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Kreuzberg Special

Special

A perfect day in Kreuzberg - A short guide

(70 Bewertungen)
It isn't that easy finding the best places in Kreuzberg, especially when you're here for the first time. The reason is that there are too many interesting and cool places around here, you just won't manage to see all of them in just one or two days without a guide. So...here it is, the straight tip for a perfect day and a perfect night in the best stores, gallerys, cafes, bars, clubs and parties in Kreuzberg.
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Görlitzer Park

(24 Bewertungen)
Den Görlitzer Park, aka Görli, einen "magischen Ort" zu nennen, liegt nicht gerade auf der Hand. Oft ähnelt der Park einem räudigen Straßenköter, dem überall das Fell ausgeht. Überhaupt Park. So ein richtiger Park ist der Görli eigentlich gar nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn man bei diesem Wort an eine romantische Gartenlandschaft aus wohlpropotionierter Natur denkt. Nein, romantisch ist es hier nicht. Der Görlitzer Pak ist rauh, wie eine offene Industriebrache.  Tundra, Steppe - das passt viel besser zu ihm. Gelbes Gras, Natura morta an vielen Stellen. Aber genau hier liegt paradoxerweise sein Charme begraben.
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Die Armutslandkarte

(27 Bewertungen)
Was die Meisten wohl längst ahnten, ist nun wieder amtlich - der neue Sozialstrukturatlas Berlin zeichnet insbesondere für Kreuzberg ein nach wie vor trauriges Bild. Zwar konnte der Bezirk gegenüber Neukölln und Mitte ein wenig aufholen und belegt im Ranking jetzt "nur noch" den drittletzten Platz, auf der anderen Seite lebt hier inzwischen jedes zweite Kind von Hartz IV, in manchen Teilen des Bezirks sind es sogar bis zu 75 Prozent der Kinder.
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Castles made of sand

(8 Bewertungen)
Das Ergebnis der Abstimmung erinnert in seiner Eindeutigkeit an frühere DDR-Volkskammerwahlen: 80 Prozent unserer User sagen, die Kreuzberger Mieten seien heute zu hoch. Ist das Ausdruck eines Gefühls, oder handfester Hinweis auf tatsächliche Strukturveränderungen im Bezirk? Nur 11,4 Prozent der User sind dagegen der Meinung, die Kreuzberger Mieten seien nach wie vor günstig, die restlichen 8,6 % wissen es nicht.
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Admiralbrücke

(24 Bewertungen)
Eine Einschränkung muss gleich zu Beginn gemacht werden. Wenn auch keine gravierende. Die Admiralbrücke in Kreuzberg, sie überspannt den Landwehrkanal direkt am Casolare, ist vor allem im Sommer ein "magischer Ort". Nicht nur, aber eben dann ganz besonders. Was die Brücke so einzigartig macht, ist nicht ihre ohne Frage schöne Architektur. Auch nicht das Ensemble aus Brücke, Kanal und angrenzenden Bauten. Es ist ein anderer, nicht ganz leicht zu ergründender Reiz, den die Brücke in den Sommermonaten ausstrahlt und der Abend für Abend dutzende Passanten anzieht, die zufällig hier vorbeikommen oder sich verabredet haben.
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Der Kerzenmann

(29 Bewertungen)

Kreuzberg ist voller merkwürdiger Gestalten. Öfter als in anderen Teilen der Stadt, begegnet man an einem ganz normalen Kreuzberger Samstagabend einer ganzen Reihe von ihnen. Dazu muss man keinen einzigen Schritt tun. Es reicht, sich einfach in irgendeine Kneipe zu setzen und zu warten. Sie kommen alle. Früher oder später. Bestimmt.

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Prenzlauer Kreuzberg

(5 Bewertungen)

Dass Kreuzberg sich verändert, ist eine Tatsache. Wie die, die hier leben, darauf reagieren, ist ungewiß. Einen kleinen Hinweis jedoch gibt es: Eine recht deutliche Mehrheit von 55 Prozent beantwortet unsere letzte Umfrage, ob die Oranienstraße mittlerweile zu "hip" geworden sei, mit einem Ja. Und noch entscheidender ist: Die gleichen 55 Prozent sagen auch, dass sie diese Veränderungen bedauern. Ist Kreuzberg also der Bezirk der "Ewiggestrigen" und Ängstlichen, die bei jedem Anzeichen von Veränderung fürchten, dass hier der nächste Prenzlauer Berg entsteht?

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Der Bethaniendamm

(23 Bewertungen)
An die Mauer erinnert hier und heute nichts mehr. Merkwürdig, ja. Merkwürdig sieht der parkähnliche Kiesweg zwischen Engel- und Bethaniendamm aus. Wie eine Furche, die nicht hierher gehört. Ein Schnitt durch die Stadt. Dass hier bis vor 19 Jahren noch der "antifaschistische Schutzwall" stand, den Begriff hatte sich einst eine kampfbereite DDR ausgedacht, ist kaum mehr nachzuvollziehen. Auch nicht, dass Kreuzberg damals am äußersten Rand der BRD lag. Im totesten Winkel. Der Ort zwar wurde renaturiert, ein paar Sträucher wachsen heute hier, ein paar kleine Bäumchen - merkwürdig jedoch ist er geblieben. Eine Grenze. Nicht mehr zwischen Staaten, zwischen zwei Bezirken nur.
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Der Mob kauft ein - Carrotmob in Kreuzberg

(14 Bewertungen)
Kurz vor vier. Ein kleines Grüppchen, vielleicht zwanzig, dreißig Leute, warten vor dem Spätkauf "Multikulti" in der Wiener Straße auf den Beginn der Aktion. Die Hälfte der Wartenden sind Presseleute - Kamerateams, Reporter, Fotografen. Auch der unvermeidliche RBB ist mit einem Wagen vor Ort. Neues aus dem Kiez einfangen. In zehn Minuten findet hier der erste deutsche Carrotmob in Deutschland statt.
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Trinkteufel, Fixer und Bombenbastler

(18 Bewertungen)
Einen schönen Giftcocktail serviert man uns da so kurz vor Weihnachten: von Trinkteufeln, Fixern und Bombenbastlern. Kreuzberg kommt momentan gar nicht gut weg im Kanon der Presse. Haben wir uns gerade erst an die Schlagzeilen von brennenden Luxuskarossen und beschmierten Loft-Fassaden gewöhnt, gießt man nun reichlich mediales Öl nach, um die ewige Flamme der Empörung am Leben zu erhalten. Pete Dohertys viel beschriebene Kneipentour durch Kreuzberg ist da noch das Nebensächlichste. Denn wir befinden uns hier mitten im Kriegsgebiet: ein Bürgeraufstand gegen die Fixer vom Kottbusser Tor formiert sich, während zur selben Zeit schwarz verhüllte angry young men in verrumpelten WG-Zimmern an einer neuen Superbombe basteln. Ach so, ja, und nicht zu vergessen: Kreuzbergs Mieten steigen und steigen. Auch darüber müssen wir  mal sprechen. Oder etwa nicht? - Eine Mediennachlese.
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G wie Gentrifizierung

(13 Bewertungen)
Seit geraumer Zeit schon geht ein böses Wort um in Kreuzberg. Das Wort Gentrifizierung. Es bedeutet, wenn es denn erstmal umgeht, nichts Gutes für den betroffenen Stadtteil.
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Berlin vs. London

(21 Bewertungen)
Mark Espiner kommt aus London, schreibt für den Guardian und ist gerade zwei Wochen in Berlin um die Stadt zu "testen". Espiner will herausbekommen, ob Berlin London den Rang abgelaufen hat. Espiner sagt, er mache sich Sorgen. Sorgen, "dass von Berlin ein Sog ausgeht, der unsere besten Kulturleute anzieht". Steht es wirklich so schlimm um die britische Metropole? Oder anders herum gefragt: bekommen Berlin und Kreuzberg bald eine englische Exilgemeinde?
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Der Fidicinkiez

(73 Bewertungen)
Von außen betrachtet mag man die Einwohner des Fidicinkiezes für eine glückliche Spezies halten. Immerhin wohnen sie so ziemlich im Schönsten, was Kleinbürgertum um die 19./20.-Jahrhundertwende so in Deutschland hervorgebracht hat. Sie gucken dauernd auf Prachtfassaden.
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Der Papadam-Mann

(10 Bewertungen)
"Paaa-Pa-Daaaaaaam, indisch Konkurrent" ruft der Verkäufer mit dem geflochtenen Korb in einer Lautstärke, die Tote erweckt. Es ist der Papadam-Mann - wer sonst -, der dies ruft und sich damit neue Kundschaft quasi erschreit. Denen, die die indische Brotspezialität nicht kennen, bröckelt der Papadam-Mann bereitwillig-lachend einige Bruchstücke des knochentrockenen Fladens in die Hände - zum Anfüttern. Doch Vorsicht! Papadam kann salzig sein, wie das tote Meer und brennend, wie die Sonne über Mumbai, welche die Gedanken austrocknet bis auf einen: Wasser, Wasser!
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Zehn Fragen an... Hans-Christian Ströbele

(32 Bewertungen)
Unsere Interviewserie zur Bundestagswahl 2009 geht weiter. Nach Björn Böhning (SPD), der sich große Hoffnungen macht in diesem Herbst die Wahl zu gewinnen und als Kreuzberger Direktkandidat in den Bundestag einzuziehen, stellten wir unsere zehn Fragen diesmal Böhnings stärkstem politischen Konkurrenten Hans-Christian Ströbele. Ströbele ist nach vielen Jahrzehnten politischer Aktivität, nach seiner Verteidigung von RAF-Terroristen der ersten Generation in den 1970er Jahren, seiner Mitbegründung der linken Tageszeitung TAZ, fast schon so etwas wie ein Denkmal.  Anfang Juni 2009 wird er 70 Jahre alt, doch von Altersmüdigkeit ist nichts zu spüren.
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Wohnhaus Körtestraße 12

(23 Bewertungen)

Man mag nun denken: Hm? - Ein Wohnhaus, ein normales Wohnhaus? Was um alles in der Welt soll daran besonders sein? Hier also beginnen schon die Schwierigkeiten. Wie soll man erklären, was das Besondere an diesem Haus in der Körtestraße 12 ist? Man muss sich die Zeit nehmen und hier ein paar Momente verweilen. Denn normalerweise lässt man das kleine, cremefarben-blaue 50er-Jahre-Haus unbeachtet links liegen. Ein Fehler.

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