Nogallery

Nogallery ist trotz der impliziten Verneinung eine Galerie. Betrieben wird der Kunstraum je zur Hälfte von zwei Künstlerinnen im ersten Stock des Wohnkomplexes Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor. Laut Selbstbeschreibung tritt Nogallery „in einen Diskurs mit dem Umraum“, denjenigen also, die hier leben und arbeiten. Trotz oder gerade wegen der fast schon unmenschlichen Hässlichkeit des Gebäudekolosses ist der gewählte Ort wohl einer der spannendsten in Kreuzberg – dicht besiedelt und mitten drin. Wechselnde Ausstellungen sollen dabei gezielt die soziale Umgebung reflektieren und „Sehgewohnheiten verschieben“.

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Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine im legendären Bethanien-Haus angesiedelte Galerie, die vom Bezirk finanziert wird und sich hauptsächlich der Förderung und Präsentation von Gruppenausstellungen bildender Kunst zu sozialen und politischen Themen verschrieben hat. Etwa sechs Ausstellungen im Jahr werden im Kunstraum Kreuzberg realisiert, der mit einer Grundfläche von 450 Quadratmetern irgendwo zwischen Galerie und Museum anzusiedeln ist.

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Künstlerhaus Bethanien

UPDATE: Das Künstlerhaus Bethanien ist aus dem historischen Bethanienhaus in neue Räumlichkeiten umgezogen. Die Ausstellungsräume befinden sich jetzt in der Kottbusser Straße, die Ateliers in der Kohlfurter Straße (genaue Adresse unten). Aufgrund seiner großen Bedeutung für die Geschichte Kreuzbergs, haben wir uns entschlossen, den alten Artikel zum Bethanien-Haus weiter online stehen zu lassen. Auch das  neue Künstlerhaus Bethanien versteht sich als Begegnungsstätte von Kunst und Realität.

Das ehemalige Künstlerhaus Bethanien, oder einfach kurz Bethanien-Haus, ist einer der ganz wichtigen und geschichtsträchtigen Orte in Kreuzberg. Der riesige Backstein-Komplex beherbergte bis 2010 neben 20 Künstlerateliers auch Veranstaltungsräume, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfanden.

Endart Klaus Theuerkauf

Die Galerie Endart ist eine Legende. Sie wurde 1981 als Schauraum der ein Jahr zuvor gebildeten, gleichnamigen Künstlergruppe gegründet. Zwar löste sich das Künstlerkollektiv 1988 schon wieder auf, die Galerie Endart, geführt von dem Maler und Bildhauer Klaus Theuerkauf, besteht aber bis heute. Ein bißchen ist es so, als unternehme man eine Zeitreise, wenn man die Galerie betritt.

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