Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt übrigens - je später der Abend, desto merkwürdiger werden die Gäste. Wer zum Beispiel in den frühen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden geöffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon längst "gehört" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld füttern. Und wer sich nicht schon an der Tür von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken lässt, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
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Adalbertstr. 90
10997 Berlin
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Natürlich ist die Rote Rose trashig, sehr sogar. Aber das gilt ja schon längst nicht mehr als Argument gegen einen Laden. Im Gegenteil. Andere, völlig etablierte Bars und Kneipen schmücken sich ganz bewußt mit den Insignien des Kitsches, um Trash-Atmosphäre zu erzeugen. In der Roten Rose ist dies eben nicht nachgemacht und deswegen auch nicht ironisch gemeint, sondern echt. Dieser Umstand macht im ersten Moment vielleicht noch ein wenig Angst, denn, mal ehrlich, wann bewegt man sich schon mal freiwillig in so einem Umfeld? Doch wer seine leichte Abneigung gegenüber dieser Kneipe abgelegt hat, wird überrascht sein, wieviel Spaß es hier machen kann. Im Gegensatz zu den vielen seelenlosen und über-ästhetisierten Bars überall in der Stadt, muss sich hier keiner verstellen um dem Ort vermeintlich gerecht zu werden.
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Am besten eignet sich die Rote Rose übrigens für das letzte Bier des Abends oder irgendeinen anderen Absacker. Einfach mit Freunden reinsetzen und die Leute beobachten, die hier zum Stammpublikum gehören. Es kann gut sein, dass es längst schon wieder hell ist draußen, wenn man die Kneipe dann wieder verlässt.
Tja, was soll man sagen...Irgendwie gehöre ich auch zum Stammpublikum. Der Laden hat was. Nach 5 Stunden hat man mit fast jedem gesprochen und die Lebensgeschichten kennengelernt, die Bar ist sehr tolerant und freundlich und es gibt ne Jukebox! Da geht man fast immer erst raus, wenn das Geld alle ist. Achtung...nicht trinkfeste Leute kann man schon etwas schocken ;).
Monarch Club
@Peter - war ja schon sehr lebensecht beschriebe...
Dr. Ute Kling-Mondon
Fühle mich bei Frau Dr. Kling-Mondon und in ihrer P...
Vollreinigung
haben meinen wollmantel runiert.... kann jedem abrat...
Praxiskollektiv
klasse. empfang war sehr zuvorkommend, das gespräch...
La Raclette
Yuppie-Schuppen eben, braucht keiner! sehr richtig :)