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Kreuzberg Nachtleben Club Monarch Club

Monarch Club

(29 Bewertungen)
Eigentlich merkwürdig, dass der Monarch Club so überaus erfolgreich ist. Denn nüchtern betrachtet ist das Monarch einfach nur ein karger, betonierter Großraum, geschmückt von einigen wenigen Hobbykeller-Accessoires. Aber das reicht offenbar völlig, um einen erfolgreichen Club zu betreiben. Warum auch nicht? - Der weite, hohe Raum eignet sich perfekt für einen Club. Und es ist gerade die dezent trashige Atmosphäre, die Fashion victims aus allen Bezirken anzieht. Wenn dann auch noch der DJ "mitspielt" und nicht nur - wie's leider öfter mal passiert - seine eigenen, schrägen Vorlieben abspielt, steht einem großartigen Abend im Monarch nichts im Wege.
 
Skalitzer Str. 134 (Eingang Stahltür gegenüber Döner-Laden)
10999 Berlin

Eintritt 1 €
Löwenbräu 2,50 € (0,5 l)

 
Der Eingang zum Monarch ist beim ersten Besuch übrigens ähnlich schwer zu finden, wie der der Paloma Bar. Gegenüber des Döner-Ladens Misir Carsisi befindet er sich. Einfach durch die Stahltür und dann in den ersten Stock. Im Club angekommen geht's durch den vorderen Bereich (mit Kicker, Flipper und Sitzecke) Richtung Bar und Tanzfläche. Sitzgelegenheiten gibt's reichlich - sie verteilen sich um die Tanzfläche auf einer Landschaft aus Betonpodesten.
 
Geduld sollte man an der Bar mitbringen. Die drei Barleute, die in Samstagnächten hier Dienst tun, sind von der anbrandenden Masse meist hoffnungslos überfordert. Aber schließlich kriegt jeder sein Getränk. Und mit ein wenig Glück, legt sogar einer der besseren DJs auf, der es versteht, die Leute auf die Tanzfläche zu ziehen und dort zu halten. In diesen Momenten ist das Monarch ein wirklich perfekter Club.
Kommentare
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mäx 2008-10-14 19:25:02

ja, das habe ich selbst erlebt. ein toller raum, ein toller club, angenehm trashig und gemischt, etwas jung zwar bisweilen, aber ich bin wohl eher etwas zu alt bisweilen. eigentlich werde ich immer
älter.
das dj-problem durfte ich übrigens leider auch erleben. der abend hätte zu den grossartigeren meines lebens werden können, wäre da nicht ein vollkommen egomanischer dj gewesen, der mit
debilem lächeln und halboffenem mund eine leere tanzfläche mit superlautem death-metal und anderen inadäquaten kabinettstückchen beschallt hat. wenn in seinem köpfchen überhaupt noch irgendetwas
herumging, dann wohl diese "metropolen-denke": "ach, ihr seid doch selber schuld, wenn ihr meine musik nicht versteht, ignorantes hipster-pack!" leider hat von den 80 anwesenden
offenbar an diesem abend keiner den nötigen musik-intellekt besessen, um dem dj huldigen zu können für seine danebengegangenen ergüsse. vielleicht hätte er dann wenigstens den halboffenen mund
geschlossen. manchmal muss man ja einfach mal loben, damit ruhe ist im karton. quintessenz: super club. musik manchmal richtig scheisse.
kb 2008-12-27 00:07:41

war schwer zu finden. die haben ja nich ma ein werbeschild downstairs.
maxmax 2009-04-08 16:05:20

eine nette bar, minimalistisch eingerichtet, lädt ein zum länger verweilen und versacken.
wer allerdings einfach nur tanzen will wird zu meiner freude öfters von den dj´s vergrault. die dj´s
legen meistems nicht den üblichen party schrott auf, sondern nehmen sich auch mal die freiheit echte schätze und eigenwillige sachen auszugraben.
Anonym 2009-09-09 14:39:58

die "fashion victims" kommen doch wegen der "schrägen" vorlieben des djs. der soll bloss kein micky maus rap oder hipster electro da spielen.
Supergast 2009-12-12 15:44:31

An die Macher des Monarch: Bitte, bitte sucht euch endlich gute DJs. Der Laden hat was besseres verdient als Hobby-Aufleger, die keinen Plan haben, wie man eure ratlos herumstehenden und tanzwilligen
Gäste auf die Tanzfläche bringt und dort hält. Lasst euch doch vor dem Set mal einen Mix als Bewerbung aushändigen. Echt schade, denn wie gesagt: Der Laden ist immer noch cool und hat was besseres
verdient.
harald 2009-12-21 21:00:40

Mir steht der Mund auch offen - wenn die falschen Leute im richtigen Club stehen und auch noch pampig werden.
Wer unbedingt krachlederne Fetenhits zum Abdancen braucht um das Hüftfett zum Wabbeln zu
bringen, hätte lieber gleich auf der Wies´n - oder respektive Großraumdisco "Funhouse" in Paderborn -
bleiben sollen. Genauso könnte man dem Berghain nahelegen "ansonsten ´n ganz
dufter Laden, weißt du, ey", eine Ü-30 Party zu veranstalten. Das wollen die Leute doch schließlich, nicht immer so das Techno-unz-unz.
Supergast 2009-12-22 08:45:29

Ach, Harald. Danke für Deinen aufgebrachten Kommentar, der beweist, wie berechtigt die Forderung ist. In Deiner kleinen schwarzweißen Musikwelt, Harald, gibt es also zwischen Titten- und
Sangria-Techno und den Privatinteressen introvertierter Pseudokünstler nichts dazwischen. Wie armselig. Doch jetzt dämmert's mir, Harald. Das mit der Musik ist also Absicht und das Monarch ein
musikalisches Raritätenkabinett! Entschuldige mich bitte, das konnte ich nicht wissen. Damit ist natürlich auch klar, wie sich die Gäste im Monarch zu verhalten haben: saufen und Schnauze halten.
Aber das machen ganz viele ja sowieso schon, Harald. Die "Falschen" halt, wie Du beleidigt sagst. Und damit sind wir wieder am Anfang. Und in einem der anderen Clubs in Kreuzberg. Beim
nächsten Mal.
Mario 2010-02-08 17:28:02

Monarch ist für mich das Cafe Burger in Kreuzberg...Männer wie Frauen nach 4 sehr besoffen und auf der Suche, nur die Quote stimmt halt :). Die Musik ist tanzbar und klar halt immer mal spezieller.
Ok, Reggae muss Samstag Nacht für mich persänlich nicht unbedingt sein :)
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