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Kreuzberg Special

Special

Die Frau mit den Blumen
(29 Bewertungen)
√Ąhnlich skurril, wie der Kerzenmann, ist auch die "Frau mit den Blumen". Auch sie hat selbstverst√§ndlich einen richtigen, leider momentan noch unbekannten Namen. Deshalb soll zur Orientierung das recht verwaschene Bild dienen. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen mit den riesenhaften Kn√ľppelkerzen, ist die "Frau mit den Blumen", kurz "Blumenfrau" genannt, schweigsam. Sehr schweigsam sogar.
 
I wie Italien
(19 Bewertungen)
Die Anziehungskraft Berlins und besonders Kreuzbergs auf die Italiener ist nach wie vor ungebrochen. Sie bilden eine der gr√∂√üten Gruppen hier lebender EU-B√ľrger, italienische Restaurants und Spezialit√§ten finden sich an jeder Ecke und auf den Stra√üen trifft man regelm√§√üig aufgeregt durcheinander sprechende und wild gestikulierende Gro√ügruppen italienischer Touristen und Erasmus-Studenten.
 
Endlich selbständig III
(7 Bewertungen)

(c) Anselm Amseln

 
Prenzlauer Kreuzberg
(7 Bewertungen)

Dass Kreuzberg sich ver√§ndert, ist eine Tatsache. Wie die, die hier leben, darauf reagieren, ist ungewi√ü. Einen kleinen Hinweis jedoch gibt es: Eine recht deutliche Mehrheit von 55 Prozent beantwortet unsere letzte Umfrage, ob die Oranienstra√üe mittlerweile zu "hip" geworden sei, mit einem Ja. Und noch entscheidender ist: Die gleichen 55 Prozent sagen auch, dass sie diese Ver√§nderungen bedauern. Ist Kreuzberg also der Bezirk der "Ewiggestrigen" und √Ąngstlichen, die bei jedem Anzeichen von Ver√§nderung f√ľrchten, dass hier der n√§chste Prenzlauer Berg entsteht?

 
H wie Hinterhof
(14 Bewertungen)
Die Kreuzberger Hinterh√∂fe sind eine Welt f√ľr sich. Jeder ein wenig anders. Die, die im Seitenfl√ľgel leben (in anderen St√§dten kennt man den gar nicht, geschweige denn einen ordentlichen Hinterhof), sind mit ihrem Hinterhof auf das Engste verbunden. Er ist quasi ein zus√§tzlicher Wohnraum, ein Zimmer im Freien.
 
Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirche
(16 Bewertungen)
Friedh√∂fe zu den magischen Orten eines Bezirks zu z√§hlen wird dem Einen oder Anderen merkw√ľrdig, ja schauerlich vorkommen. Doch diese Gef√ľhle, m√∂gen sie auch verst√§ndlich sein, sind bei diesem Friedhof (und vielen anderen) unangebracht. Der Begr√§bnisplatz der Jerusalems- und Neuen-Kirche, wie er eigentlich hei√üt, ist ohne Frage einer der magischen Orte in Kreuzberg. Nicht nur deshalb, weil eine Reihe prominenter K√ľnstler hier begraben sind - nein, der Friedhof √§hnelt viel eher einer alten Parklandschaft, als einem d√ľsteren, traurigen Ort. Ist das Leben an diesem Ort auch zum Stillstand gekommen, die Ger√§usche der Stadt wehen her√ľber und lassen einen zu jedem Zeitpunkt wissen, dass das Leben drau√üen seinen Gang geht.
 
Endlich selbständig II
(5 Bewertungen)

(c) Anselm Amseln

 
Der Bethaniendamm
(29 Bewertungen)
An die Mauer erinnert hier und heute nichts mehr. Merkw√ľrdig, ja. Merkw√ľrdig sieht der park√§hnliche Kiesweg zwischen Engel- und Bethaniendamm aus. Wie eine Furche, die nicht hierher geh√∂rt. Ein Schnitt durch die Stadt. Dass hier bis vor 19 Jahren noch der "antifaschistische Schutzwall" stand, den Begriff hatte sich einst eine kampfbereite DDR ausgedacht, ist kaum mehr nachzuvollziehen. Auch nicht, dass Kreuzberg damals am √§u√üersten Rand der BRD lag. Im totesten Winkel. Der Ort zwar wurde renaturiert, ein paar Str√§ucher wachsen heute hier, ein paar kleine B√§umchen - merkw√ľrdig jedoch ist er geblieben. Eine Grenze. Nicht mehr zwischen Staaten, zwischen zwei Bezirken nur.
 
Herbst in den Köpfen
(26 Bewertungen)
√úber den Herbst ist furchtbar viel geschrieben und gedichtet worden. Man k√∂nnte behaupten: allgegenw√§rtig ist der Herbst. Jeder, der im Herbst seines Lebens steht - oder aber in Herbstnebeln umherirrt und von der hereinbrechenden Herbstk√§lte einer Herbstnacht schnell ins herbstliche Nest fl√ľchtet, das er hoffentlich rechtzeitig sich eingerichtet hat, denn: wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr - wei√ü das. Auch im Fr√ľhling, selbst im Hochsommer kann man zu herbstlichen Gedanken neigen, vielleicht weil man schon die Herbstkleidung aus dem Schrank holen muss, weil das Wetter langsam herbstlicher wird.
 
Lido gewinnt
(11 Bewertungen)
"Welcher Club in Kreuzberg ist Dein Favorit?" war die Frage - jetzt ist es entschieden: gewonnen hat das Lido mit 20 Prozent der abgegebenen Stimmen.
 
Das Engelbecken
(35 Bewertungen)
Im Herbst und Winter ist das Engelbecken kein einladender Ort. Die aschefarbene Wasserfl√§che des ehemaligen Hafenrunds hebt sich kaum von den umgebenden Geb√§uden ab. Passanten, die den Ort nicht kennen, nehmen die Anlage erst gar nicht wahr. Ein Fehler. In den Sommermonaten, genauso aber im Herbst oder Winter n√§mlich lohnt es sich hierher zu kommen. Nicht nur, weil das hier ehemaliges Sperrgebiet der Berliner Mauer ist. Nein, die Geschichte dieses Ortes reicht viel weiter zur√ľck. Bis zu der Zeit, als hier noch Schiffe anlegten und quiekende Kinder badeten.
 
Der Kerzenmann
(36 Bewertungen)

Kreuzberg ist voller merkw√ľrdiger Gestalten. √Ėfter als in anderen Teilen der Stadt, begegnet man an einem ganz normalen Kreuzberger Samstagabend einer ganzen Reihe von ihnen. Dazu muss man keinen einzigen Schritt tun. Es reicht, sich einfach in irgendeine Kneipe zu setzen und zu warten. Sie kommen alle. Fr√ľher oder sp√§ter. Bestimmt.

 
Die Stimmen vom Kottbusser Tor
(10 Bewertungen)

(c) Anselm Amseln

 
G wie Gentrifizierung
(15 Bewertungen)
Seit geraumer Zeit schon geht ein b√∂ses Wort um in Kreuzberg. Das Wort Gentrifizierung. Es bedeutet, wenn es denn erstmal umgeht, nichts Gutes f√ľr den betroffenen Stadtteil.
 
Stadt aus Eis
(4 Bewertungen)
Es gibt keine Klimaerwärmung. Es gibt nur Kälte, Eis, Eis, Eis und nochmal Eis. Dazwischen fällt Schnee - in allen Farben und Qualitäten. Berlin erlebt einen Winter, der erstens nicht mehr aufhört und zweitens eines wieder ganz deutlich zeigt: diese Stadt funktioniert nicht so, wie andere Städte.
 
F wie Friedrichshain
(6 Bewertungen)
Nein, glamourös oder sonst irgendwie festlich war die Hochzeit von Kreuzberg und Friedrichshain nicht. Eher ein lautloser Verwaltungsakt. Zwei nebeneinander liegende Bezirke wurden zu einem verschmolzen. Irgendein namenloser Beamter wird seinen "Friedrich" unter das entsprechende Dokument gesetzt haben und damit war amtlich, was sich zuvor andere namenlose Beamten ausgedacht hatten. Kreuzberg-Friedrichshain also, Geburtsdatum: 1. Januar 2001.
 
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