Bagdad

Das Bagdad ist aus dem Nachtleben rund um das Schlesische Tor kaum mehr weg zu denken. Das liegt zum Großteil daran, dass es mitten auf dem Weg all jener liegt, die aus den umliegenden Kneipen und Bars kommen. Wer hier einmal spät nachts vorbei gekommen ist, weiß, wovon die Rede ist. Egal zu welcher Jahreszeit, egal zu welcher Tageszeit, im Bagdad dreht sich immer ein Döner am Grill.
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Nil

Über die sudanesische Küche ist hierzulande leider noch wenig bekannt. Und das, obwohl der Sudan flächenmäßig das bei weitem größte Land Afrikas ist. Das Nil jedenfalls schafft Abhilfe und gibt Kreuzberg einen gelungenen kleinen Einblick in die zahlreichen Spezialitäten des Landes. Was gibt es da alles? – Eine kleine Auswahl aus dem Speisen-Angebot des Nil-Imbiss: Tamiya (Falafel-Variante), Aswad (Auberginen-Salat), Mish (Quark mit Bockshornklee und Schwarzkümmel), Fohl (Ackerbohnen mit Ei, Tamiya und Schafskäse), Schaija (gegrilltes Lammfleisch mit Mish, Kartoffeln und Fohl). Dazu ein Glas Karkade (Hibiskusblütensaft) oder Shair (Gersten-Milchshake) und fertig ist ein leckerer Imbiss zu moderaten Preisen. Eine willkommene Abwechslung zum Döner- und Pizza-Einheitsbrei in Kreuzberg. Das Nil bietet übrigens auch einen Party-Lieferservice an.
 
Oppelner Str. 4-5
10997 Berlin
www.nil-imbiss.de
 
täglich von 11 bis 2 Uhr
 
(eine zweite Filiale befindet sich in der Grünbergerstr. 54 in Friedrichshain)
 
Tamiya 2 €
Aswad 2 €
Mish 2 €
Fohl 2,50 €
Schaija 3,50 €
Karkade 1,50 €
Shair 1,50 €

Curry 36

Der Ruf des Curry 36 als legendäre Wurstbraterei hat sich mit der Zeit verselbstständigt. Mittlerweile sprechen Fans dieses Imbisses den Namen nur noch im ehrfurchtsvollen Flüsterton aus. Als ob sie sich in einer Kirche befänden – ihnen ist klar, es gibt in Berlin keine bessere Currywurst als im Curry 36. Konnopke am U-Bahnhof Eberswalder Straße (der schärfste Konkurrent im Prenzlauer Berg)? – Pah! Ein müder Abklatsch. Das alles führt soweit, dass sich hier zu jeder Tageszeit lange Schlangen aus Hungrigen bilden, die etwas von der göttlichen Wurst abhaben wollen. Sind sie endlich an der Reihe raunen sie die für Aussenstehende unverständlichen Worte: „Einmal ohne mit Pommes“, bzw. „einmal mit“. Drüben, auf der anderen Seite der gläsernen Theke, versteht man genau, was damit gemeint ist.

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Nachtigall Imbiss

Wer auf der Suche nach libanesischen Spezialitäten ist, hat mit dem Nachtigall Imbiss eine gute Wahl getroffen. Die Betreiber des kleinen Lokals sind wirklich ausnehmend freundlich und zuvorkommend, die Qualität der Speisen – Schawarma (wahlweise mit Hühner- oder Rindfleisch), Falafel, Halloumi, Hummus, Mutabbal (pürierte Auberginen) – sehr gut. Empfehlenswert ist es, den Falafel oder Schawarma auf dem Teller, nicht im Fladenbrot zu bestellen. Erstens lässt es sich so besser essen, zweitens sind die Teller wirklich voller kleiner Köstlichkeiten, die es im Brot nicht gibt. Säfte werden hier auch frisch gepresst und auch kleine, meist etwas zu süße Nachspeisen angeboten. Da der Nachtigall Imbiss noch über einen kleinen Nebenraum mit Tischen verfügt, kann man das Bestellte auch sehr gut hier essen. Ach ja, die Preise sind übrigens sehr moderat.
 
Ohlauer Str. 10
10999 Berlin
030-6117115
 
täglich von 11 bis 2 Uhr
 

Amici Amici

Amici Amici – Freund, Freunde. Doppelt gemoppelt hält besser. Der kleine italienische Pizza-Imbiss, der früher Amici Miei hieß, ist wirklich erfrischend anders als der Großteil an 1-Euro-Sahnesoßen-Imbiss-Italienern, die Masse statt Klasse zu Dumping-Preisen produzieren. Im Amici Amici gibt es hauchdünne Pizza-Stücke und eine große Auswahl an Pasta-Tellern. Alles sehr lecker und moderat im Preis. Dazu kommt, dass der kleine Imbiss freundlich und hell eingerichtet ist und auch einige Plätze zum Verzehr des Gekauften anbietet. Gekocht und gebacken wird hinter einer offenen Theke. Nein, das Amici Amici unterscheidet sich wirklich sehr von der Konkurrenz. Ein Tipp.

Mehringdamm 40 (Ecke Yorckstr.)
10961 Berlin

030-74684121
täglich von 10 bis 2 Uhr

Kreuzburger

Kreuzburger bietet neben dem etwas müden Namenswitz sehr gute Burger, also Fast Food der gehobenen Kategorie. Das liegt zum Großteil daran, dass das verwendete Fleisch von Neuland stammt, einem Bio-Lieferanten. Man kann sich damit ziemlich sicher sein, dass man ein ehemals glückliches Rind zwischen den Zähnen hat. Zu empfehlen sind auf jeden Fall auch die hausgemachten Pommes Frites, oder besser gesagt Kartoffelecken. Schmecken ziemlich gut. Und wer keine Lust auf einen der vielen Burger hat, kann wahlweise auch zum artverwandten Produkt des Hot Dogs greifen – auch der wird in diversen Varianten kredenzt. Sogar recht nett sitzen kann man im Kreuzburger und durch die großen Fensterscheiben auf die Oranienstraße schauen, während man so wiederkäut. Dank der langen Öffnungszeiten, ist der Laden auch bestens für Nachtschwärmer geeignet.

Oranienstr. 190
10999 Berlin
030-80575398
www.kreuzburger.de

Sonntag-Donnerstag 12 bis 3 Uhr
Freitag+Samstag 12 bis 4 Uhr

Burger ab 2,50 €

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