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Kreuzberg KurzportrÀt

Kreuzberg, das aus den beiden Teilen "61" und "SO 36" besteht (benannt nach den Kennziffern der ehemaligen PostzustellĂ€mter), gehört zu den interessantesten, vielseitigsten und lebenswertesten Bezirken Berlins. Knapp 148.000 Menschen leben hier - damit ist Kreuzberg grĂ¶ĂŸer als Darmstadt, Göttingen oder Bremerhaven.

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A perfect day in Kreuzberg - A short guide
(123 Bewertungen)
It isn't that easy finding the best places in Kreuzberg, especially when you're here for the first time. The reason is that there are too many interesting and cool places around here, you just won't manage to see all of them in just one or two days without a guide. So...here it is, the straight tip for a perfect day and a perfect night in the best stores, gallerys, cafes, bars, clubs and parties in Kreuzberg.
 
Ritter Butzke
(388 Bewertungen)
Das Ritter Butzke ist vielleicht der bekannteste unbekannte Club in Kreuzberg. Er kommt ohne Werbung aus und ist an Wochenenden trotzdem gesteckt voll. Das dĂŒrfte hauptsĂ€chlich an seiner wild bewegten Vergangenheit liegen, die dem Ritter Butzke einen fast schon legendĂ€ren Ruf beschert hat.
 
Paloma Bar
(129 Bewertungen)
Der Schnulzhit von der weißen Taube (Paloma Blanca), mit dem George Baker 1975 weltberĂŒhmt wurde, passt perfekt zur Paloma Bar. Auch sie ist kaum zu ertragen. Nein, im Ernst. Zu einem Besuch in der mittlerweile etablierten Bar kann man nur raten. Allein die Aussicht durch die großen, schrĂ€gen Fenster auf den U-Bahnhof Kottbusser Tor, lohnt den Abstecher. Die Bar ist klein, eingerichtet wie Omas Wohnzimmer und ab spĂ€testens 1 Uhr so voll, dass man kaum mehr Platz findet. Es empfiehlt sich also, möglichst frĂŒh hier zu sein.
 
Monarch Club
(118 Bewertungen)
Eigentlich merkwĂŒrdig, dass der Monarch Club so ĂŒberaus erfolgreich ist. Denn nĂŒchtern betrachtet ist das Monarch einfach nur ein karger, betonierter Großraum, geschmĂŒckt von einigen wenigen Hobbykeller-Accessoires. Aber das reicht offenbar völlig, um einen erfolgreichen Club zu betreiben. Warum auch nicht? - Der weite, hohe Raum eignet sich perfekt fĂŒr einen Club. Und es ist gerade die dezent trashige AtmosphĂ€re, die Fashion victims aus allen Bezirken anzieht. Wenn dann auch noch der DJ "mitspielt" und nicht nur - wie's leider öfter mal passiert - seine eigenen, schrĂ€gen Vorlieben abspielt, steht einem großartigen Abend im Monarch nichts im Wege.
 
Horst Krzbrg
(210 Bewertungen)
Was, 'n Club, hier? - Aber ja! Dort, wo tagsĂŒber Billigmöbel und Wiener Schnitzel geshoppt werden (Möbelhaus DomĂ€ne, gleich nebenan), wird am Wochenende gefeiert. Das Horst Krzbrg trĂ€gt zwar zu wenige Vokale im Namen (Sparsamkeit?), sonst aber wurde hier an nichts gespart. Einst ein Punk-Schuppen und eine Postfiliale, ist das Horst Krzbrg nun Heimat fĂŒr alle partyhungrigen Horsts.
 
Berlin vs. London
(34 Bewertungen)
Mark Espiner kommt aus London, schreibt fĂŒr den Guardian und ist gerade zwei Wochen in Berlin um die Stadt zu "testen". Espiner will herausbekommen, ob Berlin London den Rang abgelaufen hat. Espiner sagt, er mache sich Sorgen. Sorgen, "dass von Berlin ein Sog ausgeht, der unsere besten Kulturleute anzieht". Steht es wirklich so schlimm um die britische Metropole? Oder anders herum gefragt: bekommen Berlin und Kreuzberg bald eine englische Exilgemeinde?
 
Hotel-Bar
(245 Bewertungen)

In den Berliner Stadtteilen, in die einst zwar zu Sanierungszwecken Subventionsmilliarden flossen, in denen die Gehwege aber nach wie vor marode sind, entstehen immer mal wieder Lokale, die synthetisch klingende Namen haben, ĂŒber ein blank geputztes gerĂ€umiges Inneres verfĂŒgen und die nach ein, zwei Jahren sang- und klanglos genauso unauffĂ€llig wieder verschwinden, wie sie entstanden sind. Keiner bedauert diesen Vorgang. Das Hotel, von manchen auch Hotel-Bar genannt, muss ein solches Schicksal nicht fĂŒrchten. Es ist drauf und dran, das Kreuzberger Nachtleben durcheinander zu wirbeln – weil es so gut zu unserem Stadtteil passt.

 
Fuchsbau
(150 Bewertungen)

In einem Fuchsbau bilden Fuchsfamilien Schlaf-Gemeinschaften. Nicht so im Fuchsbau in Kreuzberg. Die Bar ist keine Baumhöhle, kein Versteck, sondern ein minimalistischer Laden zum CafĂ© und Bier trinken - weniger aber zum "abhĂ€ngen". DafĂŒr ist das Licht zu hell und die StĂŒhle zu hart. Der Fuchsbau erinnert immer ein wenig an ein Bahnhofsrestaurant aus den 50er Jahren - karge WĂ€nde, karge Holztische, alles ist klar strukturiert, keine Spielereien, keine Fragen offen.

 
La Raclette
(233 Bewertungen)
Immer noch wie ein Ufo liegt das Raclette im Herzen Kreuzbergs. Rechts neben dem schnieken französischen Mini-Restaurant befindet sich eine etwas dubios wirkende Backstube fĂŒr Fladenbrote, auf der linken Seite ein tĂŒrkischer Selbsthilfeverein. Das Raclette aber sieht aus wie eine Puppenstube mit Bar. ZiegelwĂ€nde, ein offener Kamin und ein paar Holztische vor dem Tresen lassen vor allem Romantikerherzen höher schlagen. Keine Frage, hier soll eine Mischung aus provencalischem und Pariser Flair auf die GĂ€ste einwirken, dafĂŒr sorgen auch die stets adrett gekleideten Kellner und der Maitre des Restaurants - von einigen auch "der schöne Peer" genannt. SpĂ€testens wenn der erste Raclette-KĂ€se des Abends geschmolzen ist und sich mit dem brennenden Kaminholz zu einem markanten Geruchsteppich verbunden hat, kann die französische TrĂ€umerei beginnen. Das böse Erwachen kommt frĂŒhestens mit der Rechnung - gerade billig ist das Raclette nĂ€mlich nicht.
 
Rote Rose (24 Stunden geöffnet)
(71 Bewertungen)
Die Rote Rose nennt sich ganz schlicht "Bierlokal". Doch ganz so schlicht ist diese Kneipe nicht, angefangen bei der eigenwilligen und hoffnungslos kitschigen Einrichtung bis hin zum Publikum. Hier gilt ĂŒbrigens - je spĂ€ter der Abend, desto merkwĂŒrdiger werden die GĂ€ste. Wer zum Beispiel in den frĂŒhen Morgenstunden, so ab 5 oder 6 Uhr, in den 24 Stunden geöffneten Laden kommt, trifft auf eine bunte Mischung meist stark alkoholisierter Kneipenbesucher aller Schichten. Schon lĂ€ngst "gehört" die Rote Rose nicht mehr nur denen, die hier schweigend ihr Bier trinken und nebenbei die Spielautomaten mit Hartz-IV-Geld fĂŒttern. Und wer sich nicht schon an der TĂŒr von der lauten Schlagermusik und dem Zwerg-Interieur abschrecken lĂ€sst, kann hier durchaus eine heitere Zeit verbringen.
 
Ankerklause
(96 Bewertungen)

Mythisch? Nein – mythisch ist diese Kneipe eigentlich nicht. Obwohl seit Ewigkeiten fester Anlaufpunkt fĂŒr Freaks, Fashion victims genauso wie den GemĂŒseonkel vom benachbarten Markt am Maybachufer, ist die Ankerklause mittlerweile lĂ€ngst sonntagnachmittagkompatibel geworden. Im Sommer weiß gepunktete Plastik-Tischdecken und BlĂŒmchen in unbeholfen wirkenden Vasen auf den Tischen draußen, in der Herbst- und Wintersaison heimelige Kerzen auf den bierabweisenden Tischen drinnen. Die eigentliche Dekoration aber hat sich nie geĂ€ndert und wird sich auch nie Ă€ndern: Plastikfische und Fischernetze auf blauem Grund und von der Wand grĂŒĂŸt ewig, Hans Albers.