 It isn't that easy finding the best places in Kreuzberg, especially when you're here for the first time. The reason is that there are too many interesting and cool places around here, you just won't manage to see all of them in just one or two days without a guide. So...here it is, the straight tip for a perfect day and a perfect night in the best stores, gallerys, cafes, bars, clubs and parties in Kreuzberg.
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Dass Kreuzberg sich verändert, ist eine Tatsache. Wie die, die hier leben, darauf reagieren, ist ungewiß. Einen kleinen Hinweis jedoch gibt es: Eine recht deutliche Mehrheit von 55 Prozent beantwortet unsere letzte Umfrage, ob die Oranienstraße mittlerweile zu "hip" geworden sei, mit einem Ja. Und noch entscheidender ist: Die gleichen 55 Prozent sagen auch, dass sie diese Veränderungen bedauern. Ist Kreuzberg also der Bezirk der "Ewiggestrigen" und Ängstlichen, die bei jedem Anzeichen von Veränderung fürchten, dass hier der nächste Prenzlauer Berg entsteht?
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 Kurz vor vier. Ein kleines Grüppchen, vielleicht zwanzig, dreißig Leute, warten vor dem Spätkauf "Multikulti" in der Wiener Straße auf den Beginn der Aktion. Die Hälfte der Wartenden sind Presseleute - Kamerateams, Reporter, Fotografen. Auch der unvermeidliche RBB ist mit einem Wagen vor Ort. Neues aus dem Kiez einfangen. In zehn Minuten findet hier der erste deutsche Carrotmob in Deutschland statt.
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 Einen schönen Giftcocktail serviert man uns da so kurz vor Weihnachten: von Trinkteufeln, Fixern und Bombenbastlern. Kreuzberg kommt momentan gar nicht gut weg im Kanon der Presse. Haben wir uns gerade erst an die Schlagzeilen von brennenden Luxuskarossen und beschmierten Loft-Fassaden gewöhnt, gießt man nun reichlich mediales Öl nach, um die ewige Flamme der Empörung am Leben zu erhalten. Pete Dohertys viel beschriebene Kneipentour durch Kreuzberg ist da noch das Nebensächlichste. Denn wir befinden uns hier mitten im Kriegsgebiet: ein Bürgeraufstand gegen die Fixer vom Kottbusser Tor formiert sich, während zur selben Zeit schwarz verhüllte angry young men in verrumpelten WG-Zimmern an einer neuen Superbombe basteln. Ach so, ja, und nicht zu vergessen: Kreuzbergs Mieten steigen und steigen. Auch darüber müssen wir mal sprechen. Oder etwa nicht? - Eine Mediennachlese.
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 Architekt Jakob Tigges wusste, dass sein Vorschlag keine Chance haben wird. Und doch hat er ihn gemacht. Ein Berg für Tempelhof, auf dem ehemaligen Flughafengelände. Mittlerweile ist die erste Phase des Architektur-Wettbewerbs zur Neubebauung abgeschlossen. Und man ahnt schon, dass am Ende doch ein Kompromiss-Vorschlag gewinnen wird - Reihenhäuser, nach dem Lego-Prinzip zusammengesteckt und im Raum verteilt. Tigges Vorschlag mit dem Berg sollte betriebsblinde Augen öffnen. Für eine große Idee werben. Hat doch Berlin gerade ein weiteres Mal die Chance, etwas wirklich Herausragendes zu bauen auf dem riesigen, offen stehenden Areal. Die zweite große Chance nach dem Potsdamer Platz, bei dessen Wiederaufbau alles schief gelaufen ist - dort steht heute Kleinkrämerarchitektur mit blassen Fassaden und künstlichen Straßen.
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 Die Börsen krachen nach unten, die Staaten pumpen 500 Trilliarden Euro in den Geldmarkt und nichts passiert. Offenbar haben wir es mit einer Wirtschaftskrise zu tun. Da ist es nur richtig, wenn man sich frühzeitig um seine Zukunft als Arbeitsloser kümmert.
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Das Kolumnieren könnte so angenehm sein dieser Tage, das Ramones-Museum hat nach zwei Jahren Pause wieder aufgemacht. Nur leider nicht an seinem alten Standort hier in Kreuzberg, sondern in der Krausnickstraße in Mitte. Weil, so der Betreiber, die Kreuzberger keine Museumsgänger seien, die Touristen aber, die man in Mitte ja alle Nase lang antrifft, sehr wohl. Statt also anregend über die Kultpunker zu referieren, wird leider von dem Fast-Food-Restaurant Subway in der Schlesischen Straße die Rede sein müssen, und von Leuten, die voller Unmut dort Steine gegen die Scheibe geschleudert haben.
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 Dass der erste deutsche " Carrotmob" ausgerechnet in diesem eher unscheinbaren Spätkauf stattfinden wird, ist schon eine Überraschung. Am Samstag, den 13. Juni 2009, werden vielleicht hunderte "Carrotmobber" versuchen, den Laden leer zu kaufen und damit ihren Teil der Vereinbarung einzulösen. Danach ist der Laden an der Reihe. Denn einfach nur dafür, um sich dort mit Grundnahrungsmitteln einzudecken oder um hemmungslos zu konsumieren, haben sich die Carrotmobber den Spätkauf für ihre Aktion nicht ausgesucht.
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Mark Espiner kommt aus London, schreibt für den Guardian und ist gerade zwei Wochen in Berlin um die Stadt zu "testen". Espiner will herausbekommen, ob Berlin London den Rang abgelaufen hat. Espiner sagt, er mache sich Sorgen. Sorgen, "dass von Berlin ein Sog ausgeht, der unsere besten Kulturleute anzieht". Steht es wirklich so schlimm um die britische Metropole? Oder anders herum gefragt: bekommen Berlin und Kreuzberg bald eine englische Exilgemeinde?
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 Was die Meisten wohl längst ahnten, ist nun wieder amtlich - der neue Sozialstrukturatlas Berlin zeichnet insbesondere für Kreuzberg ein nach wie vor trauriges Bild. Zwar konnte der Bezirk gegenüber Neukölln und Mitte ein wenig aufholen und belegt im Ranking jetzt "nur noch" den drittletzten Platz, auf der anderen Seite lebt hier inzwischen jedes zweite Kind von Hartz IV, in manchen Teilen des Bezirks sind es sogar bis zu 75 Prozent der Kinder.
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Wutbürger. Diese unsinnige und doch treffende Umschreibung eines neuen Typus' des Citoyen dürfte es Ende des Jahres wohl konkurrenzlos zum "Unwort des Jahres" schaffen. Jetzt hat auch Kreuzberg seine Wutbürger. Und ihre Wut richtet sich ausgerechnet gegen die, die der Stadt sichere Einnahmen bescheren: den immer zahlreicher werdenden Touristen aus aller Welt.
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 Tempelhof, Mediaspree, O2-Arena, Landwehrkanal, Admiralbrücke, Kottbusser Tor, SO 36, Reichenberger Straße. Die Liste der umkämpften Orte in Kreuzberg und Berlin ist lang und sie wächst weiter. Genauso wächst auch das Unbehagen, der Zorn, zum Zuschauer verdammt zu sein, zum buchstäblichen Zaungast, wie in Tempelhof. Doch Widerstand ist längst organisiert. Immer mehr Menschen wollen mitreden über die Zukunft der Stadt, die Gestaltung der Räume, in denen sie sich täglich bewegen. Weil sich jetzt, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, eine Entwicklung wiederholt im Westen Berlins, die im Ostteil der Stadt schon abgeschlossen ist: die vollständige architektonische und soziale Entkernung ganzer Bezirke. Hier in Kreuzberg wird das alles etwas anders ablaufen. Der Prozess wird länger dauern, die Veränderungen werden erst mit Verzögerung wirklich spürbar werden. Doch dass der Prozess längst in Gang gesetzt wurde, daran besteht kein Zweifel. Die Stadt ist Beute. Und warum sollte Kreuzberg hier ausgenommen sein? Die Immobilienbranche sagt: Berlin wird gerade erst entdeckt. Berlinhype? Er beginnt gerade erst. Damit stellt sich die Frage: Wem gehört die Stadt?
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 Über den Herbst ist furchtbar viel geschrieben und gedichtet worden. Man könnte behaupten: allgegenwärtig ist der Herbst. Jeder, der im Herbst seines Lebens steht - oder aber in Herbstnebeln umherirrt und von der hereinbrechenden Herbstkälte einer Herbstnacht schnell ins herbstliche Nest flüchtet, das er hoffentlich rechtzeitig sich eingerichtet hat, denn: wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr - weiß das. Auch im Frühling, selbst im Hochsommer kann man zu herbstlichen Gedanken neigen, vielleicht weil man schon die Herbstkleidung aus dem Schrank holen muss, weil das Wetter langsam herbstlicher wird.
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Heute also hat die 59. Berlinale begonnen. Der internationale Filmzirkus macht Station in Berlin. Ob auch für Kreuzberg ein wenig vom cineastischen Glanz abfällt, warum der Berlinale auf den offiziellen Plakaten ein "i" fehlt, oder aber ob nicht viel zu viele "i's" zu sehen sind und ob auch dieses Jahr wieder die Stadt voller stolzer Taschenträger sein wird - diese Fragen sollen hier geklärt werden.
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Einmal im Jahr überträgt das TV ein merkwürdiges Spektakel: Da ist eine breite Straße zu sehen auf der sich viele, ja sehr viele Menschen befinden. Obwohl diese Menschen so zahlreich erscheinen, lassen sie eine ziemlich breite Gasse, durch die nach und nach geballte Militärmacht rollt: Panzer sind zu sehen, Infanterie. Dann wird auf Lafetten Artillerie hinter Lkws hergezogen. Sogar Kavallerie hoppelt durch die Gasse dieser sehr breiten Straße und zu guter letzt wird die Szenerie von mehreren Düsenjets überdonnert, die Abgasschleppen in drei Farben hinter sich herziehen: rot, weiß und blau. Was geschieht da? Richtig: Die Franzosen feiern ihren Nationalfeiertag.
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 Morgens, wenn die ersten Strahlen der Sonne in mein Loft fallen, ist das erste, was ich sehe: Du. Wie Du so dastehst in Deinem mattschwarzen Glanz erinnerst Du mich immer ein wenig an ein schönes Tier. Ja, wie ein Panther siehst Du aus. Gefährlich irgendwie – bereit zum tödlichen Sprung. Warte eben noch, ich esse nur eine Schüssel Müsli, dann zischen wir los. Auf dem Sprung durch die Stadt, vorbei an allen anderen … So, oder so ähnlich, müssen die morgendlichen Gedanken derjenigen sein, die nun bald in das neue Car Loft-Haus in der Reichenberger Straße ziehen. Sie werden Wand an Wand mit ihren Autos leben. Das neue WG-Konzept, mein Auto und ich, hat Kreuzberg erreicht.
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Konstantinos Savvidis
Ein sehr guter und sehr kompetenter Kinderarzt. Hatt...
Praxiskollektiv
Also, ich werde die Praxis wechseln. Die Praxisorgan...
Edelgard Ropel
Sehr freundlich und kompetend war zufrieden. Praxis ...
Copy to go
ich finde diese laden ist die beste laden in Berlin...
Holmes Place Berlin (Neue Welt)
GRÄSSLICH Das war bei mir auch so. Ich musste arbei...