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Kreuzberg Special Umfrage Die Party geht weiter

Die Party geht weiter

(16 Bewertungen)
...zumindest wenn es nach dem Votum unserer User geht. "Was soll mit der Admiralbrücke passieren?", lautete die Frage und eine deutliche Mehrheit von 63 Prozent hat entschieden, dass die Brücke "Partybrücke" bleiben soll. 20 Prozent der User sind dagegen der Meinung, die Brücke sollte wegen der Lärmbelästigungen für die Nachbarn ab spätestens 22 Uhr vom Partyvolk geräumt werden. Eine kleine Minderheit von 5,5 Prozent ist sogar dafür, dass die Admiralbrücke für Sit-Ins und Spontankonzerte künftig ganz gesperrt wird.
 
Das Treiben auf der Admiralbrücke geriet im Sommer 2009 immer wieder in die lokalen Schlagzeilen. An warmen Abenden wird sie regelmäßig zum Magnet für dutzende Jugendliche und Schaulustige, die sich hier trinkend, rauchend, feiernd niederlassen. Nicht selten finden auf der Brücke spontane Konzerte statt, die Stimmung ist einzigartig. Auf der anderen Seite die Nachbarn, die die friedliche Besetzung der Brücke immer argwöhnischer beobachteten und sich zunehmend gestört fühlten von klirrenden Flaschen und gröhlenden Betrunkenen. Überlegungen, die auch von Autos befahrene Brücke von ihren Betonpoldern zu befreien, die gerne als Sitzgelegenheiten benutzt werden, wurden wieder aufgegeben. So bleibt die Frage, was mit diesem sehr besonderen Ort passieren soll, der sich für Kreuzberg in den letzten Jahren zu einer echten Attraktion entwickelt hat.   
Kommentare
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TotaK 30.09.2009

also mir get das "partyvolk" auf die nerven. doof rumhängen und meinen besonders cool zu sein.
Pete 30.09.2009

Du bist verloren man. Zieh nach Eisenhüttenstadt
mäx 04.10.2009

vollspiesser. wegen leuten wie dir wird es in deutschland immer so uncool bleiben.
Kühl 04.10.2009

Ist es in Deutschland - und insbesondere in Berlin - denn wirklich so "uncool", dass man Angst haben muss, dass es so "bleiben" wird? Ist es nicht vielmehr so, dass seit Jahren und Jahrzehnten Menschen, v.a. junge Menschen aus aller Welt nach Berlin kommen, gerade weil es hier eben gerade nicht "uncool" ist? Und lässt sich nicht vielmehr auch eine erhebliche Zunahme der Orte beobachten, an denen man dem Vergnügen und dem Müßiggang fröhnen kann - bei gleichzeitiger Ausdehnung der Zeit, in der das möglich und erlaubt ist? Wäre es denkbar, dass nur jemand, der noch nie woanders war, das eigene Heim "uncool" findet, einfach weil einer alten Weisheit zufolge das Glück immer da ist, wo man selbst nicht ist?
Uncoole Krankenschwester 05.10.2009

Geschwätz! Und wie wirr es ist! Ob cool oder uncool: Darum geht es doch gar nicht. Ich frage mich, ob irgendeiner an die Leute denkt, die in der Nähe der Admiralsbrücke leben. Kann mir schon vorstellen, dass es eine Krankenschwester im Schichtdienst ankotzt, wenn vor ihrer Haustür ständig jemand Radau macht. Die Lösung: wegziehen - nach Eisenhüttenstadt, oder so. Party geht vor, schon klar.
Kühl 06.10.2009

Pardon, dass wirres Geschwätz wurde, was subtiler Hinweis werden sollte: Dass in der Tat in der ganzen Stadt mit aller Vehemenz auf einem vermeintliche Recht auf Feiern beharrt wird. Eine Verkehrung von Alltagszeit und Festzeit, Normalität und Ausnahme und letztlich von öffentlich und privat. -- Im übrigen aber ist doch das tagein tagaus gröhlende, schlurfende und schlürfende Völkchen vom Kotti bei weitem unangenehmer und macht beim ach so langen Weg nach Hause mehr Radau als die harmlosen Mittelschicht-Teenager auf der Admiralbrücke. Wenn die irgendwann rauskriegen, dass es auf der Wiese vor dem Urbankrankenhaus eigentlich viel netter ist, hat sich das Problem auch erledigt. Und die besagte Krankenschwester kann sie aus sicherer Distanz beim Weintrinken und Brabbeln beobachten.
Uncoole Krankenschwester 07.10.2009

Huch! Nein, sorry mein dummes Wort vom dummen Geschwätz. Mich hat nur gesört, dass es um cool und uncool ging, während niemand an die Anwohner denkt, von denen ich weiß, dass sie die Belagerung stört. Habe viele Sympathien für die Wiese vorm Urabnkrankenhaus. Da sollten sie hingehen, die jungen Feierwütigen. Dort stören sie nicht. Ich fürchte nur, sie wollen auch gesehen werden und denken daher gar nicht daran, die Admiralbrücke zu räumen.
Marine-Fan '84 08.10.2009

Nur noch wenige wissen, dass die Brücke eigentlich Admiral Brücke-Brücke heißt, benannt nach dem Korvettenkapitän und späteren Admiral Georg Friedhelm Brücke (1887-1944). Aufgrund seiner Rolle im Zweiten Weltkrieg wurden aber vom Senat die auf ihn verweisenden Schilder in den siebziger Jahren entfernt. Eine 1983 ins Leben gerufene Initiative zur Umbenennung der Admiralbrücke in AdmiralSbrücke, was grammatisch und politisch korrekt wäre, verlief sich aber im Sande.
mariniert 09.10.2009

Das stimmt leider nicht ganz. Zwar hatte die Umbenennungskampagne 1983 tatsächlich keinen Erfolg (es fehlten genau 31 Unterschriften), jedoch geht der Name der Brücke auf den gleichnamigen Schmetterling zurück. Gleich nach dem Bau der Brücke im 19. Jhd. siedelten sich hier große Teile des Berliner AdmiralSbestandes in sogenannten "Großnestern" an. Was anfangs noch für viel Begeisterung unter den Berlinern sorgte wurde schnell zur Plage. Bis zur Erfindung des DDT versuchte man so ziemlich alles, um der "gräulich Flatterey" (so ein Originalzitat) Herr zu werden. Letztlich erfolglos, weswegen die Brücke auch immer mehr verwahrloste, weil kein Mensch sich dort mehr aufhalten wollte. Daran sollte man sich vielleicht erinnern, wenn man jetzt wieder über Vertreibungen nachdenkt!
Marignano 11.10.2009

Die wahre Geschichte ist viel besser! Der tatsächlich grammatikalisch etwas verunglückte Name geht auf einen Bescheid Wilhelms I. zurück. Bis 1882 befand sich an der Stelle der heutigen Brücke eine nicht ganz seichte Furt durch den Kanal. Die schon damals recht "lockeren" Kreuzberger aus der näheren Umgebung scheuten offenbar den Umweg über die anderen bereits vorhanden Brücken und benutzten diese Furt häufig, um an das jeweils andere Ufer zu gelangen. Dazu entledigten sich sowohl Männer wie auch Frauen meist ihrer (Bein-)Kleider. Einem konservativen Landesherrn wie Wilhelm konnte das freilich nicht gefallen, ja, ihn plagte die Vorstellung halbnackter Untertanen noch im Traum, so dass er den Bau einer Brücke befahl. Dazu schrieb er auf ein - heute verschollenes - Blatt: "Immer mehr bereitet dies ungezogene FreibAD MIR ALB, RÜCKEn wir also finanzielle Bedenken beiseite und bestallen einen geschickten Baumeister!" Der "geschickte Baumeister", Georg Pinkenburg, erhielt den Auftrag und auch jenes königliche Blatt und entdeckte darauf zufällig die Buchstabenfolge, die ihn zur Benennung der Brücke inspirierte. Der Vorschlag wurde - ohne die Nennung des wahren Grundes - von der preußischen Obrigkeit sofort angenommen, ohne dass man sich über das fehlende "s" wunderte.
Olame 13.10.2009

what the fuck you guys should be happy you can party in peace without prosecution!!
Alamo 15.10.2009

what? we guys should fuck in peace without prostitution and be happy that they have a party???
Mörenpeter 26.11.2009

Viel Lärm um Nix......6 Monate im Jahr ist doch sowieso Ruhe oder sitzen die Feiernden auch im Januar lärmend dort rum? Eben. Und wegen der paar Wochen in denen dem so ist sollte man echt mal den Ball flach halten....oder eben in eine ruhige Straße ziehen...aber da hat man eben keinen Blick auf´s Wasser, schon klar.
Pete 26.05.2010

Mörenpeter rulez
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