittlerweile leider geschlossen.

Schon seit ein paar Jahren erlebt die Soul-Musik der 60er Jahre Renaissance nach Renaissance. V├Âllig zurecht. Es gibt kaum eine andere Musik-Richtung, die die gesamte Bandbreite menschlicher Gef├╝hle besser ausdr├╝ckt - keine andere Musik-Richtung auch, die dies auf l├Ąssigere Art tut. Ein Gl├╝cksfall daher, dass es das Soulcat gibt. Zumal in der etwas ausgestorbenen Reichenberger Stra├če. Kurz nach Silvester 2008/2009 er├Âffnet, "brummt" der Laden schon jetzt - an Wochenenden findet man in der mittelgro├čen Bar kaum mehr einen Sitzplatz.
 
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