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Kreuzberg Special Kolumne

Kolumne

A perfect day in Kreuzberg - A short guide
(136 Bewertungen)
It isn't that easy finding the best places in Kreuzberg, especially when you're here for the first time. The reason is that there are too many interesting and cool places around here, you just won't manage to see all of them in just one or two days without a guide. So...here it is, the straight tip for a perfect day and a perfect night in the best stores, gallerys, cafes, bars, clubs and parties in Kreuzberg.
 
Mein Auto und Ich
(15 Bewertungen)
Morgens, wenn die ersten Strahlen der Sonne in mein Loft fallen, ist das erste, was ich sehe: Du. Wie Du so dastehst in Deinem mattschwarzen Glanz erinnerst Du mich immer ein wenig an ein sch√∂nes Tier. Ja, wie ein Panther siehst Du aus. Gef√§hrlich irgendwie ‚Äď bereit zum t√∂dlichen Sprung. Warte eben noch, ich esse nur eine Sch√ľssel M√ľsli, dann zischen wir los. Auf dem Sprung durch die Stadt, vorbei an allen anderen ‚Ķ So, oder so √§hnlich, m√ľssen die morgendlichen Gedanken derjenigen sein, die nun bald in das neue Car Loft-Haus in der Reichenberger Stra√üe ziehen. Sie werden Wand an Wand mit ihren Autos leben. Das neue WG-Konzept, mein Auto und ich, hat Kreuzberg erreicht.
 
Trinkteufel, Fixer und Bombenbastler
(19 Bewertungen)
Einen sch√∂nen Giftcocktail serviert man uns da so kurz vor Weihnachten: von Trinkteufeln, Fixern und Bombenbastlern. Kreuzberg kommt momentan gar nicht gut weg im Kanon der Presse. Haben wir uns gerade erst an die Schlagzeilen von brennenden Luxuskarossen und beschmierten Loft-Fassaden gew√∂hnt, gie√üt man nun reichlich mediales √Ėl nach, um die ewige Flamme der Emp√∂rung am Leben zu erhalten. Pete Dohertys viel beschriebene Kneipentour durch Kreuzberg ist da noch das Nebens√§chlichste. Denn wir befinden uns hier mitten im Kriegsgebiet: ein B√ľrgeraufstand gegen die Fixer vom Kottbusser Tor formiert sich, w√§hrend zur selben Zeit schwarz verh√ľllte angry young men in verrumpelten WG-Zimmern an einer neuen Superbombe basteln. Ach so, ja, und nicht zu vergessen: Kreuzbergs Mieten steigen und steigen. Auch dar√ľber m√ľssen wir¬† mal sprechen. Oder etwa nicht? - Eine Mediennachlese.
 
Prenzlauer Kreuzberg
(7 Bewertungen)

Dass Kreuzberg sich ver√§ndert, ist eine Tatsache. Wie die, die hier leben, darauf reagieren, ist ungewi√ü. Einen kleinen Hinweis jedoch gibt es: Eine recht deutliche Mehrheit von 55 Prozent beantwortet unsere letzte Umfrage, ob die Oranienstra√üe mittlerweile zu "hip" geworden sei, mit einem Ja. Und noch entscheidender ist: Die gleichen 55 Prozent sagen auch, dass sie diese Ver√§nderungen bedauern. Ist Kreuzberg also der Bezirk der "Ewiggestrigen" und √Ąngstlichen, die bei jedem Anzeichen von Ver√§nderung f√ľrchten, dass hier der n√§chste Prenzlauer Berg entsteht?

 
Macht kaputt, was euch kaputtmacht?!?
(23 Bewertungen)

Das Kolumnieren k√∂nnte so angenehm sein dieser Tage, das Ramones-Museum hat nach zwei Jahren Pause wieder aufgemacht. Nur leider nicht an seinem alten Standort hier in Kreuzberg, sondern in der Krausnickstra√üe in Mitte. Weil, so der Betreiber, die Kreuzberger keine Museumsg√§nger seien, die Touristen aber, die man in Mitte ja alle Nase lang antrifft, sehr wohl. Statt also anregend √ľber die Kultpunker zu referieren, wird leider von dem Fast-Food-Restaurant Subway in der Schlesischen Stra√üe die Rede sein m√ľssen, und von Leuten, die voller Unmut dort Steine gegen die Scheibe geschleudert haben.

 
Hilfe, die Wutb√ľrger kommen
(9 Bewertungen)

Wutb√ľrger. Diese unsinnige und doch treffende Umschreibung eines neuen Typus' des Citoyen d√ľrfte es Ende des Jahres wohl konkurrenzlos zum "Unwort des Jahres" schaffen. Jetzt hat auch Kreuzberg seine Wutb√ľrger. Und ihre Wut richtet sich ausgerechnet gegen die, die der Stadt sichere Einnahmen bescheren: den immer zahlreicher werdenden Touristen aus aller Welt.

 
Einkaufen f√ľr den Umweltschutz - Carrotmob in Kreuzberg
(11 Bewertungen)
Dass der erste deutsche "Carrotmob" ausgerechnet in diesem eher unscheinbaren Sp√§tkauf stattfinden wird, ist schon eine √úberraschung. Am Samstag, den 13. Juni 2009, werden vielleicht hunderte "Carrotmobber"¬† versuchen, den Laden leer zu kaufen und damit ihren Teil der Vereinbarung einzul√∂sen. Danach ist der Laden an der Reihe. Denn einfach nur daf√ľr, um sich dort¬† mit Grundnahrungsmitteln einzudecken oder um hemmungslos zu konsumieren, haben sich die Carrotmobber den Sp√§tkauf f√ľr ihre Aktion nicht ausgesucht.
 
Allein im Dunkeln
(34 Bewertungen)
Der Kreuzberger ist Weltenkenner genug, um zu wissen, dass ein kurzes sonniges Zwischenhoch alleine auch nichts daran √§ndert, dass die Tage wieder k√ľrzer werden, die Luft k√§lter und der Himmel tr√ľber. Das ist der Lauf der Dinge. Viele sehen sich nun mit dem Problem konfrontiert, in dieser nun anstehenden dunklen Zeit nicht pausenlos das verlorene Sch√∂ne zu beklagen. Was kann man tun?
 
Berlin vs. London
(36 Bewertungen)
Mark Espiner kommt aus London, schreibt f√ľr den Guardian und ist gerade zwei Wochen in Berlin um die Stadt zu "testen". Espiner will herausbekommen, ob Berlin London den Rang abgelaufen hat. Espiner sagt, er mache sich Sorgen. Sorgen, "dass von Berlin ein Sog ausgeht, der unsere besten Kulturleute anzieht". Steht es wirklich so schlimm um die britische Metropole? Oder anders herum gefragt: bekommen Berlin und Kreuzberg bald eine englische Exilgemeinde?
 
Alle gegen Alle
(24 Bewertungen)
Was ist hier los? Man könnte den Eindruck gewinnen, es herrsche Krieg in Kreuzberg. Eine Demonstration gegen die Drogenszene am Kottbusser Tor, eingeworfene Scheiben an Wohnhäusern, brennende Autos, bespuckte, angepöbelte und geschlagene Busfahrer. Sind das alles nur Momentaufnahmen? Oder doch der tägliche Kampf aller gegen alle?
 
Kein Guggenheim Lab in Kreuzberg
(2 Bewertungen)

Es war als "urbane Ideenschmiede" und "multidisziplin√§re Begegnungsst√§tte" gedacht und sollte K√ľnstler, Wissenschaftler und vielleicht auch den Jedermann von der Stra√üe diskutierend zusammenbringen. Doch nach deutlichen Reaktionen aus der linken Szene scheint klar: Es wird kein Guggenheim Lab geben in Kreuzberg.

 
Die Armutslandkarte
(32 Bewertungen)
Was die Meisten wohl l√§ngst ahnten, ist nun wieder amtlich - der neue Sozialstrukturatlas Berlin zeichnet insbesondere f√ľr Kreuzberg ein nach wie vor trauriges Bild. Zwar konnte der Bezirk gegen√ľber Neuk√∂lln und Mitte ein wenig aufholen und belegt im Ranking jetzt "nur noch" den drittletzten Platz, auf der anderen Seite lebt hier inzwischen jedes zweite Kind von Hartz IV, in manchen Teilen des Bezirks sind es sogar bis zu 75 Prozent der Kinder.
 
Berlin banal
(6 Bewertungen)

Stadt der Sofaleichen. Stadt der Wut. Stadt der gebrochenen Achsen und des M√ľlls. Ein kurzer, vernichtender Zustandsbericht Berlins nach oberfl√§chlicher Lekt√ľre zuf√§llig ausgew√§hlter Meldungen des Tages.

 
Der Mob kauft ein - Carrotmob in Kreuzberg
(15 Bewertungen)
Kurz vor vier. Ein kleines Gr√ľppchen, vielleicht zwanzig, drei√üig Leute, warten vor dem Sp√§tkauf "Multikulti" in der Wiener Stra√üe auf den Beginn der Aktion. Die H√§lfte der Wartenden sind Presseleute - Kamerateams, Reporter, Fotografen. Auch der unvermeidliche RBB ist mit einem Wagen vor Ort. Neues aus dem Kiez einfangen. In zehn Minuten findet hier der erste deutsche Carrotmob in Deutschland statt.
 
Der Gang zum Amt
(22 Bewertungen)
Die B√∂rsen krachen nach unten, die Staaten pumpen 500 Trilliarden Euro in den Geldmarkt und nichts passiert. Offenbar haben wir es mit einer Wirtschaftskrise zu tun. Da ist es nur richtig, wenn man sich fr√ľhzeitig um seine Zukunft als Arbeitsloser k√ľmmert.
 
Alpengl√ľhen in Kreuzberg
(20 Bewertungen)
Architekt Jakob Tigges wusste, dass sein Vorschlag keine Chance haben wird. Und doch hat er ihn gemacht. Ein Berg f√ľr Tempelhof, auf dem ehemaligen Flughafengel√§nde. Mittlerweile ist die erste Phase¬† des Architektur-Wettbewerbs zur Neubebauung abgeschlossen. Und man ahnt schon, dass am Ende doch ein Kompromiss-Vorschlag gewinnen wird - Reihenh√§user, nach dem Lego-Prinzip zusammengesteckt und im Raum verteilt. Tigges Vorschlag mit dem Berg sollte betriebsblinde Augen √∂ffnen. F√ľr eine gro√üe Idee werben. Hat doch Berlin gerade ein weiteres Mal die Chance, etwas wirklich Herausragendes zu bauen auf dem riesigen, offen stehenden Areal. Die zweite gro√üe Chance nach dem Potsdamer Platz, bei dessen Wiederaufbau alles schief gelaufen ist - dort steht heute Kleinkr√§merarchitektur mit blassen Fassaden und k√ľnstlichen Stra√üen.
 
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