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Das Ritter Butzke ist vielleicht der bekannteste unbekannte Club in Kreuzberg. Er kommt ohne Werbung aus und ist an Wochenenden trotzdem gesteckt voll. Das dürfte hauptsächlich an seiner wild bewegten Vergangenheit liegen, die dem Ritter Butzke einen fast schon legendären Ruf beschert hat.
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Eigentlich merkwürdig, dass der Monarch Club so überaus erfolgreich ist. Denn nüchtern betrachtet ist das Monarch einfach nur ein karger, betonierter Großraum, geschmückt von einigen wenigen Hobbykeller-Accessoires. Aber das reicht offenbar völlig, um einen erfolgreichen Club zu betreiben. Warum auch nicht? - Der weite, hohe Raum eignet sich perfekt für einen Club. Und es ist gerade die dezent trashige Atmosphäre, die Fashion victims aus allen Bezirken anzieht. Wenn dann auch noch der DJ "mitspielt" und nicht nur - wie's leider öfter mal passiert - seine eigenen, schrägen Vorlieben abspielt, steht einem großartigen Abend im Monarch nichts im Wege.
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Der Schnulzhit von der weißen Taube (Paloma Blanca), mit dem George Baker 1975 weltberühmt wurde, passt perfekt zur Paloma Bar. Auch sie ist kaum zu ertragen. Nein, im Ernst. Zu einem Besuch in der mittlerweile etablierten Bar kann man nur raten. Allein die Aussicht durch die großen, schrägen Fenster auf den U-Bahnhof Kottbusser Tor, lohnt den Abstecher. Die Bar ist klein, eingerichtet wie Omas Wohnzimmer und ab spätestens 1 Uhr so voll, dass man kaum mehr Platz findet. Es empfiehlt sich also, möglichst früh hier zu sein.
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 Vor dem Cortina Bob residierte hier eine afrikanische Disco, in der es immer recht funky zur Sache ging. Wenn auch die Musik eher fragwürdig war, die Stimmung war es nicht. Doch das ist Geschichte. Jetzt bereichert eine neue Konzert-Location das Kreuzberger Nachtleben. Die Wiener Straße hat sich damit fast zu einer Art Konzert-Meile en miniature entwickelt.
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Das Lido ist ein großer Ort. Im doppelten Wortsinn. Zunächst einmal ganz wörtlich - denn was heute ein Club ist, war von 1951 bis Ende der Sechziger Jahre ein Kino. Und im ehemaligen Zuschauerraum wird heute getanzt. Natürlich ohne Stühle. Einfach großartig ist es, in diesem riesigen, hohen Raum eine der vielen Partys oder Konzerte mitzuerleben. Man hat Platz, Platz ohne Ende.
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 Etabliert, todschick und erfolgreich - mit diesen Schlagworten lässt sich das Watergate in wenigen Worten beschreiben. Das hat leider zur Folge, dass man oft länger warten muss, um rein zu kommen. Manchmal klappt das auch gar nicht.
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 Das Lux - das steht für "leiseste Unterhaltung Xberg" - ist ein feiner, kleiner Veranstaltungsort für Konzerte und Partys. Zum Zuge kommen meist recht unbekannte Künstler. Nebenbei läuft Barbetrieb. Allein schon wegen der besonderen Location - einer ehemaligen Industriehalle - einen Besuch wert.
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In den Berliner Stadtteilen, in die einst zwar zu Sanierungszwecken Subventionsmilliarden flossen, in denen die Gehwege aber nach wie vor marode sind, entstehen immer mal wieder Lokale, die synthetisch klingende Namen haben, über ein blank geputztes geräumiges Inneres verfügen und die nach ein, zwei Jahren sang- und klanglos genauso unauffällig wieder verschwinden, wie sie entstanden sind. Keiner bedauert diesen Vorgang. Das Hotel, von manchen auch Hotel-Bar genannt, muss ein solches Schicksal nicht fürchten. Es ist drauf und dran, das Kreuzberger Nachtleben durcheinander zu wirbeln – weil es so gut zu unserem Stadtteil passt.
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 Was, 'n Club, hier? - Aber ja! Dort, wo tagsüber Billigmöbel und Wiener Schnitzel geshoppt werden (Möbelhaus Domäne, gleich nebenan), wird am Wochenende gefeiert. Das Horst Krzbrg trägt zwar zu wenige Vokale im Namen (Sparsamkeit?), sonst aber wurde hier an nichts gespart. Einst ein Punk-Schuppen und eine Postfiliale, ist das Horst Krzbrg nun Heimat für alle partyhungrigen Horsts.
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Den Cake Club kann man am ehesten als Tanzlokal bezeichnen. Kein wirklicher Club und auch keine echte Bar. An Wochenenden ist der Laden gesteckt voll und die Stimmung fast immer sehr ausgelassen. Musikalisch lässt sich der Cake Club kaum festlegen. Von allem etwas, vor allem aber treibend und laut. Im vorderen Bereich kann man noch am ehesten chillen und dem Treiben bei einem Cocktail oder Bier zusehen.
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 Von Helmut Schmidt stammt der berühmte Satz, wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Oder vielleicht einfach hierher, in den Club der Visionäre? - einem Hybrid zwischen Café, Chill-out-Zone und Club.
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Afrikanischer Club. Im Mandingo wird auf afrikanische Art gesoult, gefunkt und gezappelt. Ein sehr interessanter Ort des kulturellen Ausstauschs und definitiv mal wert, vorbeizuschauen.
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 Der Festsaal Kreuzberg ist neben dem SO 36 die zweite wichtige Bühne für Konzerte, Veranstaltungen und Partys. Alles ein wenig, teilweise auch sehr abgerockt hier, aber das stört niemand weiter. Bekanntere und noch völlig unbekannte Bands auf dem Sprung "nach oben" spielen hier ihre Live-Gigs in einem mittelgroßen Konzertraum.
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 Den Privatclub muss man erstmal finden. Zugegeben, superschwer ist es dann auch wieder nicht. Man geht zum Restaurant Markthalle, stemmt die Tür auf, lässt das übrigens lohnenswerte Lokal links liegen, weiter durch die Tür, die zu den Toiletten führt - voilà , geschafft. Da ist der Eingang.
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 In die Junction Bar in Kreuzberg geht man wegen zwei Dingen: neben dem Trinken von Alkoholika, sind dies Live-Konzerte. Aber auch DJs legen hier regelmäßig auf. Die etwas verwinkelte Clubkneipe, denn irgendwas zwischen Kneipe und Club ist die Junction Bar, verfügt dabei über eine recht kleine Bühne.
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