Mitmachen!

Du hast einen Lieblingsort in Kreuzberg, den es auf kreuzberg24.net noch nicht gibt? Oder da ist etwas, das dich an Kreuzberg wahnsinnig nervt? Dann lass es uns wissen! Schick' deinen Text einfach an post(at)kreuzberg24.net und wir veröffentlichen ihn. Wir freuen uns auf deinen Beitrag.

Anmelden

Eintrag auf kreuzberg24?

Für weitere Infos hier klicken!

Letzte Kommentare

Kreuzberg Special Kreuzberg von A bis Z

Kreuzberg von A bis Z

A wie Autonome
(4 Bewertungen)
Ha! Da ist das Schlagwort, mit dem Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher Kreuzberg gerne verbinden, wenn die Tagesschau aus diesem Stadtteil berichtet. Autonome, das sind Chaoten, Hausbesetzer, Punker, Schnorrer und Asoziale, die am 1. Mai Bierflaschen gegen olivgrüne Wasserwerfer schleudern. In den Medien wird der Begriff wegen seiner Griffigkeit geschätzt. Was schreibt der Duden? Au|to|nom (griech.) (selbstständig, unabhängig).
 
B wie Bio
(1 Bewertung)

In den Siebzigern, als in Kreuzberg Häuser besetzt wurden und der ganze Bezirk ein "Schattenbezirk" war, weil er am Ende der BRD lag und am Rand der DDR, gründeten sich die ersten Bio-Läden. Bio war damals furchtbar alternativ. Nicht so wie heute, wo's alle paar Meter einen grünen Mega-Markt gibt und auch noch im heruntergekommensten Discounter Bio-Milch in den Regalen steht. Bio war ein Synonym für anders sein, für Strickzeug und die große Weltumarmung.

 
C wie Chaos
"Also bitte", wird nun der Eine oder Andere raunen - "Chaos!, wie abgeschmackt. Ist denen nichts besseres eingefallen?" Die ehrliche Antwort ist: Nein. Aber lassen wir uns den Begriff und seine Beziehung zu Kreuzberg doch einmal näher betrachten. Ganz unwissenschaftlich, versteht sich.
 
D wie Dutschke
Nach endlosem Hin und Her hat Kreuzberg seit April 2008 eine Straße, die den 68er-Studentenführer mit dem Feuerblick ehrt. Lustig war der Prozess der Umbenennung eines Teils der Kochstraße ja schon - denn dieser Teil stösst direkt mit der Axel-Springer-Straße zusammen. Eine von vielen deutschen Gerichtspossen entspann sich also um die von der TAZ erfundene Namensgebung, in der zwei verbitterte Gruppen sich in Grund und Boden prozessierten und nebenbei noch ihre Volksbegehren bzw. Unterschriftenaktionen gegeneinander in Stellung brachten.
 
E wie Esel
(7 Bewertungen)
Friedlich, traurig und ein wenig krumm sehen die bemitleidenswerten Kreuzberger Esel aus. Ihre Koppel, auf der sie im Regen, genauso wie unter gleißender Sonne stehen, ist nicht klein und doch beschränkt. Wer sich jetzt fragt - von was zum Teufel redet der Mann da? - dem sei gesagt: ja, Kreuzberger Esel gibt es wirklich. Echte. Keine mit Kapuze, Schnauzi oder zu engen Hosen.
 
F wie Friedrichshain
(6 Bewertungen)
Nein, glamourös oder sonst irgendwie festlich war die Hochzeit von Kreuzberg und Friedrichshain nicht. Eher ein lautloser Verwaltungsakt. Zwei nebeneinander liegende Bezirke wurden zu einem verschmolzen. Irgendein namenloser Beamter wird seinen "Friedrich" unter das entsprechende Dokument gesetzt haben und damit war amtlich, was sich zuvor andere namenlose Beamten ausgedacht hatten. Kreuzberg-Friedrichshain also, Geburtsdatum: 1. Januar 2001.
 
G wie Gentrifizierung
(13 Bewertungen)
Seit geraumer Zeit schon geht ein böses Wort um in Kreuzberg. Das Wort Gentrifizierung. Es bedeutet, wenn es denn erstmal umgeht, nichts Gutes für den betroffenen Stadtteil.
 
H wie Hinterhof
(9 Bewertungen)
Die Kreuzberger Hinterhöfe sind eine Welt für sich. Jeder ein wenig anders. Die, die im Seitenflügel leben (in anderen Städten kennt man den gar nicht, geschweige denn einen ordentlichen Hinterhof), sind mit ihrem Hinterhof auf das Engste verbunden. Er ist quasi ein zusätzlicher Wohnraum, ein Zimmer im Freien.
 
I wie Italien
(19 Bewertungen)
Die Anziehungskraft Berlins und besonders Kreuzbergs auf die Italiener ist nach wie vor ungebrochen. Sie bilden eine der größten Gruppen hier lebender EU-Bürger, italienische Restaurants und Spezialitäten finden sich an jeder Ecke und auf den Straßen trifft man regelmäßig aufgeregt durcheinander sprechende und wild gestikulierende Großgruppen italienischer Touristen und Erasmus-Studenten.
 
J wie Jodelkeller
(14 Bewertungen)
Zum Lachen geht der Deutsche in den Jodelkeller. So - oder so ähnlich - lautet das Sprichwort, das man sich über die Deutschen erzählt von Reykjavik bis Tunis. Und auch Kreuzberg hat seinen Jodelkeller. Er liegt in der Adalbertstraße, schon recht am Ende und etwas versteckt im Souterrain der Nummer 81. Doch zum Lachen, nein, zum Lachen kommt kein zufälliger Gast hierher. Warum dann?
 
K wie Kreuzberg
(18 Bewertungen)
"21. Tag: Die Erstbesteigung des Monte Papaya ist zu einer Farce geraten. Unsere Ausrüstung ist weg - in eine Gletscherspalte gefallen - und was uns noch geblieben ist, ist es nicht wert, Ausrüstung genannt zu werden: ein Petroleumkocher, ein Blechnapf, ein Paar zerlumpter Handschuhe. Was aber noch viel schwerer wiegt: Dr. Esterhazsy ist wahnsinnig! Ja, wahnsinnig! Seit letzter Nacht bin ich mir so gut wie sicher, dass er mir nach dem Leben trachtet...". Derlei Aufzeichnungen wird es zur Erstbesteigung des Kreuzbergs vermutlich nicht geben. Warum auch? Der Aufstieg ist in zehn Minuten geschafft. Doch lohnenswert ist die kurze Wanderung auf den  66 Meter hohen Hügel, der dem Bezirk seinen Namen gibt, allemal.
 
L wie Landwehrkanal
(18 Bewertungen)
Ein kindisches Hobby, zugegeben. Ab einem gewissen Alter spuckt man einfach nicht mehr von Brücken herunter. Aber Spaß würde es dennoch machen, auf einer der Kreuzberger Kanalbrücken stehend auf die im Sommer zahlreich vorbeiziehenden Touristendampfer herunter zu spucken. Bleibt noch das Hinterherwinken. Kann auch lustig sein. Die Touristen schauen dann immer so irritiert. - Gäbe es den Landwehrkanal nicht schon, man müsste ihn glatt erfinden.