Mitmachen!

Du hast einen Lieblingsort in Kreuzberg, den es auf kreuzberg24.net noch nicht gibt? Oder da ist etwas, das dich an Kreuzberg wahnsinnig nervt? Dann lass es uns wissen! Schick' deinen Text einfach an post(at)kreuzberg24.net und wir veröffentlichen ihn. Wir freuen uns auf deinen Beitrag.
Kreuzberg Special

Special

Obama in Kreuzberg
(15 Bewertungen)
Sie treffen sich regelm√§√üig im Traditions-Gasthaus Max und Moritz in der Oranienstra√üe - vor und auch nach der Wahl Barack Obamas zum Pr√§sidenten der USA. "Sie" - das sind die "Democrats Abroad", Anh√§nger der US-Demokraten im Ausland. Nach der Berliner Rede ihres Idols haben einige von ihnen im Stillen gehofft, Obama werde seinen Weg auch nach Kreuzberg finden. Ins Max und Moritz und ansto√üen mit ihnen auf seine Rede, die Berlin entflammt hat und auf die neue Zeit, die nun heraufzieht. Doch sie hofften vergebens. Obama kam nicht. W√§hrend die Democrats Abroad freudetrunken in Kreuzberg zusammensa√üen, war der Hoffnungstr√§ger schon auf dem Weg in sein Hotelbett. Am Tag darauf hob die "Obama One" dann von Tegel ab und lie√ü sie alle in einem Rausch zur√ľck, der bis heute anh√§lt.
 
Ströbele, der Kreuzberger Riese
(15 Bewertungen)

Hans-Christian Str√∂bele, der Gr√ľne, der das einzige Direktmandat f√ľr seine Partei in ganz Deutschland im Wahlkreis Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg - Ost h√§lt, will auch bei der n√§chsten Bundestagswahl 2009 noch einmal antreten. Seit gestern ist klar: Diesmal schicken SPD und CDU erstmals ernstzunehmende Konkurrenz gegen ihn ins Feld. Die DDR-B√ľrgerrechtlerin Vera Lengsfeld (CDU) und der Ex-Juso-Chef Bj√∂rn B√∂hning (SPD) k√∂nnten Str√∂beles Herausforderer sein, sofern ihre Parteien sie nominieren. Muss Str√∂bele, der Kreuzberger Riese, nun um sein Direktmandat f√ľrchten? Wohl kaum.

 
Der Gang zum Amt
(22 Bewertungen)
Die B√∂rsen krachen nach unten, die Staaten pumpen 500 Trilliarden Euro in den Geldmarkt und nichts passiert. Offenbar haben wir es mit einer Wirtschaftskrise zu tun. Da ist es nur richtig, wenn man sich fr√ľhzeitig um seine Zukunft als Arbeitsloser k√ľmmert.
 
Mein Auto und Ich
(30 Bewertungen)
Morgens, wenn die ersten Strahlen der Sonne in mein Loft fallen, ist das erste, was ich sehe: Du. Wie Du so dastehst in Deinem mattschwarzen Glanz erinnerst Du mich immer ein wenig an ein sch√∂nes Tier. Ja, wie ein Panther siehst Du aus. Gef√§hrlich irgendwie ‚Äď bereit zum t√∂dlichen Sprung. Warte eben noch, ich esse nur eine Sch√ľssel M√ľsli, dann zischen wir los. Auf dem Sprung durch die Stadt, vorbei an allen anderen ‚Ķ So, oder so √§hnlich, m√ľssen die morgendlichen Gedanken derjenigen sein, die nun bald in das neue Car Loft-Haus in der Reichenberger Stra√üe ziehen. Sie werden Wand an Wand mit ihren Autos leben. Das neue WG-Konzept, mein Auto und ich, hat Kreuzberg erreicht.
 
Macht kaputt, was euch kaputtmacht?!?
(23 Bewertungen)

Das Kolumnieren k√∂nnte so angenehm sein dieser Tage, das Ramones-Museum hat nach zwei Jahren Pause wieder aufgemacht. Nur leider nicht an seinem alten Standort hier in Kreuzberg, sondern in der Krausnickstra√üe in Mitte. Weil, so der Betreiber, die Kreuzberger keine Museumsg√§nger seien, die Touristen aber, die man in Mitte ja alle Nase lang antrifft, sehr wohl. Statt also anregend √ľber die Kultpunker zu referieren, wird leider von dem Fast-Food-Restaurant Subway in der Schlesischen Stra√üe die Rede sein m√ľssen, und von Leuten, die voller Unmut dort Steine gegen die Scheibe geschleudert haben.

 
Seid einig, einig, einig!
(15 Bewertungen)

Einmal im Jahr √ľbertr√§gt das TV ein merkw√ľrdiges Spektakel: Da ist eine breite Stra√üe zu sehen auf der sich viele, ja sehr viele Menschen befinden. Obwohl diese Menschen so zahlreich erscheinen, lassen sie eine ziemlich breite Gasse, durch die nach und nach geballte Milit√§rmacht rollt: Panzer sind zu sehen, Infanterie. Dann wird auf Lafetten Artillerie hinter Lkws hergezogen. Sogar Kavallerie hoppelt durch die Gasse dieser sehr breiten Stra√üe und zu guter letzt wird die Szenerie von mehreren D√ľsenjets √ľberdonnert, die Abgasschleppen in drei Farben hinter sich herziehen: rot, wei√ü und blau. Was geschieht da? Richtig: Die Franzosen feiern ihren Nationalfeiertag.

 
Tempelhof entsorgen
(16 Bewertungen)

Und jetzt? - Tag eins nach der Schlie√üung des Flughafens Tempelhof. Der letzte Spa√üflug, der mit einer Handvoll Wehm√ľtigen an Bord ein paar letzte Kurven im Himmel √ľber Berlin gedreht hat, ist gelandet. Kein Motorenl√§rm weht mehr her√ľber nach Kreuzberg. Das rot blinkende Warnlicht des Radarturms ist abgeschaltet. Der Gigant hat sich schlafen gelegt. Wenn er eines fernen Tages wieder aufwacht, wird er sein Gesicht nicht wieder erkennen. Man wird nun mit Stift und Zirkel, sp√§ter mit Pre√ülufthammer und Harke, die betonierte Freifl√§che aufrei√üen und schlie√ülich eine neue Landschaft ausbreiten - dort, wo einst ein Flughafen stand.

 
Zusammen? - Zusammen!
(10 Bewertungen)
Das Thema verliert nie an Aktualit√§t. Eigentlich wird es sogar immer aktueller. Wie funktioniert das Zusammenleben von Deutschen und Menschen mit Migrationshintergund und von Mittel- und Unterschicht in Kreuzberg heute, 2008? Die Antwort lautet knapp: recht gut. Die Klischees vom Problembezirk Kreuzberg decken sich in diesem Punkt nicht mit der Alltagsrealit√§t. Auch wenn ein wirklicher und echter "Dialog der Kulturen" selbst hier die Ausnahme ist - die Bilder p√∂belnder U-Bahnschl√§ger kommen aus M√ľnchen.
 
Das Kreuzberger Wesen
(18 Bewertungen)
Nur weil sie eine Seite im Internet betreiben, die kreuzberg24.net hei√üt, d√ľrfen deren Sch√∂pfer nicht davon ausgehen, die publizistische Oberhoheit √ľber Kreuzberg zu haben. Es gibt da eine Monatsschrift mit dem Namen Kreuzberger Chronik, die sich mit demselben Gebiet befasst. Sie liegt kostenlos in Kneipen, Restaurants und Bibliotheken aus und sollte von jedem Kreuzberger einmal gelesen werden. Darin steht z. B. wie der Planet Neptun von einer Kreuzberger Sternwarte aus entdeckt wurde und dann doch nicht, irgendwie.
 
Allein im Dunkeln
(34 Bewertungen)
Der Kreuzberger ist Weltenkenner genug, um zu wissen, dass ein kurzes sonniges Zwischenhoch alleine auch nichts daran √§ndert, dass die Tage wieder k√ľrzer werden, die Luft k√§lter und der Himmel tr√ľber. Das ist der Lauf der Dinge. Viele sehen sich nun mit dem Problem konfrontiert, in dieser nun anstehenden dunklen Zeit nicht pausenlos das verlorene Sch√∂ne zu beklagen. Was kann man tun?
 
Kachelofenrealität
(19 Bewertungen)
Vorbei der Sommer, vorbei die Sommergef√ľhle. Zumindest bis jetzt, keine Spur von einem ‚ÄěIndian Summer‚Äú, wie man den warmen und in vielen Farben gl√§nzenden Herbst im anglo-amerikanischen Sprachraum nennt. Grau sind die Tage, grau die Gesichter in den Stra√üen, grau die Gedanken. F√ľr all jene, die noch mit Kohle heizen, bedeutet das: t√§glicher Abstieg in den Keller, wo das ‚Äěschwarze Gold‚Äú lagert. Die Heizperiode also hat begonnen und mit ihr der leicht schweflige Geruch, der nun √ľber den H√§usern liegt.
 
<< Start < Zur√ľck 1 2 3 4 Weiter > Ende >>