Mitmachen!

Du hast einen Lieblingsort in Kreuzberg, den es auf kreuzberg24.net noch nicht gibt? Oder da ist etwas, das dich an Kreuzberg wahnsinnig nervt? Dann lass es uns wissen!┬áSchick' deinen Text einfach an post(at)kreuzberg24.net und wir ver├Âffentlichen ihn. Wir freuen uns auf deinen Beitrag.
Kreuzberg Special

Special

Boule-Platz am Landwehrkanal
(9 Bewertungen)

Der Kreuzberger Landwehrkanal ist ganz sicher nicht der sch├Ânste Platz auf Erden. Und doch ist dieses lang gezogene Band aus still stehendem, schwarzen Brackwasser und sein Ufer ein besonderer Ort. Hier ist Raum um zu sitzen, zu trinken, zu schauen. Und um Boule zu spielen. An warmen Sommerabenden sind die vier Kiesfelder zwischen Forster und Liegnitzer Stra├če stets bis auf den letzten Zentimeter besetzt. Drei jeweils bunt zusammengew├╝rfelte Teams teilen sich dann eines der Rechtecke und lassen die Kugeln fliegen. Und┬á - Gott sei dank - sind Profis hier die absolute Ausnahme.

 
Berlin banal
(7 Bewertungen)

Stadt der Sofaleichen. Stadt der Wut. Stadt der gebrochenen Achsen und des M├╝lls. Ein kurzer, vernichtender Zustandsbericht Berlins nach oberfl├Ąchlicher Lekt├╝re zuf├Ąllig ausgew├Ąhlter Meldungen des Tages.

 
Castles made of sand
(9 Bewertungen)
Das Ergebnis der Abstimmung erinnert in seiner Eindeutigkeit an fr├╝here DDR-Volkskammerwahlen: 80 Prozent unserer User sagen, die Kreuzberger Mieten seien heute zu hoch. Ist das Ausdruck eines Gef├╝hls, oder handfester Hinweis auf tats├Ąchliche Strukturver├Ąnderungen im Bezirk? Nur 11,4 Prozent der User sind dagegen der Meinung, die Kreuzberger Mieten seien nach wie vor g├╝nstig, die restlichen 8,6 % wissen es nicht.
 
Auf Montage
(6 Bewertungen)

(c) Anselm Amseln

 
Zehn Fragen an... Hans-Christian Str├Âbele
(33 Bewertungen)
Unsere Interviewserie zur Bundestagswahl 2009 geht weiter. Nach Bj├Ârn B├Âhning (SPD), der sich gro├če Hoffnungen macht in diesem Herbst die Wahl zu gewinnen und als Kreuzberger Direktkandidat in den Bundestag einzuziehen, stellten wir unsere zehn Fragen diesmal B├Âhnings st├Ąrkstem politischen Konkurrenten Hans-Christian Str├Âbele. Str├Âbele ist nach vielen Jahrzehnten politischer Aktivit├Ąt, nach seiner Verteidigung von RAF-Terroristen der ersten Generation in den 1970er Jahren, seiner Mitbegr├╝ndung der linken Tageszeitung TAZ, fast schon so etwas wie ein Denkmal.┬á Anfang Juni 2009 wird er 70 Jahre alt, doch von Altersm├╝digkeit ist nichts zu sp├╝ren.
 
Kreuzbergs Lieblingsorte
(22 Bewertungen)
Nein, der letzte Sommer war im R├╝ckblick kein "gro├čer". Eher ein langgezogener Tiefausl├Ąufer. Wohingegen der Herbst ein wenig an den April erinnert - aber lassen wir das. Die k24-User haben ├╝ber ihren Kreuzberger Lieblingsort des zur├╝ckliegenden Sommers abgestimmt und das Ergebnis ist recht eindeutig ausgefallen: Platz eins geht mit 25 % an den Landwehrkanal. Leicht abgeschlagen mit 12,9 % und 12,1 % belegen Admiralbr├╝cke und Spree die Pl├Ątze zwei und drei. Und immerhin 11,2 % der User "gehen ungern raus".
 
Der Spinattaschenmann
(28 Bewertungen)
Um es gleich vorweg zu sagen: der Spinattaschenmann hat gro├če, sehr gro├če ├ähnlichkeit mit Roberto Benigni (links ein N├Ąherungswert). Bei einem Roberto Benigni-"Look alike contest" w├╝rde der Spinattaschenmann ganz vorne mitmischen. Wenn nicht sogar gleich den ersten Platz machen. "That's him!" - w├╝rde die begeisterte Jury einhellig ausrufen und all die anderen Benignis umgehend nach Hause schicken. Doch von seiner ├ähnlichkeit zum italienischen Starschauspieler wei├č der Spinattaschenmann nichts. Er ist kein Schauspieler, nein, er hat nicht mal eine besondere schauspielerische Begabung, wenn er nachts die Kreuzberger Kneipen abklappert. Sein Job hei├čt ganz einfach: warme Spinattaschen verkaufen.
 
Hilfe, die Wutb├╝rger kommen
(9 Bewertungen)

Wutb├╝rger. Diese unsinnige und doch treffende Umschreibung eines neuen Typus' des Citoyen d├╝rfte es Ende des Jahres wohl konkurrenzlos zum "Unwort des Jahres" schaffen. Jetzt hat auch Kreuzberg seine Wutb├╝rger. Und ihre Wut richtet sich ausgerechnet gegen die, die der Stadt sichere Einnahmen bescheren: den immer zahlreicher werdenden Touristen aus aller Welt.

 
Der Papadam-Mann
(23 Bewertungen)
"Paaa-Pa-Daaaaaaam, indisch Konkurrent" ruft der Verk├Ąufer mit dem geflochtenen Korb in einer Lautst├Ąrke, die Tote erweckt. Es ist der Papadam-Mann - wer sonst -, der dies ruft und sich damit neue Kundschaft quasi erschreit. Denen, die die indische Brotspezialit├Ąt nicht kennen, br├Âckelt der Papadam-Mann bereitwillig-lachend einige Bruchst├╝cke des knochentrockenen Fladens in die H├Ąnde - zum Anf├╝ttern. Doch Vorsicht! Papadam kann salzig sein, wie das tote Meer und brennend, wie die Sonne ├╝ber Mumbai, welche die Gedanken austrocknet bis auf einen: Wasser, Wasser!
 
Zehn Fragen an... Halina Wawzyniak
(15 Bewertungen)
Das dritte Interview zur Bundestagswahl 2009 f├╝hrten wir mit Halina Wawzyniak, Direktkandidatin der LINKEN f├╝r den Wahlkreis 84. Eines l├Ąsst sich daraus schnell ablesen: Von ihren starken Konkurrenten, allen voran dem Gr├╝nen Hans-Christian Str├Âbele, scheint die 36-j├Ąhrige Juristin kaum beeindruckt.
In Kreuzberg lebt Wawzyniak seit 1996, aufgewachsen ist sie in Ostdeutschland, genauer: im brandenburgischen K├Ânigs-Wusterhausen. Ihre Sozialisation dort: Mitgliedschaft bei den Jungpionieren, den Th├Ąlmann-Pionieren und in der FDJ. Zusammen mit ihrer Mitbewerberin, Vera Lengsfeld von der CDU, kandidiert mit Wawzyniak also eine weitere ostdeutsche Frau um den Einzug in den Bundestag im Wahlkreis 84. Ob das eine Rolle spielt? Es w├Ąre zumindest eine Zeitenwende f├╝r Kreuzberg, nachdem der so eng mit dem Bezirk und der j├╝ngeren westdeutschen Geschichte verwobene Str├Âbele schon zweimal den Wahlkreis gewinnen konnte. In ihrer Partei, deren vorerst letzte H├Ąutung zur LINKEN erst zwei Jahre zur├╝ckliegt, ist sie schon seit 1990 Mitglied. Fast seit┬á den Anfangstagen der "Ur-LINKEN" SED-PDS also. Momentan ist Halina Wawzyniak stellvertretende Parteivorsitzende und Bezirksvorsitzende in Friedrichshain-Kreuzberg.
 
L wie Landwehrkanal
(18 Bewertungen)
Ein kindisches Hobby, zugegeben. Ab einem gewissen Alter spuckt man einfach nicht mehr von Br├╝cken herunter. Aber Spa├č w├╝rde es dennoch machen, auf einer der Kreuzberger Kanalbr├╝cken stehend auf die im Sommer zahlreich vorbeiziehenden Touristendampfer herunter zu spucken. Bleibt noch das Hinterherwinken. Kann auch lustig sein. Die Touristen schauen dann immer so irritiert. - G├Ąbe es den Landwehrkanal nicht schon, man m├╝sste ihn glatt erfinden.
 
Kein Guggenheim Lab in Kreuzberg
(2 Bewertungen)

Es war als "urbane Ideenschmiede" und "multidisziplin├Ąre Begegnungsst├Ątte" gedacht und sollte K├╝nstler, Wissenschaftler und vielleicht auch den Jedermann von der Stra├če diskutierend zusammenbringen. Doch nach deutlichen Reaktionen aus der linken Szene scheint klar: Es wird kein Guggenheim Lab geben in Kreuzberg.

 
Fotostrecke 1. Mai 2011 in Kreuzberg

Unsere Fotostrecke zum 1. Mai in Kreuzberg. Die gr├Â├čte Freiluftparty des Bezirks, das "Myfest", fand dieses Jahr bei bestem Wetter statt. Wahre Menschenmassen - 24.000 Besucher z├Ąhlt die offizielle Statistik - w├Ąlzten sich durch die Hauptschlagader Oranienstra├če und ihre Verzweigungen. Insgesamt 20 Hotspots mit Bands und DJs sorgten f├╝r die musikalische Untermalung. Wie schon im vergangenen Jahr galt auch 2011 ein Verbot f├╝r Flaschen und Gl├Ąser. Zu┬á Ausschreitungen autonomer Gruppen kam es in den sp├Ąteren Abendstunden vor allem rund um das Kottbusser Tor. Sie blieben in ihrer Heftigkeit jedoch weit hinter denen der letzten Jahre zur├╝ck - ein wenig zerbrochenes Glas, ein paar Rangeleien und insgesamt 103 Festnahmen. Rund 7000 Polizisten aus ganz Deutschland waren an diesem 1. Mai nach Kreuzberg beordert worden. (Fotos zum vergr├Â├čern anklicken).

 
Endlich selbst├Ąndig V
(7 Bewertungen)

(c) Anselm Amseln

 
K wie Kreuzberg
(18 Bewertungen)
"21. Tag: Die Erstbesteigung des Monte Papaya ist zu einer Farce geraten. Unsere Ausrüstung ist weg - in eine Gletscherspalte gefallen - und was uns noch geblieben ist, ist es nicht wert, Ausrüstung genannt zu werden: ein Petroleumkocher, ein Blechnapf, ein Paar zerlumpter Handschuhe. Was aber noch viel schwerer wiegt: Dr. Esterhazsy ist wahnsinnig! Ja, wahnsinnig! Seit letzter Nacht bin ich mir so gut wie sicher, dass er mir nach dem Leben trachtet...". Derlei Aufzeichnungen wird es zur Erstbesteigung des Kreuzbergs vermutlich nicht geben. Warum auch? Der Aufstieg ist in zehn Minuten geschafft. Doch lohnenswert ist die kurze Wanderung auf den  66 Meter hohen Hügel, der dem Bezirk seinen Namen gibt, allemal.
 
J wie Jodelkeller
(14 Bewertungen)
Zum Lachen geht der Deutsche in den Jodelkeller. So - oder so ├Ąhnlich - lautet das Sprichwort, das man sich ├╝ber die Deutschen erz├Ąhlt von Reykjavik bis Tunis. Und auch Kreuzberg hat seinen Jodelkeller. Er liegt in der Adalbertstra├če, schon recht am Ende und etwas versteckt im Souterrain der Nummer 81. Doch zum Lachen, nein, zum Lachen kommt kein zuf├Ąlliger Gast hierher. Warum dann?
 
<< Start < Zur├╝ck 1 2 3 4 Weiter > Ende >>