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Kreuzberg Nachtleben Bar/Kneipe Fürst Pückler

Fürst Pückler

(14 Bewertungen)
Das Fürst Pückler würde fast noch als Geheimtipp durchgehen. Natürlich ist die Bar längst etabliert, doch sie hat sich den Charme des Unfertigen, Offenen bewahrt. Das Fürst Pückler ist nicht groß und trotzdem hat man das Gefühl viel Platz zu haben. Das liegt zu einem großen Teil auch an der sehr geschmackvollen und reduzierten Einrichtung und der Wand aus weißen Fliesen.
 
Im zweiten offenen Raumteil befindet sich die Bar und dahinter öffnet sich völlig unerwartet noch mehr Raum. Das gleiche gilt für den Gang auf die Toiletten. Auch hier wird man wirklich überrascht. Sehr zuvorkommend ist das Personal - fast "alte Schule", könnte man sagen. Keiner der Gäste muss lange auf seine Bestellung warten, immer wieder kommt der Barmann, räumt die leeren Flaschen weg, leert den Aschenbecher und fragt nach neuen Wünschen. Sollte es so nicht überall sein? Neben dem normalen Barbetrieb bietet das Fürst Pückler übrigens auch eine Reihe lohnenswerter Veranstaltungen: dienstags findet eine "Vereinsbekochung" statt mit wechselnden Köchen auf Spendenbasis, samstags Joe Carreras "halbe Stunde" - Musik und Lesung, sonntags dann gemeinsames Tatort-Schauen (Handys aus!). Was soll man dem Fürst Pückler wünschen? - Viele neue Gäste natürlich.
 
Pücklerstr. 33
10997 Berlin
 
täglich ab 19 Uhr
 
Dienstag ab 19.30 Uhr: "Hotel Engel", Kochen mit wechselnden Köchen auf Spendenbasis
Samstag, 20.30 Uhr: "Joe Carreras halbe Stunde", der Altmeister an den Plattentellern und "Wörtersee-Lesung"
Sonntag, 20.15: Tatort
 

 
 
Kommentare
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Anonym 25.10.2008

Es scheint ja fürstlich zuzugehen dort. Ein Ort der guten Manieren. Trotzdem kann ich die neue Mode der halbernsten halblustigen Deutschtümelei nicht mehr ertragen, diese mißglückte Rückbesinnung auf das, was wir neben Bluejeans in unseren Landen haben: Wörtersee-Lesung (hihi), Tatort-Hype (cool), alte Vinylscheiben von deutschen Schlagerstars aus den Siebzigern (sowieso cool). Hilfe. Wenn die pseudointellektuelle Brut wenigstens ein Buch von Brecht lesen würde oder ein Konzert von Brendel hören. Das wärs doch mal: Sonntags in der Kneipe deutsche Klaviermusik. Na?Na? "Bäh, langweilig!"
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