Schatzi

Schatzi steht groß auf der Kreidetafel neben dem Eingang. Wer fühlte sich bei einer derart schmeichelnden Begrüßung nicht sofort willkommen? Und dieses Gefühl setzt sich dann auch beim Betreten der Bar Schatzi fort. Eine Discokugel wirft rotierende orangefarbene Lichtpunkte an die Wände, es stehen breite Sessel in kleinen Gruppen zusammen, hinter der Bar klebt orange-braune Tapete an der Wand.
 
Es ist vor allem das warme Licht im Schatzi, das ein gutes Gefühl erzeugt. Doch es wird noch besser. Die beiden Barmänner sind so bemüht um ihre Gäste – und das trotz viel Arbeit -, dass man sich bald fragt: sollte es eigentlich nicht überall so sein? Selfservice also gibt es hier nur für Ungeduldige. Die Karte des Schatzi ist übersichtlich: Augustiner, Pilsner Urquell, Wein, Heißgetränke und ein paar Cocktailklassiker stehen drauf. Mehr braucht es auch gar nicht. Hinter dem Pult links neben dem Eingang stehen täglich wechselnde DJs. Wer Glück hat, der trifft auf einen wahren Könner und erlebt einen nahezu perfekten Abend. Vielleicht ist das Schatzi so symphatisch, weil es nicht übertrieben ist – in keiner Richtung. Aber es ist gleichzeitig durchaus mehr, als nur irgendeine weitere Bar in Kreuzberg. Das Schatzi hat das Konzept Musik-Bar sicher nicht neu erfunden, aber das umgesetzt, worauf es ankommt:  gute Musik, gute Atmosphäre, aufmerksame Bedienung. Sehr empfehlenswert.
 
Kottbusser Str. 13 (Ecke Kohlfurter Str.)
10999 Berlin
 
Augustiner 0,5 l: 3,30 €
Sekt mit Aperol 0,2 l: 4 €
 


 

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