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Kreuzberg Kurzporträt

Kreuzberg, das aus den beiden Teilen "61" und "SO 36" besteht (benannt nach den Kennziffern der ehemaligen Postzustellämter), gehört zu den interessantesten, vielseitigsten und lebenswertesten Bezirken Berlins. Knapp 148.000 Menschen leben hier - damit ist Kreuzberg größer als Darmstadt, Göttingen oder Bremerhaven.
 
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Hotel-Bar

(79 Bewertungen)

In den Berliner Stadtteilen, in die einst zwar zu Sanierungszwecken Subventionsmilliarden flossen, in denen die Gehwege aber nach wie vor marode sind, entstehen immer mal wieder Lokale, die synthetisch klingende Namen haben, über ein blank geputztes geräumiges Inneres verfügen und die nach ein, zwei Jahren sang- und klanglos genauso unauffällig wieder verschwinden, wie sie entstanden sind. Keiner bedauert diesen Vorgang. Das Hotel, von manchen auch Hotel-Bar genannt, muss ein solches Schicksal nicht fürchten. Es ist drauf und dran, das Kreuzberger Nachtleben durcheinander zu wirbeln – weil es so gut zu unserem Stadtteil passt.

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Monarch Club

(29 Bewertungen)
Eigentlich merkwürdig, dass der Monarch Club so überaus erfolgreich ist. Denn nüchtern betrachtet ist das Monarch einfach nur ein karger, betonierter Großraum, geschmückt von einigen wenigen Hobbykeller-Accessoires. Aber das reicht offenbar völlig, um einen erfolgreichen Club zu betreiben. Warum auch nicht? - Der weite, hohe Raum eignet sich perfekt für einen Club. Und es ist gerade die dezent trashige Atmosphäre, die Fashion victims aus allen Bezirken anzieht. Wenn dann auch noch der DJ "mitspielt" und nicht nur - wie's leider öfter mal passiert - seine eigenen, schrägen Vorlieben abspielt, steht einem großartigen Abend im Monarch nichts im Wege.
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Fuchsbau

(29 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumhöhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum Café und Bier trinken - weniger aber zum "abhängen". Dafür ist das Licht zu hell und die Stühle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge Wände, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

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Bar in der Mariannenstraße

(20 Bewertungen)
Die Bar heißt Bar. So wie Zahnpasta Zahnpasta. Die Betreiber der gerade erst eröffneten Bar müssen sich, als es darum ging, einen Namen für ihre Bar zu finden, fürchterlich gestritten haben. "Mariannen-Lounge!" schrie der Eine, "Niemals!" gab der Andere schreiend zur Antwort. Und nach ein paar Tagen der Funkstille riefen sich die Beiden doch wieder an und vertrugen sich. Und am Ende ihres Telefonats sprach dann der Eine zum Anderen: "Du, lass sie uns doch einfach Bar nennen". Der Andere überlegte kurz, ob er vom Anderen nun auf den Arm genommen wird und das ganze Projekt damit endgültig gestorben sei, sagte dann aber doch einfach: "Ach, die einfachsten Sachen sind doch immer noch die besten".
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Cake Club

(1 Bewertung)

Den Cake Club kann man am ehesten als Tanzlokal bezeichnen. Kein wirklicher Club und auch keine echte Bar. An Wochenenden ist der Laden gesteckt voll und die Stimmung fast immer sehr ausgelassen. Musikalisch lässt sich der Cake Club kaum festlegen. Von allem etwas, vor allem aber treibend und laut. Im vorderen Bereich kann man noch am ehesten chillen und dem Treiben bei einem Cocktail oder Bier zusehen.

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Manouche

(5 Bewertungen)
Das Manouche ist ein betont apartes Café (bzw. eine Creperie). Die Besonderheit des Hauses sind Crepes, sehr lecker, wie auch die Kaffeespezialitäten. Nicht ganz so herausragend sind leider die Qualitäten des Personals - es wirkt öfter mal leicht überfordert, selbst wenn der Andrang nicht riesig ist.
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Paloma Bar

(19 Bewertungen)
Der Schnulzhit von der weißen Taube (Paloma Blanca), mit dem George Baker 1975 weltberühmt wurde, passt perfekt zur Paloma Bar. Auch sie ist kaum zu ertragen. Nein, im Ernst. Zu einem Besuch in der mittlerweile etablierten Bar kann man nur raten. Allein die Aussicht durch die großen, schrägen Fenster auf den U-Bahnhof Kottbusser Tor, lohnt den Abstecher. Die Bar ist klein, eingerichtet wie Omas Wohnzimmer und ab spätestens 1 Uhr so voll, dass man kaum mehr Platz findet. Es empfiehlt sich also, möglichst früh hier zu sein.
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A perfect day in Kreuzberg - A short guide

(67 Bewertungen)
It isn't that easy finding the best places in Kreuzberg, especially when you're here for the first time. The reason is that there are too many interesting and cool places around here, you just won't manage to see all of them in just one or two days without a guide. So...here it is, the straight tip for a perfect day and a perfect night in the best stores, gallerys, cafes, bars, clubs and parties in Kreuzberg.
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Café Jenseits

(12 Bewertungen)
Gefühlt gibt es das Café Jenseits seit 100 Jahren. Gefühlt, wie gesagt. Hier ist die Zeit stehengeblieben. Die Einrichtung ist spartanisch, die Stühle hart, an der Wand hängt noch immer ein Spiegel in Form einer Palme. Dem Hörensagen nach stammt der noch aus der Zeit, als hier GI's Eis essen gingen. Das Beste am Jenseits aber ist mit Sicherheit sein Besitzer - übrigens alles andere als ein Unbekannter.
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Luzia

(10 Bewertungen)

Wer's richtig stylisch haben möchte, also eher das neue, denn das traditionelle Kreuzberg sucht, der sollte im Luzia einkehren. Die Einrichtung ist zwar alles andere als neu - sie besteht aus einem recht geschmackvollen 50er-Jahre-Möbelmix -, alles andere aber, vom Barteam bis zum Publikum, das sich im riesigen Innenraum an den unzähligen kleinen Tischchen verteilt, ist ein Querschnitt aktuellster Moden und ganz auf seine Außenwirkung bedacht. Schon für 1,80 €, soviel kostet eine Tasse Normalkaffee, erwirbt man eine Eintrittskarte für das Schauspiel ankommender, anwesender und wieder gehender Gäste - drinnen und auch draußen auf der immer belebten Oranienstraße, die direkt hinter den riesigen Schaufenstern des Luzia liegt.

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Casolare

(25 Bewertungen)

Eine Pizza „mit allem“, wie sie Gerhard Polt 1987 in seinem Film „Man spricht deutsh“ auf bayrische Art grinsend von einem verdutzten italienischen Kellner verlangte, bekommt man im Casolare nicht, wohl aber viele Pizzen mit so ziemlich allem, was italienisch ist: Büffelmozzarella, Rucolaberge und Pizze bianche, also Pizzen ohne Tomate. Nicht Pizza basierte Speisen gibt es auch, eine von Tag zu Tag neu beschriebene Tafel an der Lokalwand gibt hierüber Auskunft. Nein, an diesem Restaurant ist nichts zu kritisieren, es ist sich über die Jahre hinweg immer treu geblieben.

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