Museum der Dinge (Werkbundarchiv)

Von Dingen sind wir umgeben. Alles ist „Ding“. Da liegt es nur nahe, dass es auch ein Museum der Dinge gibt. Und dieses Museum der Dinge, das sich zu Aufgabe gemacht hat, die Erzeugnisse der industriellen Massen- und Warenproduktion des 20. und 21. Jahrhunderts zu sammeln und darzustellen, liegt mitten in Kreuzberg. Ein Besuch lohnt sich, denn es gibt viel zu entdecken. Dinge, die wir alle täglich benutzen und doch nie wirklich bemerken.

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Nogallery

Nogallery ist trotz der impliziten Verneinung eine Galerie. Betrieben wird der Kunstraum je zur Hälfte von zwei Künstlerinnen im ersten Stock des Wohnkomplexes Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor. Laut Selbstbeschreibung tritt Nogallery „in einen Diskurs mit dem Umraum“, denjenigen also, die hier leben und arbeiten. Trotz oder gerade wegen der fast schon unmenschlichen Hässlichkeit des Gebäudekolosses ist der gewählte Ort wohl einer der spannendsten in Kreuzberg – dicht besiedelt und mitten drin. Wechselnde Ausstellungen sollen dabei gezielt die soziale Umgebung reflektieren und „Sehgewohnheiten verschieben“.

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Bona-Peiser-Bibliothek

Im Gedenken an Deutschlands erste Bibliothekarin nennt sich diese kleine Stadtbibliothek Bona-Peiser-Bibliothek. Sie liegt im schon etwas toten Teil der Oranienstraße, etwas versteckt zudem. Wirkt sich natürlich nicht auf das Angebot an Büchern aus, das bei 250 qm und über 23000 Medien vom Buch bis zum Konsolenspiel vor allem für Kinder und Jugendliche groß ist. Jeder wünscht sich eine lesende und neugierige Jugend. Hier ist der richtige Platz.

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Deutsches Technikmuseum Berlin

Neben dem weltbekannten Deutschen Museum in München, ist das Deutsche Technikmuseum Berlin die zweite große Kapazität auf dem Gebiet der musealen Darstellung von Technikgeschichte. Allein mit dem am Gebäude frei schwebenden Rosinenbomber ist dem DTMB ein echter Blickfang gelungen, der viele ins Haus locken dürfte. Dort erwartet den Besucher ein wirklich erstaunlich großer Einblick in die Geschichte der Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

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Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine im legendären Bethanien-Haus angesiedelte Galerie, die vom Bezirk finanziert wird und sich hauptsächlich der Förderung und Präsentation von Gruppenausstellungen bildender Kunst zu sozialen und politischen Themen verschrieben hat. Etwa sechs Ausstellungen im Jahr werden im Kunstraum Kreuzberg realisiert, der mit einer Grundfläche von 450 Quadratmetern irgendwo zwischen Galerie und Museum anzusiedeln ist.

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Else-Ury-Bibliothek

Wer jetzt nicht auf Anhieb weiß, wer Else Ury war, muss sich deswegen nicht grämen. Else Ury war die Autorin der bekannten Kinderbuchreihe „Nesthäkchen“, die auch verfilmt wurde. Eine öffentliche Bibliothek, die ihren Namen trägt, liegt in einem sehr schönen Haus in der Glogauer Straße. „Familienbibliothek“ nennt sie sich ganz offiziell und gehört zum Bibliotheksverbund Berliner öffentlicher Bibliotheken. Der Bestand richtet sich in allererster Linie an Kinder und Jugendliche. 17.000 Medien (Bücher, DVDs, Videos, CDs, auch türkische Musik-CDs, Kassetten, CD-ROMs und Spiele) stehen zur Ausleihe zur Verfügung.

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Künstlerhaus Bethanien

UPDATE: Das Künstlerhaus Bethanien ist aus dem historischen Bethanienhaus in neue Räumlichkeiten umgezogen. Die Ausstellungsräume befinden sich jetzt in der Kottbusser Straße, die Ateliers in der Kohlfurter Straße (genaue Adresse unten). Aufgrund seiner großen Bedeutung für die Geschichte Kreuzbergs, haben wir uns entschlossen, den alten Artikel zum Bethanien-Haus weiter online stehen zu lassen. Auch das  neue Künstlerhaus Bethanien versteht sich als Begegnungsstätte von Kunst und Realität.

Das ehemalige Künstlerhaus Bethanien, oder einfach kurz Bethanien-Haus, ist einer der ganz wichtigen und geschichtsträchtigen Orte in Kreuzberg. Der riesige Backstein-Komplex beherbergte bis 2010 neben 20 Künstlerateliers auch Veranstaltungsräume, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfanden.