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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe

Bar/Kneipe

Minibar
(40 Bewertungen)

Mittwochmorgen, f├╝nf Uhr: Der Pegel noch nicht erreicht, aber schon alle Lokale geschlossen. Was tun? Ab in die Minibar in der Graefestra├če! Man kennt das ja: Job weg, Freundin mit dem besten Freund weg und s├Ąmtliche Kneipen bereits geschlossen, obwohl noch erheblicher Durst besteht. Man zieht durch die Stra├čen und findet nur verschlossene T├╝ren. Doch eine ist noch offen. Wen st├Ârt es da schon, wenn die von au├čen etwas schmuddelig aussieht? Als w├╝rde dahinter Liebe gegen Geld angeboten? Eigentlich niemand. Drinnen bietet sich dann ja auch ein anderes Bild, wenn auch kein ganz anderes: Bei schummriger Beleuchtung trifft sich hier, wer noch nicht ins Bett finden mag.

 
Wiener Blut
(48 Bewertungen)
Was erinnert im Wiener Blut an Wiener Blut? - Nichts, au├čer der roten Farbe an der Wand. Die Kneipe ist so Kreuzberg, wie Kreuzberg ├╝berhaupt nur sein kann. Kein "Wiener Schm├Ąh", nur die Wiener Stra├če vor der T├╝r, durch die die letzten G├Ąste irgendwann koordinationslos in den fr├╝hen Morgen stolpern. Den schwankenden U-Bahnhof G├Ârlitzer Bahnhof vor den rot unterlaufenen Augen. Das Wiener Blut ist laut, schmutzig und rauh. Und damit ein interessanter Kontrast zu den Kneipen und Bars des "anderen", "neuen" Kreuzbergs, wie dem Luzia oder dem Fuchsbau.
 
San Remo Upflam├Âr
(21 Bewertungen)
San Remo, Upflam├Âr - welch klingende, gro├če Namen. Zumindest San Remo, Stadt des Schnulzschlagerfestivals. Aber Upflam├Âr? Wo soll das denn sein? Die kleine, schicke Bar nennt sich selbst Musikcaf├ę, was ├Ąhnlich verstaubt klingt, wie der Name selbst. Macht aber nichts. Das Tolle an der Bar ist, dass sie direkt an der Grenze zu Friedrichshain liegt, dem unbekannten Stadtteil, dem wei├čen Fleck auf der Berliner Landkarte.
 
Murray's Irish Bar
(39 Bewertungen)
Wie ├╝ber jedes Land, so gibt es auch ├╝ber die gr├╝ne Insel eine Reihe Klischees. So, wie das gerade verwendete, dass n├Ąmlich Irland eine gr├╝ne Insel sei - obwohl das nat├╝rlich auch irgendwie zutrifft.┬á Was noch? Klar, alle Iren haben rote Haare und trinken Unmengen dunkles Bier und rauchigen Whisky. Und wie bei allen Klischees: ein Teil mag stimmen. Dass jede mittelgro├če deutsche Stadt mindestens ein Irish Pub hat - das wiederum ist kein Klischee, sondern Realit├Ąt.
 
Milchbar
(36 Bewertungen)
Richtig ber├╝hmt wurde eigentlich nur eine Milchbar - die aus Stanley Kubricks Meisterwerk "A Clockwork Orange". Sorry, Kreuzberger Milchbar. Doch es ist nicht so, als h├Ątte diese Milchbar nichts zu bieten. Ganz im Gegenteil. Fast k├Ânnte man denken, man sei in der Ankerklause gelandet - wegen dem vielen Fischallerlei an der Wand. So kommt maritime Stimmung auf.
 
Havanna Bar
(41 Bewertungen)

Havanna! - Was kommen einem da nicht alles f├╝r Bilder in den Sinn. Die mehr als schwierigen Lebensverh├Ąltnisse der Kubaner einmal au├čen vor gelassen, ist die Inselhauptstadt f├╝r viele der Inbegriff des Karibischen schlechthin. Sonne, Meer, Musik - alles weit entfernt von den Sorgen des Alltags. Ob die Havanna Bar am Lausitzer Platz da auch mithalten kann?

 
Zur fetten Ecke
(24 Bewertungen)

Zur fetten Ecke ist eine Berliner Eckkneipe in einer immer weniger typisch Berlin seienden Gegend. Manche sagen, hier herrsche trendige Trashkultur, andere finden, die fette Ecke habe sich noch etwas vom Alten bewahrt. Geht hin und entscheidet selber!

 
Rosa Bar
(25 Bewertungen)
Nach der Rosa Bar muss man schon ein wenig suchen. Au├čer dem unscheinbaren Schild und dem Namenszug deutet nichts auf ihre Existenz hin. Und dann muss man zum Eintritt auch noch klingeln. Doch hat man erstmal diese beiden H├╝rden ├╝berwunden, befindet man sich unversehens in der wohl loungigsten Keller-Bar in Kreuzberg.
 
Bar in der Mariannenstra├če
(64 Bewertungen)
Die Bar hei├čt Bar. So wie Zahnpasta Zahnpasta. Die Betreiber der gerade erst er├Âffneten Bar m├╝ssen sich, als es darum ging, einen Namen f├╝r ihre Bar zu finden, f├╝rchterlich gestritten haben. "Mariannen-Lounge!" schrie der Eine, "Niemals!" gab der Andere schreiend zur Antwort. Und nach ein paar Tagen der Funkstille riefen sich die Beiden doch wieder an und vertrugen sich. Und am Ende ihres Telefonats sprach dann der Eine zum Anderen: "Du, lass sie uns doch einfach Bar nennen". Der Andere ├╝berlegte kurz, ob er vom Anderen nun auf den Arm genommen wird und das ganze Projekt damit endg├╝ltig gestorben sei, sagte dann aber doch einfach: "Ach, die einfachsten Sachen sind doch immer noch die besten".
 
Sofia
(41 Bewertungen)
"Wir haben keine Cocktails, wir w├╝rden die sowieso nicht gut machen" - steht auf der Karte des Sofia in der Wrangelstra├če. Soviel Ehrlichkeit kann, nein, muss gelobt werden. Und auch sonst herrschen hier klare Ansagen: keine Tisch-, sondern Selbstbedienung, vor dem Laden herumlungern nach Mitternacht┬á - nein, das geht wegen der Nachbarn nicht (wieviele Wirte haben nicht mit diesem Problem zu k├Ąmpfen), feiern im Sofia, ja, das geht. Gut, sehr gut sogar. Kaffee trinken - aber ja, auch das geht.
 
Zum Elefanten
(25 Bewertungen)
Hier hat "Herr Lehmann" immer seine Absturzbiere getrunken. Im Elefanten geht der Gerstensaft nie aus, die Kneipe ist eine der bekanntesten und legend├Ąrsten Kreuzbergs. Durch alle Moden hindurch, ├╝ber allen Moden stehend, oder darunter.
 
S├╝dblock
(39 Bewertungen)

"Hoffentlich ist es Beton" - kann sich noch jemand an diese ganz und gar r├Ątselhafte Werbebotschaft der deutschen Betonindustrie aus den 1990er-Jahren erinnern? Nein? Macht auch nichts, ist egal. Ganz aus Beton jedenfalls ist die in Kreuzberg l├Ąngst fest etablierte Bar S├╝dblock direkt am Kottbusser Tor. "Beton? Wie unsch├Ân!", mag der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Und er h├Ątte mit diesem Gedanken nicht ganz unrecht - der S├╝dblock ist, wie der Name schon erahnen l├Ąsst, Teil jener wirklich unansehnlichen Hochhausarchitektur entlang der U-Bahn-Linie 1. Genau wie bei Paloma Bar und Monarch aber, die in Sichtweite ebenfalls in betonierten Westberliner Altlasten untergekommen sind, haben auch die Betreiber des S├╝dblocks das beste aus der schwierigen Lage gemacht. Sie haben eine Bar hinbekommen, in der man sich sofort wohl f├╝hlt.

 
Vor Wien
(41 Bewertungen)
Ist "Vor Wien" nun ein passender Name f├╝r eine Bar mitten in Kreuzberg, die ein paar Meter von der neuen Moschee entfernt liegt, oder nicht? Ist doch damit die blutige Belagerung Wiens durch die T├╝rken im 16. Jahrhundert gemeint, die vor Wien ihre Zelte aufgeschlagen hatten um die Stadt f├╝r das Osmanische Reich einzunehmen. Der Name ist sogar sehr gelungen, wenn man bedenkt, dass┬á der Laden sich unmittelbar vor der Wiener Stra├če befindet und von T├╝rken gef├╝hrt wird.
 
Heidelberger Krug
(44 Bewertungen)

Der Heidelberger Krug in der Arndtstra├če ist eine vereinsgef├Ârderte Kneipe, in der man Rauchen darf und freies WLAN empf├Ąngt. Das Lokal gibt es nun schon seit hundert Jahren. Es ist daher das ├Ąlteste am Chamissoplatz. Es wird gerne und oft von Publikum besucht, das einen l├Ąngeren ├ťberblick ├╝ber die Kiezentwicklung hat, als die meisten Neukreuzberger. Eine wahre Bereicherung des Stadtteils. Durch seine erfreulich langen ├ľffnungszeiten auch unter der Woche, ist der Heidelberger Krug oft Anlaufstelle derjeniger, die gerne zu sp├Ąter Stunde noch was trinken m├Âchten.
 
Edelweiss
(30 Bewertungen)
Das Edelweiss - es nennt sich ganz selbstbewusst extra mit Artikel - liegt mitten im G├Ârlitzer Park. An sich nicht spektakul├Ąr, verf├╝gt es neben dem normalen Bar- und Restaurantbetrieb noch ├╝ber einen zus├Ątzlichen Raum im ersten Stock. Der wird gern und h├Ąufig f├╝r Partys angemietet und ist meist ├╝ber Wochen hinaus ausgebucht.
 
Club 49
(24 Bewertungen)
Den Club 49 kann man leicht ├╝bersehen. Nicht weil er sehr versteckt liegen w├╝rde, sondern einfach, weil er so unscheinbar r├╝berkommt. Zumindest von au├čen betrachtet. Auch das Schild mit dem simplen Schriftzug, das irgendwie an eine Spielothek erinnert, sagt nichts aus. Doch man sollte sich davon nicht abhalten lassen. Nein, der Club 49 ist es mehr als wert, dass man hier auf einen Drink vorbeischaut.
 
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