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Kreuzberg Special

Special

Endlich selbständig
(11 Bewertungen)

 

(c) Anselm Amseln

 
 
 
 
 
 
5,58 Euro kalt
(21 Bewertungen)
Dass die Mieten in Kreuzberg seit Jahren steigen, ist nicht neu. Und doch sind die gerade erschienen Zahlen ern√ľchternd - Kreuzberg ist bei den Quadratmeterpreisen f√ľr neu abgeschlossene Mietvertr√§ge mittlerweile einsamer Spitzenreiter in Berlin. Nicht Charlottenburg, Wilmersdorf, Zehlendorf oder Dahlem - nein, Kreuzberg. 5,58 Euro kostet der Quadratmeter Wohnfl√§che jetzt im Schnitt. Das sind 50 Cent mehr als im Berliner Durchschnitt. Warum eigentlich?
 
Der Fidicinkiez
(88 Bewertungen)
Von au√üen betrachtet mag man die Einwohner des Fidicinkiezes f√ľr eine gl√ľckliche Spezies halten. Immerhin wohnen sie so ziemlich im Sch√∂nsten, was Kleinb√ľrgertum um die 19./20.-Jahrhundertwende so in Deutschland hervorgebracht hat. Sie gucken dauernd auf Prachtfassaden.
 
C wie Chaos
"Also bitte", wird nun der Eine oder Andere raunen - "Chaos!, wie abgeschmackt. Ist denen nichts besseres eingefallen?" Die ehrliche Antwort ist: Nein. Aber lassen wir uns den Begriff und seine Beziehung zu Kreuzberg doch einmal näher betrachten. Ganz unwissenschaftlich, versteht sich.
 
Der Mob kauft ein - Carrotmob in Kreuzberg
(15 Bewertungen)
Kurz vor vier. Ein kleines Gr√ľppchen, vielleicht zwanzig, drei√üig Leute, warten vor dem Sp√§tkauf "Multikulti" in der Wiener Stra√üe auf den Beginn der Aktion. Die H√§lfte der Wartenden sind Presseleute - Kamerateams, Reporter, Fotografen. Auch der unvermeidliche RBB ist mit einem Wagen vor Ort. Neues aus dem Kiez einfangen. In zehn Minuten findet hier der erste deutsche Carrotmob in Deutschland statt.
 
Einkaufen f√ľr den Umweltschutz - Carrotmob in Kreuzberg
(11 Bewertungen)
Dass der erste deutsche "Carrotmob" ausgerechnet in diesem eher unscheinbaren Sp√§tkauf stattfinden wird, ist schon eine √úberraschung. Am Samstag, den 13. Juni 2009, werden vielleicht hunderte "Carrotmobber"¬† versuchen, den Laden leer zu kaufen und damit ihren Teil der Vereinbarung einzul√∂sen. Danach ist der Laden an der Reihe. Denn einfach nur daf√ľr, um sich dort¬† mit Grundnahrungsmitteln einzudecken oder um hemmungslos zu konsumieren, haben sich die Carrotmobber den Sp√§tkauf f√ľr ihre Aktion nicht ausgesucht.
 
SO 36 bleibt?
(33 Bewertungen)
Als fester Bestandteil des Kreuzberger Nachtlebens und gerade 30 Jahre alt geworden, k√∂nnte dem legend√§ren SO 36 ausgerechnet in seinem Jubil√§umsjahr das Aus drohen. Der Grund: ein l√§rmempfindlicher Nachbar und eine blinde B√ľrokratie, die dem Veranstaltungsort bereits eine offizielle Anordnung zustellen lie√ü. In dem Schreiben hei√üt es: werden nicht umfangreiche Bauma√ünahmen zur L√§rmreduzierung vorgenommen, darunter eine Schallschutzmauer neben dem Club, sind Konzerte fortan nur noch in Zimmerlautst√§rke zul√§ssig.
 
Alle gegen Alle
(24 Bewertungen)
Was ist hier los? Man könnte den Eindruck gewinnen, es herrsche Krieg in Kreuzberg. Eine Demonstration gegen die Drogenszene am Kottbusser Tor, eingeworfene Scheiben an Wohnhäusern, brennende Autos, bespuckte, angepöbelte und geschlagene Busfahrer. Sind das alles nur Momentaufnahmen? Oder doch der tägliche Kampf aller gegen alle?
 
Wohnhaus Körtestraße 12
(41 Bewertungen)

Man mag nun denken: Hm? - Ein Wohnhaus, ein normales Wohnhaus? Was um alles in der Welt soll daran besonders sein? Hier also beginnen schon die Schwierigkeiten. Wie soll man erklären, was das Besondere an diesem Haus in der Körtestraße 12 ist? Man muss sich die Zeit nehmen und hier ein paar Momente verweilen. Denn normalerweise lässt man das kleine, cremefarben-blaue 50er-Jahre-Haus unbeachtet links liegen. Ein Fehler.

 
D wie Dutschke
Nach endlosem Hin und Her hat Kreuzberg seit April 2008 eine Stra√üe, die den 68er-Studentenf√ľhrer mit dem Feuerblick ehrt. Lustig war der Prozess der Umbenennung eines Teils der Kochstra√üe ja schon - denn dieser Teil st√∂sst direkt mit der Axel-Springer-Stra√üe zusammen. Eine von vielen deutschen Gerichtspossen entspann sich also um die von der TAZ erfundene Namensgebung, in der zwei verbitterte Gruppen sich in Grund und Boden prozessierten und nebenbei noch ihre Volksbegehren bzw. Unterschriftenaktionen gegeneinander in Stellung brachten.
 
Wem gehört die Stadt?
(24 Bewertungen)
Tempelhof, Mediaspree, O2-Arena, Landwehrkanal, Admiralbr√ľcke, Kottbusser Tor, SO 36, Reichenberger Stra√üe. Die Liste der umk√§mpften Orte in Kreuzberg und Berlin ist lang und sie w√§chst weiter. Genauso w√§chst auch das Unbehagen, der Zorn, zum Zuschauer verdammt zu sein, zum buchst√§blichen Zaungast, wie in Tempelhof. Doch Widerstand ist l√§ngst organisiert. Immer mehr Menschen wollen mitreden √ľber die Zukunft der Stadt, die Gestaltung der R√§ume, in denen sie sich t√§glich bewegen. Weil sich jetzt, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, eine Entwicklung wiederholt im Westen Berlins, die im Ostteil der Stadt schon abgeschlossen ist: die vollst√§ndige architektonische und soziale Entkernung ganzer Bezirke. Hier in Kreuzberg wird das alles etwas anders ablaufen. Der Prozess wird l√§nger dauern, die Ver√§nderungen werden erst mit Verz√∂gerung wirklich sp√ľrbar werden. Doch dass der Prozess l√§ngst in Gang gesetzt wurde, daran besteht kein Zweifel. Die Stadt ist Beute. Und warum sollte Kreuzberg hier ausgenommen sein? Die Immobilienbranche sagt: Berlin wird gerade erst entdeckt.¬† Berlinhype? Er beginnt gerade erst. Damit stellt sich die Frage: Wem geh√∂rt die Stadt?
 
Admiralbr√ľcke
(31 Bewertungen)
Eine Einschr√§nkung muss gleich zu Beginn gemacht werden. Wenn auch keine gravierende. Die Admiralbr√ľcke in Kreuzberg, sie √ľberspannt den Landwehrkanal direkt am Casolare, ist vor allem im Sommer ein "magischer Ort". Nicht nur, aber eben dann ganz besonders. Was die Br√ľcke so einzigartig macht, ist nicht ihre ohne Frage sch√∂ne Architektur. Auch nicht das Ensemble aus Br√ľcke, Kanal und angrenzenden Bauten. Es ist ein anderer, nicht ganz leicht zu ergr√ľndender Reiz, den die Br√ľcke in den Sommermonaten ausstrahlt und der Abend f√ľr Abend dutzende Passanten anzieht, die zuf√§llig hier vorbeikommen oder sich verabredet haben.
 
B wie Bio
(1 Bewertung)

In den Siebzigern, als in Kreuzberg H√§user besetzt wurden und der ganze Bezirk ein "Schattenbezirk" war, weil er am Ende der BRD lag und am Rand der DDR, gr√ľndeten sich die ersten Bio-L√§den. Bio war damals furchtbar alternativ. Nicht so wie heute, wo's alle paar Meter einen gr√ľnen Mega-Markt gibt und auch noch im heruntergekommensten Discounter Bio-Milch in den Regalen steht. Bio war ein Synonym f√ľr anders sein, f√ľr Strickzeug und die gro√üe Weltumarmung.

 
A wie Autonome
(4 Bewertungen)
Ha! Da ist das Schlagwort, mit dem Lieschen M√ľller und Otto Normalverbraucher Kreuzberg gerne verbinden, wenn die Tagesschau aus diesem Stadtteil berichtet. Autonome, das sind Chaoten, Hausbesetzer, Punker, Schnorrer und Asoziale, die am 1. Mai Bierflaschen gegen olivgr√ľne Wasserwerfer schleudern. In den Medien wird der Begriff wegen seiner Griffigkeit gesch√§tzt. Was schreibt der Duden? Au|to|nom (griech.) (selbstst√§ndig, unabh√§ngig).
 
Die Armutslandkarte
(32 Bewertungen)
Was die Meisten wohl l√§ngst ahnten, ist nun wieder amtlich - der neue Sozialstrukturatlas Berlin zeichnet insbesondere f√ľr Kreuzberg ein nach wie vor trauriges Bild. Zwar konnte der Bezirk gegen√ľber Neuk√∂lln und Mitte ein wenig aufholen und belegt im Ranking jetzt "nur noch" den drittletzten Platz, auf der anderen Seite lebt hier inzwischen jedes zweite Kind von Hartz IV, in manchen Teilen des Bezirks sind es sogar bis zu 75 Prozent der Kinder.
 
Berlnale? Berliiiiiiiiiiiinale!
(6 Bewertungen)

Heute also hat die 59. Berlinale begonnen. Der internationale Filmzirkus macht Station in Berlin. Ob auch f√ľr Kreuzberg ein wenig vom cineastischen Glanz abf√§llt, warum der Berlinale auf den offiziellen Plakaten ein "i" fehlt, oder aber ob nicht viel zu viele "i's" zu sehen sind und ob auch dieses Jahr wieder die Stadt voller stolzer Taschentr√§ger sein wird - diese Fragen sollen hier gekl√§rt werden.

 
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