Goldberg

Das Café Goldberg ist ein echter Gewinn für den Reuterkiez. Die Lage ist perfekt, vor allem im Sommer, wenn man vor dem Café sitzt und den Blick schweifen lässt über den kleinen Platz, den die angrenzenden Straßen bilden. Gerade weil hier eigentlich „der Hund begraben liegt“ und also nur wenig Publikum vorbeikommt, ist der Platz so „apart“, im exakten Wortsinn.

Mitten in Neukölln und irgendwie doch am Rand der Stadt. So passiert es schnell, dass aus dem einen Kaffee ein zweiter und dritter wird. Innen ist das Goldberg nicht weniger reizvoll. Heimelig, auf eine Weise. Man fühlt sich wohl hier. Große Bänke, schöne Tische – alles nicht übergroß, sondern sehr überschaubar.  Man merkt, dass sich der Besitzer viele Gedanken gemacht hat (übrigens kein Anfänger in der Gastronomie). Besonders empfehlenswert ist der Cappuccino im Goldberg – er kommt sehr nahe an das italienische Original. Die aufgeschäumte Milch ist cremig und nicht, wie leider fast überall sonst, eher von der Konsistenz von Spülschaum. Man kann nur hoffen, dass sich das Goldberg lange seinen ganz eigenen Charme bewahrt. Und die wirklich moderaten Preise.
 
Reuterstr. 40
12043 Berlin

 
Montag-Freitag ab 8 Uhr
Samstag+Sonntag ab 9.30 Uhr
 



[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]

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